Digitale Dividende


Logbucheintrag 180619:

So – das war also die CEBIT als Eventmesse. Der Neuanfang war durchaus vielversprechend. Zwar fällt die Messe deutlich kleiner aus als ihre Vorgänger in den drei vorausgegangenen Jahrzehnten, aber der Festivalcharakter könnte das Messekonzept der Zukunft sein. Nicht nur für die CEBIT, sondern für das Messe-Business im Allgemeinen.

Denn im Zeitalter der Digitalisierung sind klassische Fachmessen wie ein Gruß aus einer fernen analogen Vergangenheit. Video-Streaming, Webinare, Skype-Sessions, agiles Programmieren rund um den Globus, Collaborative Computing sind inzwischen gut erprobte Kommunikationsformen. Und sie sind Beispiele für die Vielseitigkeit der Cloud.

Und doch: Ich habe es genossen, auf der CEBIT Partner und Kunden zu treffen. Besonders wohl habe ich mich in Halle 27 gefühlt, wo mit der SCALE11 eine Extrashow für Startups aufgezogen wurde. Hier sehen wir bei Microsoft die Partner der Zukunft, die mit uns gemeinsam Lösungen auf der Azure Plattform und ganz besonders für künstliche Intelligenz entwickeln. Wir unterstützen Startups und KI-Entwickler nicht nur mit einer eigenen Initiative, für die wir weltweit rund eine halbe Milliarde Dollar bereitstellen, sondern auch in Deutschland im Rahmen unseres Engagements im Bundesverband Deutsche Startups.

Eine weitere Partnerschaft, die wir in diesen Tagen vertieft und ausgeweitet haben bezieht sich auf die Cloud-Lösungen der SAP, die bevorzugt auf Azure-Plattformen eingesetzt werden. Dazu gehört nicht nur die enge Zusammenarbeit mit Suse für Linux – eine weit verbreitete Betriebssystem-Basis im SAP-Umfeld. Auf der Sapphire Now Anfang Juni haben wir zahlreiche Showcases präsentiert, die unter anderem Microsoft BOT Services zusammen mit SAP zeigten, Power BI und HANA, Single SignOn sowie Surface Hub und SAP Digital Boardroom. Ebenso wichtig war die Ankündigung von T-Systems, einem der größten SAP-Partner, die eigenen Cloud-Angebote für SAP eng mit der Azure Plattform zu verknüpfen.

Und auch mit der Deutschen Telekom konnten wir in diesen Tagen die Partnerschaft vertiefen. Ähnlich wie Microsoft sehen die Bonner den Schlüssel im Cloud-Geschäft in der engen Zusammenarbeit mit Software- und Systemhäusern und in der Partnerschaft mit dem deutschen Mittelstand sowie mit Startups. Und genau wie Microsoft hat auch die Deutsche Telekom verstanden, dass Entwickler dabei die treibende Kraft sind. Bei so viel Parallelität ist es nicht überraschend, dass die Deutsche Telekom ihr Cloud-Lösungsgeschäft mit der Azure Platform verbindet.

Alle diese Partnerschaften schaffen eine Digitale Dividende für Azure. Sie erweitern die Basis, indem sie eine Community begründen, die sich selbst verstärkt. Denn je mehr Kunden und Partner auf Azure setzen, desto stärker erweitert sich das Lösungsangebot. Und mit einem weiter ausgebauten Lösungsangebot wächst die Attraktivität der Azure Plattform. Das ist die Digitale Dividende.

 

 


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