Windows Server 2003: Der letzte Vorhang fällt – das rechtliche Risiko bleibt


Whitepaper „Windows Server 2003 nach Support Ende” klärt über Rechte und Pflichten für Geschäftsführer und CIOs auf

Heute endet der weltweite Support für Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2. Und dennoch setzen – mehr als zwölf Jahre nach Markteinführung – immer noch mehr als 20 Prozent der Unternehmen weltweit auf das veraltete Betriebssystem. Dabei liegen die Vorteile einer modernen IT-Infrastruktur auf der Hand: Wartungs- und Administrationsaufwand verringern sich, Kosten werden eingespart und es wird mehr Raum für neue Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Dienstleistungen geschaffen.

Neben den vielfältigen Möglichkeiten, die im Zeitalter von Big Data und dem Internet der Dinge entstehen und die mit einem produktiven, mobilen Arbeiten im Unternehmen einhergehen, ist die Vermeidung von Betriebs- und Compliance-Risiken entscheidend. Allein im Jahr 2013 hat Microsoft noch 37 kritische Updates zum Schutz des Server-Betriebssystems veröffentlicht. Mit wenigen Ausnahmen im Rahmen von Custom Support Agreements endet dieser Support am heutigen 14. Juli 2015. Nutzern und Resellern stehen somit keine Sicherheitsupdates, Hotfixes und auch keine aktualisierten technischen Ressourcen mehr zur Verfügung.

Welche rechtlichen Pflichten und Risiken sich durch das Supportende für Geschäftsführer und IT-Leiter ergeben, ist dabei aber oftmals unbekannt oder wird durch fehlendes Know-how beispielsweise in kleinen und mittelständischen Unternehmen falsch eingeschätzt. Ein Beispiel: Die Aktualität von Software ist eine rein technische und keine rechtliche Frage – leider ein Fehlglaube! Seit Juni 2015 gibt es in Deutschland mit dem IT-Sicherheitsgesetz erstmals ein Gesetz, das ausdrücklich Vorgaben für Softwarestände in Unternehmens-IT macht. Ähnlich verhält es sich mit der Verantwortung, die nicht einzig den IT-Leiter sondern auch die Geschäftsleitung einschließen und persönlich haftbar machen kann.

Eine Auflistung und Erläuterung über die wichtigsten Pflichten aus dem Supportende von Windows Server 2003 hat die Kanzlei SKW Schwarz im Auftrag von Microsoft in dem Whitepaper „Windows Server 2003 nach Support Ende – ein rechtliches Risiko für Geschäftsführer, CIO und IT-Dienstleister“ zusammengefasst. Diese Risiken können Unternehmen mit dem Umstieg auf ein modernes Server-Betriebssystem wie Windows Server 2012 oder Microsoft Azure ausschließen. Sie erfüllen alle Anforderungen an Sicherheit und Compliance und bieten Unternehmen gleichzeitig die Chancen, die sich ihnen mit einer neuen IT-Infrastruktur heute bieten.

Kostenloser PDF-Download Whitepaper "Windows Server 2003 nach Support Ende – ein rechtliches Risiko für Geschäftsführer, CIO und IT-Dienstleister"

 

Ein Beitrag von Anna Notholt
Business Lead Cloud Platform bei Microsoft Deutschland,

und Anika Klauß
Communications Manager Microsoft Cloud Platform

Comments (0)

Skip to main content