Windows 10 Creators Update: Intelligente Sicherheit und effiziente IT-Verwaltung


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Erst vor einigen Wochen haben wir neue Features vorgestellt, die wir in das Windows 10 Creators Update integrieren werden und damit eine Fülle von Innovationen in den Bereichen Mixed Reality und 3D zur Verfügung stellen. So statten wir Windows 10 mit Features aus, mit denen schlichtweg alle Anwender – von Geschäftsleuten über Künstler bis zu Studierenden – ihre Kreativität ausleben können.

Mit Windows 10 haben wir das sicherste und produktives Betriebssystem entwickelt, das den Anforderungen an die moderne Informationstechnologie gerecht wird. Aus diesen Gründen stellen unsere Kunden in rasantem Tempo auf Windows 10 um. In den vergangenen sechs Monaten verzeichneten wir bereits einen 3-fachen Anstieg bei den Upgrades von Windows 10 im Unternehmensumfeld.

Intelligente Sicherheit auf allen Geräten, Netzwerken und in der Cloud

Aufgrund des enormen Bedrohungspotenzials in der Cyberwelt ist eine permanente und schonungslose Fokussierung auf die Sicherheit erforderlich. Mit dem Creators Update stellen wir IT-Administratoren neue Sicherheitsfeatures bereit, mit denen sie ihre Netzwerke und Geräte besser schützen und verteidigen sowie auf Gefahren gezielt reagieren können.

Zunächst vereinfachen wir die Überwachung, Rückverfolgung sowie die Reaktionsmöglichkeiten in Hinblick auf potenzielle Risiken, indem wir zukünftig sämtliche Sicherheitsereignisse in Windows 10 an einem zentralen Ort, im Windows Security Center, darstellen. Bereits im Anniversary Update eingeführt, wird das Windows Security Center mit Office 365 Advanced Threat Protection über den Microsoft Intelligent Security Graph verknüpft. Mit dem E-Mail-Filterdienst sind IT-Administratoren in der Lage, potenzielle Angriffe an allen Endpunkten zu kontrollieren.

Zudem werden die Sicherheitsfunktionen des Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) mit dem Creators Update erweitert. Hierzu zählen Sensoren für Angriffe auf den Arbeitsspeicher, eine erhöhte Intelligenz im Windows Security Center über Alarme auf Basis eigener Indikatoren und neue Abhilfemaßnahmen bei erfolgten Angriffen.

Nachfolgend ein Überblick zu den neuen Features von Windows Defender ATP:

  • Optimierte Ermittlung von Angriffen. Wie bereits erläutert, sind die Methoden und Mittel, mit denen Angreifer vorgehen, vielgestaltig, komplex und kapitalkräftig. Sensoren, die für den modernen Netzwerkdatenverkehr verwendet werden und durch die Endpunkte und die Cloud geleitet werden, sind leistungsstark. Aber die Bedrohungen in der Cyberwelt machen hier nicht Halt. Mit dem Creators Update erweitern wir die Windows Defender ATP-Sensoren, sodass persistente Bedrohungen im Arbeitsspeicher und Schwachstellen im Kernel erkannt werden. Damit überwachen IT-Administratoren geladene Treiber und In-Memory-Aktivitäten und ermitteln verschiedene Injektionsmuster, Reflective Loading-Aktivitäten und In-Memory-Veränderungen, die auf potenzielle Kernel-Exploits hinweisen.
  • Optimierte Intelligence-Daten. In Zusammenarbeit mit Branchenpartnern wie FireEye iSIGHT Threat Intelligence wurde Microsoft Threat Intelligence (TI) bereits erweitert. IT-Administratoren, die das Creators Update nutzen, speisen ihre eigenen Intelligence-Daten in das Windows Security Center ein und erhalten dadurch Informationen über Merkmale schädlicher Aktivitäten (Indicators of Compromise) und Warnungen. Durch diese zusätzliche Ebene, die weitere Einblicke ermöglicht, identifizieren und blockieren Machine-Learning-Modelle Schadprogramme schneller und schützen die jeweilige Umgebung besser
  • Optimierte Abwehrmechanismen. Darüber hinaus ist Windows Defender ATP mit neuen Abwehrfunktionen ausgestattet. IT-Administratoren isolieren damit Computer, erfassen forensische Daten, stoppen und bereinigen laufende Prozesse und stellen Dateien unter Quarantäne oder blockieren sie mit einem einzigen Klick im Windows Security Center und verringern so zusätzlich die Reaktionszeit.

Effizientere IT-Verwaltung auf dem Stand der Technik

Für viele Unternehmen ist die digitale Transformation ein sehr komplexes Thema. Aus diesem Grund stellen wir in Windows 10 erstklassige und moderne IT-Funktionen bereit, die wir über die Cloud realisieren. IT-Administratoren schätzen, dass durch Windows 10 bereits eine Verringerung des Verwaltungsaufwands von 15% erreicht wurde. Mit dem Creators Update werden zusätzlich Ressourcen und zeitintensive Aufgaben in die Cloud verlagert, damit unsere Kunden Geräte einfacher denn je erwerben, bereitstellen, unterstützen und absichern können.

Cloudbasierte Einblicke mit Windows Analytics

Windows Upgrade Analytics unterstützt Kunden bei der schnelleren Umstellung auf Windows 10 durch Analyse der Umgebung und Ermittlung der App-Kompatibilität sowie Betriebsbereitschaft von Geräten und Treibern. In den kommenden Monaten werden wir das Windows Analytics Dashboard um weitere Ressourcen ergänzen, mit denen IT-Administratoren ihre Windows 10-Geräte besser verwalten und unterstützen. Anhand der Dashboard-Ergänzungen verwenden Unternehmen ihre eigenen Telemetriedaten, um neue Einblicke bereitzustellen und Windows 10 Geräte noch effizienter zu verwalten.

In-Place UEFI-Konversion

Von unseren Kunden wissen wir, dass sie neue Windows 10-Sicherheitsmechanismen wie Device Guard auch auf der in den Unternehmen vorhandenen, modernen Hardware einsetzen möchten, dass aber viele der neuen Features UEFI-fähige Geräte voraussetzen. Bei Kunden, die bereits moderne Windows PCs bereitgestellt haben, die UEFI unterstützen, aber Windows 7 mit einer Legacy-BIOS-Konfiguration installiert hatten, musste bislang der IT-Manager für die Konvertierung eines Gerätes in den UEFI-Modus das Laufwerk neu zuweisen und die Firmware erneut konfigurieren. Dieser Prozess erforderte die physische „Berührung” jedes Gerätes im Unternehmen. Mit dem Creators Update bieten wir ein einfaches Konvertierungstool zur Automatisierung der bisher manuellen Vorgänge. Das Konvertierungstool lässt sich im Rahmen des Windows 7 bis Windows 10 In-Place-Upgrade-Prozesses in Verwaltungstools wie den System Center Configuration Manager (SCCM) integrieren.

Mobile Application Management

Darüber hinaus erweitern wir das Creators Update um die neue Funktion Mobile Application Management. Das neue Feature schützt sensible Unternehmensdaten auf privaten Geräten von Mitarbeitern, ohne dass das Gerät mit einer Mobile Device Management-Lösung verknüpft ist.

Kontinuierliche Verbesserungen von Windows-as-a-Service

Unsere Unternehmenskunden berichten uns zudem, dass sie die Größe der Downloads besser steuern möchten. Daher werden wir in Kürze Differential Downlads für Mobilgeräte und den PC verfügbar machen. Dies bedeutet, dass Updates nach dem Creators Update nur die Änderungen umfassen, die seit dem letzten Update erfolgt sind. So wird die Größe des Downloads um rund 35% gesenkt. Zudem arbeiten wir an der Verbesserung der System Center Configuration Manager Express Updates, um damit die monatliche Update-Größe um bis zu 90% zu verringern.

In den nächsten Wochen werden einige der angekündigten, neuen Features des Creators Update über Windows Insider Builds zur Verfügung stehen. Sollten Sie noch kein Windows Insider sein, melden Sie sich an und helfen Sie uns durch Ihr Feedback dabei, ein ultimatives Benutzererlebnis zu ermöglichen und die Kreativität aller Benutzer zu erhöhen.

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