Weltlachtag – Weinst du noch oder lachst du schon?


Heute ist Weltlachtag 😊 Zum Lachen?

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Nicht nur, denn der Lachtag hat auch einen ernsten Hintergrund: Nach Vorstellung von Madan Kataria, dem Gründer der weltweiten Lachyoga-Bewegung, soll er nicht weniger als den Weltfrieden verkörpern und ein globales Bewusstsein der Gesundheit, des Glücks und des Friedens durch das Lachen erreichen.

Lachen, weinen, wütend sein: Computer können Emotionen erkennen

Microsoft rückt der Erkennung von Emotionen mit zwei Schnittstellen (APIs) auf den Leib: Die Face API der Cognitive Services von Microsoft Azure erkennt nahezu in Echtzeit menschliche Gesichter in Bildern und Videos. Die Emotion API analysiert genauso schnell den Gesichtsausdruck dieser Menschen und ordnet Stimmungen wie Wut, Verachtung, Ekel, Angst, Glück, Traurigkeit oder Überraschung ein.

weltlachtag

Auf der Webseite der Emotion API könnt ihr mit eigenen Bildern ausprobieren, wie gut das schon funktioniert.

Cognitive Services: Emotionen und mehr erkennen

Die Microsoft Cognitive Services umfassen 25 Dienste z.B. zur Bild-, Audio-, Text-, Sprach- und Emotionserkennung, die beispielsweise in Apps integriert werden können. Über Schnittstellen (REST APIs) können Entwickler Anwendungen von Drittanbietern aller Unternehmensgrößen und Branchen mit künstlicher Intelligenz (KI) anreichern.

Erst im Februar 2017 hat Microsoft drei neue Services für die Integration von KI-Technologien in Anwendungen angekündigt: Der Custom Speech Service erkennt Sprache in unterschiedlich lauten Umgebungen sowie dialektisch, mundartlich oder fachlich gefärbte Formulierungen. Der Content Moderator erlaubt es, Texte, Bilder oder Videos nach unerwünschtem Material zu durchsuchen und etwa Gewaltszenen oder hetzerische Sprache herauszufiltern. Und die Bing Speech API verwandelt Audiomaterial in Text, versteht den Inhalt solcher Texte und kann Texte auch in gesprochene Sprache (zurück-)verwandeln.

Und wofür das Ganze?

Gesichter nebst zugehöriger Emotionen in Echtzeit zu erkennen, kann in unterschiedlichen Szenarien eine Rolle spielen:

Nehmen wir zum Beispiel die Sicherheitskontrollen an Flughafen. Wenn wir wissen, wer durch die Kontrolle geht, können verdächtige Personen schneller erkannt und gestoppt werden. Bei der Beurteilung und der Abwehr einer Gefahrensituation kann zudem auch die Bewertung der Gefühlslage eines Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Wenn wir uns die Werbebranche anschauen, kann die Erkennung der Emotionen anhand von Bildern ebenfalls Vorteile bringen: Selfies im Zusammenhang mit einem Produkt können hier wertvolle Anhaltspunkte dafür liefern, wie dieses Produkt von seinen Nutzern bewertet wird. Die Schlüsse, die aus solchen Bewertungen gezogen werden, obliegen dann wieder dem Menschen. Bei Kauf- und Supportprozessen können Bots in Videos erkennen, in welcher Stimmung der Kunde sich befindet und effizient reagieren

All die neuen Services sind Meilensteine auf dem Weg von Microsoft, den Zugang zu KI-Technologien zu ermöglichen. Microsofts Vision ist es, künstliche Intelligenz zu demokratisieren. Schaut einfach mal auf der Website der Cognitive Services vorbei. Ich bin gespannt, welche Anwendungen wir in Zukunft damit sehen werden!

Falls ihr mehr über die Cognitive Services und beispielsweise das Einbinden in eure Apps wissen wollt, empfehle ich euch die Einführung in Cognitive Services mit Daniel Heinze und Nicoleta Mihali, Technical Evangelists bei Microsoft Deutschland.

Zum Weiterlesen:
Microsoft Deutschland Pressemappe Künstliche Intelligenz
Microsoft Corp Blogpost zu den neuen Cognitive Services
Microsoft Cognitive Services Website
Microsoft Cognitive Toolkit Website


Ein Beitrag von Katharina Maria Schwarzkopf
Trainee Business Communications

katharina_schwarzkopf

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