Ransomware – Teil 1: die neue Bedrohung


ransomware

Windows oder im Verbund die Computer ihrer Opfer systematisch mittels Malware befallen. Heute dagegen finden immer mehr Ransomware-Angriffe statt.

Was ist Ransomware?

Bei Ransomware handelt es sich um Schadcode, der durch Webseiten oder Dateianhänge verbreitet wird. Dieser Schadcode nimmt dann Computer, Apps oder Dateien in eine Art Geiselhaft und zwingt den Benutzer dazu, ein Lösegeld zu zahlen. Wir unterscheiden folgende drei typischen Vorgehen:

  • Die Schadsoftware hindert Sie daran, auf Windows zuzugreifen.
  • Sie verschlüsselt Dateien und macht sie dadurch unbrauchbar.
  • Sie verhindert die Ausführung einzelner Apps (z. B. Webbrowser).

Bei Encryption-Attacken verschlüsselt ein Hacker alle Dateien auf einem Computer und verspricht gegen Zahlung von Lösegeld, den Entschlüsselungscode zu übermitteln. Oft wird die Erpressung noch verschärft, indem zusätzlich damit gedroht wird, die Daten publik zu machen oder unwiderruflich zu löschen.

CryptoLocker

Ransomware ist zur erheblichen Bedrohung für Anwender und Geschäftskunden geworden. Somit muss sich ein jeder Computernutzer mit dem Risiko auseinandersetzen – vom CEO eines Großkonzerns über IT-Dienstleister und Presse bis hin zu Mitarbeitern in Behörden. Sie alle stehen im gemeinsamen Interesse auch in der Verantwortung, möglichst viele Menschen für das Thema zu sensibilisieren.  Microsoft liefert mit Windows 10 eine sehr sichere Basis und unterstützt zudem die Aufklärung.

Die drei wichtigsten Abwehrmaßnahmen gegen Ransomware-Attacken

Den besten Schutz gegen Ransomware bieten Ihnen drei Abwehrmaßnahmen:

  1. Updates: Stellen Sie sicher, dass nicht nur das Betriebssystem, sondern auch Applikationen regelmäßig aktualisiert werden.
  2. Sensibilisierung: Würde mein Bekannter, Arbeitskollege oder Vorgesetzter dies wirklich so schreiben oder mir diese Information geben?
  3. Backups: Sichern Sie regelmäßig private und geschäftliche Daten.

Sorgen Sie dafür, dass nicht nur einzelne Computer, sondern die Infrastruktur als Ganzes immer auf dem aktuellen Stand sind. Eine Schwachstelle kann ansonsten bereits ausreichen.

Dank Windows-as-a-Service ist es keine Herkulesaufgabe mehr, ein Computersystem aktuell zu halten. Denn Sie erhalten maximale Unterstützung: Dank der permanenten automatischen Aktualisierung unserer Lösungen sind Sie schneller vor neu auftretenden Bedrohungen geschützt als jemals zuvor. Seit Windows 8 ist Windows Defender als Antiviruslösung automatisch im Betriebssystem integriert und schützt Sie umfassend vor Schadsoftware.

Immer wenn Ihnen Links oder Dateianhänge zugeschickt werden, sollten Sie besonders wachsam sein: Öffnen Sie solche Zusendungen niemals, wenn Sie den Absender nicht zuverlässig als bekannt identifiziert haben.

Aktivieren Sie im Internet Explorer den Smart Screen Filter, der die Sicherheit von Webseiten bewertet und Sie vor dem Besuch bekannter Phishing-Websites warnt. Ein zweites Sicherheitsfeature ist der Popupblocker im Internet Explorer, den Sie unbedingt aktivieren sollten.

Weiter mit Teil 2: Ransomware - Was kann ich als Endanwender tun?

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