Unsere Antwort auf das „Weißbuch Arbeiten 4.0“ heißt #worklifeflow – meine Einblicke in die Rolle des Betriebsrates bei Microsoft Deutschland


Vor ein paar Wochen hat Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, im Rahmen einer großen Themenkonferenz die Ergebnisse des bundesweiten Dialogprozesses Arbeiten 4.0 in Berlin vorgestellt und ein „Weißbuch“ als Diskussionsentwurf vorgelegt. Ein gelungener Dialogprozess, den ich als Betriebsratsvorsitzende nicht nur im Rahmen einer Panel-Diskussion in der Hauptstadt persönlich begleiten durfte, sondern den Microsoft im Rahmen der Sommer-Tour 2015 von Andrea Nahles und des Besuchs von Staatssekretär Thorben Albrecht auf der Baustelle unserer neuen Unternehmenszentrale in München sowie mit einem Gastbeitrag meines Kollegen Markus Köhler im Werkheft II des Bundesministeriums bereits intensiv verfolgt und mitgestaltet hat.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen

Im Vorwort des „Weißbuchs“ spricht die Bundesministerin von Partizipation und der Bedeutung von modernen Technologien für eine neue Arbeitswelt: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft, Beschäftigung und gute Arbeit nutzen.“ Eine entscheidende Rolle spielt der viel zitierte Flexibilitätskompromiss, bei dem wir alle die „Kluft zwischen Menschen, die Freiheit und Flexibilität als Verheißung sehen und solchen, die vor allem Stabilität und Sicherheit wünschen, ernst nehmen“ müssen. Ein Ansatz, den wir bei Microsoft mit unserer neuen Deutschland-Zentrale in München-Schwabing, den Betriebsvereinbarungen zu Vertrauensarbeitsort- und -zeit und mit dem Gedanken des #worklifeflow täglich aktiv leben. Unsere Vision einer neuen Arbeitswelt und ihren Rahmenbedingungen haben wir hier aufgeschrieben.

Leitplanken setzen und Partizipation als Chance begreifen   

Ein unerlässlicher Faktor in diesem Prozess: die stetige Einbindung unserer Mitarbeiter. Der Betriebsrat kann hier nicht nur strategische Leitplanken setzen, sondern vor allem Hilfestellung geben, beraten und die Interessen der Belegschaft für „Gute Arbeit“ einbringen und stärken. Genau wie Andrea Nahles‘ Projekt Arbeiten 4.0 ist unser tägliches Miteinander bei Microsoft ein Dialogprozess. Kommunikation ist ein zentrales Element der Wissensarbeit; unser Büro ein Innovationslabor, bei dem Silo-Denken ausgedient hat.

Podcast: Ein Blick hinter die Kulissen des #worklifeflow

Über meine Rolle als Vorsitzende des Münchner Betriebsrates von Microsoft Deutschland und die Frage, inwiefern wir uns als Betriebsrat kontinuierlich in Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeit einbringen, insbesondere in die Planungen zu unserer neuen Unternehmenszentrale, habe ich mit unserem Podcast-Moderator Bastian Wilkat gesprochen. Die Folge gibt es direkt hier oder in unserem Soundcloud-Kanal, viele weitere (Hör-)Beispiele direkt aus dem #OfficemitWindows folgen in den nächsten Wochen, den Podcast findet ihr hier auch auf iTunes.

 

Ein Beitrag von Kerstin Lippke
Vorsitzende des Münchner Betriebsrates von Microsoft Deutschland


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