Ransomware – Teil 2: Was ich als Endanwender tun kann


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Als Privatanwender ist es in puncto Sicherheit von entscheidender Bedeutung, das System stets aktuell zu halten. Früher musste man dazu eigeninitiativ überprüfen, ob neue Updates zur Verfügung stehen, und diese dann selbst installieren. Dank Windows 10 und Windows-As-a-Service übernimmt nun das Betriebssystem diese Aufgaben.

Sobald neue Updates für das Betriebssystem oder andere Microsoft-Applikationen verfügbar sind, werden Sie vollautomatisch für Sie aufgespielt. Mit Windows Defender ist zudem ein vollwertiger Antiviren- und Anti-Malware-Schutz integraler Teil Ihres Betriebssystems. Und im Rahmen des Windows 10 Anniversary Update haben wir zusätzlich Real Time Protection eingeführt. Microsoft Edge basiert auf der Windows Universal App Platform und trägt Sicherheit somit bereits in den „Genen“, sprich, bereits bei der Entwicklung wurde Sicherheitsaspekten größte Aufmerksamkeit gezollt. Bei der Suche nach neuen Windows Apps garantiert die Nutzung des Windows Store, dass die Apps bereits von Microsoft auf sichere Verwendbarkeit überprüft wurden. Somit ist sichergestellt, dass die Apps bereits von Microsoft überprüft wurden.

Doch auch das sicherste System hat eine Achillesferse: die Grundeinstellung des Nutzers. Seien Sie sich bewusst, dass Ransomware-Angriffe oft via Social Engineering erfolgen. Das heißt, der Hacker oder die Hackerorganisation gibt sich als jemand aus, den Sie kennen, und versucht, Sie auf eine bestimmte Webseite zu locken oder zu animieren, einen E-Mail-Anhang zu öffnen.

Eine gute Prävention besteht bereits darin, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Ist es wahrscheinlich, dass mir die Person diesen Inhalt wirklich sendet?
  • Bei Personen, die Sie besser kennen: Ist dies der vertraute Schreibstil?
  • Benötige ich den E-Mail-Anhang oder die Webseite wirklich?

Weiter mit Ransomware – Teil 3: Was ich für mein Unternehmen tun kann

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