Aufregende Zeiten


Logbucheintrag 171021:

Wir leben in aufregenden Zeiten: Die Technologien, die wir unseren Kunden mit Cloud Computing, künstlicher Intelligenz und weiteren Mehrwertdiensten aus der Cloud zur Verfügung stellen, beeinflusst jeden Lebensbereich und jede Branche. Ob wir über Fertigungsprozesse reden, über Smart Farming, über Veränderungen im Gesundheitswesen, über vernetzte Produkte wie das Auto, das Smartphone oder das intelligente Haus, oder ob wir über Smart Cities sprechen, in denen Verkehrsleitsysteme, Infotainment-Angebote oder Sicherheitsmaßnahmen unser Zusammenleben beeinflussen – überall sind es dieselben Technologien in unterschiedlichsten Anwendungsszenarien, die die Welt von heute in eine digitale Welt von morgen transformieren. Und Microsoft ist zusammen mit Partnern und Kunden im Zentrum dieser globalen und wahrhaft epochalen Entwicklung.

 

Nichts weniger als dieses Versprechen an die Zukunft und unseren Anteil an den Business Opportunities in dieser digitalen Welt haben die rund 25000 Entwickler, die sich Ende September in Orlando, Florida, zur Microsoft Ignite Entwicklerkonferenz getroffen haben, als Vision erleben können. Wer nicht dabei war, sollte spätestens auf der Deutschen Partner Konferenz ab 25. Oktober den Spirit aufnehmen, der von den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation ausgeht.

„Es gibt keine Branche, die nicht von der digitalen Transformation berührt ist!“, rief Satya Nadella den Anwesenden zu. „Und wir haben gemeinsam die Chance, diesen Veränderungsprozess anzuführen.“

Aber es geht gar nicht einmal in erster Linie um Technologie, wie wir sie rund um Microsoft 356 – der Kombination aus Azure, Office, Dynamics und Windows 10 – bereitstellen. Die wichtigste Tugend für Microsoft, Partner und Kunden im Geschäft mit der Intelligent Cloud ist möglicherweise Empathie: die Fähigkeit, das Zusammenleben von Communities zu verstehen, die Mechanismen der Kommunikation richtig zu deuten und dafür die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Für uns Deutsche war dies schon immer eine Tugend: die Mechanismen einer Branche zu verstehen, die individuellen Besonderheiten eines Unternehmens herauszuarbeiten und ein System bereitzustellen, mit dessen Hilfe diese Stärken gefördert werden können. Ob ERP oder CRM als Systembasis, ob Office-Funktionen als Kommunikationsplattform oder Windows-Apps als mobile und Cloud-basierte Lösungen – das war und ist die Stärke der deutschen Microsoft-Partnergemeinde.

Deshalb werden Microsoft, Partner und Kunden als Community seit mehr als zwei Jahrzehnten von den globalen Investoren unter den fünf am besten am Markt kapitalisierten Organisationen gehandelt. 1997, als das Internet das Maß aller Innovationen war, rangierte Microsoft an Platz fünf der wertvollsten Unternehmen der Welt – hinter General Electric, Coca Cola, Nippon Telephone & Telegraph und Exxon. Zehn Jahre später – 2007 – rangierte die Microsoft-Community auf Platz drei: vor uns lagen Exxon und General Electric, hinter uns Shell und Petro China. Und heute? Microsoft ist immer noch auf Platz drei – aber die Community ist der einzige Überlebende in der Spitzengruppe der am besten am Markt bewerteten Unternehmen: vor uns rangieren Apple und Alphabet, die Holding, zu der vor allem Google gehört. Hinter uns Amazon und Facebook. Weder die klassischen Elektronikunternehmen, noch die petroleumverarbeitenden Firmen konnten mit der Digitalwirtschaft mithalten.

Warum Microsoft? Weil wir seit zwei Jahrzehnten konsequent die Bedarfe unserer Kunden ins Zentrum unserer Technologieangebote gestellt haben und weiter stellen werden. Es ist uns gelungen, mit Microsoft Azure, das umfassendste Cloud-Angebot für unsere Partner und Kunden bereitzustellen. Es ist uns aber auch gelungen, unsere Anwendungen – Dynamics und Office – in dieses Cloud-Paradigma einzubinden. Und es gelingt uns derzeit, mit neuen Services aus der Intelligent Cloud wertvolle Mehrwertdienste aus der Cloud zur Verfügung zu stellen.

Jetzt ist es an uns – der Community aus Microsoft, Partnern und Kunden –, aus dieser Technologie Business zu generieren. Es geht nicht in erster Linie darum, neue Technologien zu implementieren. Es geht in erster Linie darum, neue Geschäftschancen für die Anwender zu identifizieren. Das ist es, was Satya Nadella mit dem Begriff der Empathie meinte: Wir müssen in der Lage sein, die Bedarfe der Anwender von Microsoft-Technologie zu verstehen – unabhängig davon, ob diese Services on Premises oder on Demand zur Verfügung gestellt werden.

Das ist gar nicht mal so einfach: denn es geht darum, das Geschäft der Anwender zu verstehen und zu entdecken, welchen Added Value wir mit Microsoft-Technologien erzeugen können. Dazu braucht es Empathie – die Fähigkeit, sich in die Situation des Gegenübers zu versetzen. Begreifen ist alles, Technologie ist dann beinahe nichts. Wirklich: Wir leben in aufregenden Zeiten.


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