Make it Ten!


Logbucheintrag 180207:

Der Jahreswechsel 2017 / 2018 markiert einen wichtigen Wendepunkt für Microsoft, Partner und Kunden. Erstmals sind weltweit mehr Windows 10-Lizenzen installiert als von der bis dahin beliebteste Windows-Version 7. Das jedenfalls belegen die recht zuverlässigen Zahlen von StatCounter, die wiederum auf den Daten aus rund zehn Milliarden Webseiten-Zugriffen pro Monat beruhen. Danach laufen derzeit 42 Prozent aller Windows-Devices unter Windows 10, bei Windows 7 sind es 41 Prozent. Und die Tendenz ist eindeutig: im Laufe des Jahres wird Windows 10 die 50-Prozent-Marke durchbrechen.

In Deutschland wurde der kritische Punkt sogar schon ein Jahr früher erreicht. Hier sind aktuell 51 Prozent aller Windows-Endgeräte mit Windows 10 versorgt – also mehr als alle anderen Windows-Versionen zusammen. Zwar ist im zurückliegenden Quartal der Umsatz mit Windows 10 bei Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurückgegangen. Dies liegt aber an einem besonders starken Quartal Ende 2016. Dagegen haben die Windows 10-Umsätze mit OEMs zugelegt. Das alles belegt: Die Transition zu Windows 10 ist drei Jahre nach der Ankündigung im vollen Gange.

Und nie war es so einfach, das Betriebssystem auf dem aktuellen Stand zu halten. Während noch zu Windows 7-Zeiten Monate, wenn nicht Jahre vergingen, ehe in globalen Konzernen alle Endgeräte auf den aktuellen Stand gebracht werden konnten, sind die Deployment-Zeiten inzwischen signifikant verkürzt. Und damit reduzieren wir auch die Kosten, die beim Wechsel der Windows-Versionen entstehen. Die Zeiten, in denen Helpdesk-Mitarbeiter mit einer goldenen DVD von Schreibtisch zu Schreibtisch wanderten, sind endgültig vorbei. Die Cloud hat sich als Single Source of Truth längst durchgesetzt.

Das zeigt auch die Transition zu Office 365. Die Umsätze mit der Cloud-Version der Office-Suite stiegen im letzten Quartal um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Office-Geschäft mit Endkunden legte um zwölf Prozent, das mit Unternehmen um zehn Prozent zu. Wir zählen inzwischen 29,2 Millionen Office-365-Abonnements von privaten Verbrauchern. Und bei Enterprise-Kunden ist der Wendepunkt längst erreicht: Mehr als die Hälfte aller Unternehmenskunden weltweit haben inzwischen Office 365 im Einsatz.

Die Beispiele zeigen: die Cloud beschleunigt die Software-Modernisierung in den Unternehmen, weil sich der Zeit- und Kostenaufwand deutlich reduziert. Zugleich sind Unternehmen mit der Installation von Sicherheits-Patches früher auf dem aktuellen Stand. Und Anwender genießen mehr Komfort: Wer sich im Active Directory von Windows 10 anmeldet, kann die gleiche ID auch im Azure Active Directory nutzen. Man hat also die gleiche Umgebung On Premises und On Demand.

Die volle Ausrichtung auf Cloud-basierte Geschäftsmodelle zahlt sich immer mehr aus. In nur vier Jahren hat Microsoft an der Börse eine zusätzliche Marktkapitalisierung von einer halben Milliarde Dollar erzielt. Mehr als 64.000 Partner unterstützen uns inzwischen bei Cloud-basierten Angeboten und profitieren selbst von wachsenden Business aus der Cloud. Und unsere Kunden ziehen einen doppelten Nutzen aus der Cloud-Strategie. Sie senken die eigenen Deployment-Kosten signifikant, während sie gleichzeitig zeitnah Aktualisierungen einspielen können. Und mit unserer Strategie „Intelligent Cloud, Intelligent Edge“ sind wir in der Lage, noch schneller als bisher, Innovationen auf den Markt und zum Kunden zu bringen.

Der Wechsel auf Windows 10 lohnt sich deshalb mehrfach: Make it Ten.

 


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