#digitalfüralle: Warum Diversität ein Erfolgskriterium der deutschen Wirtschaft werden muss!


Spricht man über die entscheidenden Kriterien, die über die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft entscheiden, landet man meist schnell bei Themen wie Digitalisierungsgrad, Innovationsfähigkeit und Agilität. Das sind Parameter, die sich stets auf den technologischen Wandel der letzten und kommenden Jahre beziehen, aber auch einen Kulturwandel in den Unternehmen umfassen.

Es hat sich längst herumgesprochen, dass es nicht reicht, das Budget der IT-Abteilung zu erhöhen oder sich mit rein technischen Innovationen zu befassen. Ein entscheidendes Kriterium geht dabei noch viel zu oft unter: Diversität. Aber warum eigentlich? Denn den positiven Einfluss von Vielfalt auf den Unternehmenserfolg belegen bereits zahlreiche Studien. Doch mit dieser Herausforderung, eine wirklich diverse Unternehmenskultur zu schaffen, tun sich nicht alleine die etablierten Unternehmen schwer. Auch die Startup-Szene, gerne als Vorbild für moderne unternehmerische Erfolgskriterien herangezogen, hat hier ganz eindeutig noch Nachholbedarf. So werden laut Bundesverband Deutsche Startups lediglich 13,9% der deutschen Startups aktuell von Frauen gegründet. Und der Frauenanteil liegt in der Startup-Landschaft insgesamt bei wenig ruhmreichen 27%, wie der Bitkom im August ermittelte.

Grund genug, uns mit den Potenzialen von mehr Frauen in der Startup-Szene und den dafür notwendigen Voraussetzungen bei einer #MSession bei Microsoft Berlin mit weiblichen Gründerinnen und Investorinnen auszutauschen. Denn schließlich ist uns bei Microsoft sehr bewusst, dass wir zukünftige Innovationen nur mit einem diversen Team und jeder Menge #WomeninTech erreichen werden – Come as you are and do what you love. So sieht es auch meine Kollegin Charlotte Yarkoni, Corporate Vice President Growth and Ecosystems bei Microsoft in Redmond. Die Learnings, die sie und und weitere inspirierende Sprecherinnen der #MSession Frauen mit auf den Weg geben möchten, sehen Sie hier:

Weiblichen Gründerinnen, die bereits erste Schritte unternommen haben und mit ihrem Startup zukünftig expandieren wollen, sei übrigens das Programm des Programm des von Iskender Dirik geleiteten Microsoft Accelerators Berlin empfohlen. Dort wird Gründerinnen und Gründern mit erfahrenen Coaches und einem großen Netzwerk geholfen, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Denn, da kann ich Chedva Kleinhandler, Gründerin von Emerj, nur beipflichten: Es geht nicht darum, von Anfang an den perfekten Plan zu haben, doch es braucht den Mut, loszulaufen.


Ein Blogbeitrag von Isabel Richter
Communications Manager Microsoft Berlin

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