#Vertrauensarbeitsort: Home Office & Co. als fester Bestandteil meines Alltags – wie ich Work-Life-Blending lebe


Ob im Home Office, unterwegs beim Kunden, am Flughafen, im Café oder natürlich auch im Büro: Bei Microsoft Deutschland ist der Arbeitsplatz dort, wo sich die Mitarbeiter gerade aufhalten. Denn neben der Vertrauensarbeitszeit gilt auch das Prinzip des Vertrauensarbeitsortes. Im Vorfeld des vierten Home Office Day in Deutschland haben wir das Home Office als einen von vielen Vertrauensarbeitsorten bereits mit (Gast-)Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Nun kommen diejenigen zu Wort, die von flexiblen Arbeitsmodellen am meisten profitieren: Unsere Mitarbeiter. Sie geben in mehreren Gastbeiträgen Einblicke, wie sie zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten tagtäglich leben.

Heute: Kay Mantzel, Enterprise Marketing Manager

Wenn man mich nach meinen Erfahrungen mit ortsunabhängigem Arbeiten fragt, würde ich zunächst entgegnen, dass sich für mich die Frage eigentlich etwas breiter stellt: Es geht für mich nicht nur um die Orte (sei es im Home Office oder Café, am Flughafen oder im Büro), an denen ich arbeite und meine Erfahrungen damit – viel wichtiger finde ich den Umgang mit Work-Life-Blending, dem bestmöglichen Ineinandergreifen von Privat- und Berufsleben.

Bis meine Tochter letzten November in die Krippe kam, habe ich einfach immer ca. drei Wochen im Vorfeld jeden Tag in meinem Kalender, der noch keine Meetings enthielt, für Home Office geblockt. An diesen Tagen habe ich mich morgens dann an den Rechner gesetzt, um 17:00 Uhr zum ersten Mal wieder hochgeschaut und dann Feierabend gemacht – ich habe in der Zeit dann sicher so viel geschafft, wie sonst an zwei Tagen im Büro.

Seitdem Karlotta in die Krippe geht, schätze ich das verteilte Arbeiten, das bei Microsoft schon vor der Verankerung von Vertrauensarbeitszeit und -ort im Rahmen einer Betriebsvereinbarung gelebt wurde, noch mehr. Genau zu der Zeit habe ich zum ersten Mal einen Vortrag unserer Personalchefin Dr. Elke Frank zu Work-Life-Blending gehört und das trifft genau, wie ich arbeiten möchte. Ich arbeite jetzt grundsätzlich jeden Freitag von zu Hause aus und kann meine Tochter dann mittags in die Krippe bringen und am Abend wieder abholen – dazwischen kann ich mich entscheiden, wieder ins Home Office zu fahren oder von Starbucks (besseres WLAN) oder Coffee Fellows (etwas ruhiger) aus zu arbeiten. Zudem hole ich Karlotta mindestens zwei weitere Tage aus der Krippe ab und verlasse dafür spätestens um 17:00 Uhr das Büro. Auf dem Weg kann ich noch einige Telefonate führen (Freisprecheinrichtung sei Dank). Bis um 21:00 Uhr ist dann absolute Familienzeit – in aller Konsequenz.

Work-Life-Blending kann nur dann funktionieren, wenn ich mir als Mitarbeiter selbst eine Grenze setze, wie ich Berufliches und Privates voneinander trenne – im Gegensatz zur Work-Life-Balance (Arbeiten im Büro, Freizeit außerhalb) habe ich ja keine klar definierte räumliche Unterscheidung mehr, die mich unterstützt. Ich muss eigenverantwortlich darauf achten, auch ein „Life“ zu haben. In den Blöcken mit Familienzeit lese ich daher keine Mails und gehe nicht ans Telefon. Dafür kann es aber auch vorkommen, dass ich nach 21:00 Uhr noch einmal einen Arbeitsblock habe, Mails lese oder das Geschäftskundenforum zur CeBIT plane.

P.S.: Diesen Blogbeitrag habe ich in meinem Lieblingscafé mit einem Surface Pro und einem leckeren Cappuccino geschrieben – manchmal blendet sich Work und Life halt auch in EINEN Block  ­čÖé

#Vertrauensarbeitsort

 

Ein Beitrag von Kay Mantzel
Enterprise Marketing Manager bei Microsoft Deutschland

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Autoren-Information


Kay Mantzel hat über 20 Jahre Marketingerfahrung in der IT-Branche und stieg vor 18 Jahren bei Microsoft Deutschland ein. In seiner aktuellen Rolle als Audience Manager im Enterprise Marketing verantwortet er die Kommunikation an IT-Entscheider im gehobenen Mittelstand und bei Großunternehmen. In den vergangenen drei Jahren beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem Einfluss, den die großen IT-Themen unserer Zeit (Consumerization of IT, Cloud und das „neue Arbeiten“) auf Unternehmen haben. Kay Mantzel verfügt über viel Erfahrung in der Erstellung und Visualisierung von Showcases für diverse Experience Center – aktuell erarbeitet er die Konzeption für das Microsoft Forum für Geschäftskunden auf der CeBIT 2015.

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#Vertrauensarbeitsort

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Home Office Day 2014: Ist das Arbeiten im Home Office überhaupt noch wegzudenken?
(Heiko Pobbig, IndiTango)

Home Office Day 2014: Klare Regeln und bewusste Führung sind gefragt
(Hilary Klassen, Gallup)

Home Office Day 2014: Vertrauen schlägt Anwesenheit
(Dr. Elke Frank, Microsoft Deutschland)

 


 

Comments (4)

  1. Anonymous sagt:

    Ob im Home Office, unterwegs beim Kunden, am Flughafen, im Caf├ę oder nat├╝rlich auch im B├╝ro

  2. Anonymous sagt:

    Ob im Home Office, unterwegs beim Kunden, am Flughafen, im Caf├ę oder nat├╝rlich auch im B├╝ro

  3. Anonymous sagt:

    Ob im Home Office, unterwegs beim Kunden, am Flughafen, im Caf├ę oder nat├╝rlich auch im B├╝ro

  4. Anonymous sagt:

    Ob im Home Office, unterwegs beim Kunden, am Flughafen, im Caf├ę oder nat├╝rlich auch im B├╝ro

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