Umgestaltung von Unternehmen für unsere mobile-first, cloud-first Welt


 
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Mobile Technologien und Cloud-Technologien sowie Lösungen für die Analyse von Big Data und Social Tools bilden die Grundlage für intelligente Infrastrukturen, Szenarien im Internet der Dinge und eine produktivere Zusammenarbeit. Diese Technologien sind nicht nur die Treiber, die heute neue Produkte, Dienste und Innovationen hervorbringen – sie führen auch zu Veränderungen im gesamten Unternehmen.

Im Zuge dieses Wandels müssen sich Unternehmen für neue Technologien öffnen und deren Potenzial für ihr Geschäftsmodell berücksichtigen. Die gute Nachricht lautet dabei, dass die digitale Transformation nicht nur disruptiv ist, sondern auch integrativ. Durch den Wandel entstehen Wertsteigerungen der vorhandenen Produkte und Dienste sowie deren Weiterentwicklung. Zudem sind Unternehmen durch den Einsatz von intelligenten und natürlichen Tools in der Lage, mehr zu erreichen, da diese Werkzeuge eine enorme Produktivitätssteigerung im Unternehmen ermöglichen.

Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International

In meiner Keynote anlässlich der CeBIT 2015 habe ich einige Beispiele für deutsche Unternehmen aufgezeigt, die den Begriff der Produktivität erfolgreich neu definiert haben.

Henkel ist eines dieser Unternehmen. Mit rund 47.000 Mitarbeitern weltweit startete der deutsche Konzern ein ehrgeiziges Projekt mit dem Ziel, das gesamte Unternehmen zu vernetzen. Auf Basis von Office 365, Lync und SharePoint hat Henkel die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens verbessern und zudem auch seine Kunden besser anbinden können. Dadurch konnte die Flexibilität gesteigert und mehr erreicht werden. Durch die Fokussierung auf einen agileren, transparenten und von Aufgeschlossenheit geprägten Arbeitsstil kann Henkel das Potenzial des Unternehmens vollständig ausschöpfen und seine Konkurrenzfähigkeit verbessern.

Darüber hinaus ist zu beobachten, dass sich zunehmend Reponsive Computing etabliert und Unternehmen vom Internet der Dinge profitieren. So wollte sich beispielsweise ThyssenKrupp Elevators Wettbewerbsvorteile sichern, indem sich der Konzern auf genau das konzentrierte, was den Kunden weltweit am wichtigsten ist: Zuverlässigkeit. ThyssenKrupp Elevators hatte sich vorgenommen, über den Industriestandard hinauszugehen und seinen Kunden mehr zu bieten – nämlich die präventive und damit vorhersehbare Wartung, um deutlich längere Betriebszeiten der Aufzüge gewährleisten zu können.

Dazu nutzt ThyssenKrupp Microsoft Azure, um ein vernetztes, intelligentes Anlagenüberwachungssystem zu entwickeln. Über die Microsoft Cloud vernetzt der sogenannte Intelligent Systems Service extrem sicher tausende von Sensoren und Systemen in den Aufzügen und überwacht so sämtliche Funktionen – von der Motortemperatur über die Kontrolle der Aufzugsschächte, die Kabinengeschwindigkeit und Türmechanismen, bis hin zu den Daten der PCs und Mobilgeräte, die von der Belegschaft genutzt werden.

Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International

Das Potenzial in diesem Bereich ist vor allem für die Industrienationen enorm. Die BITKOM, der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie, rechnet bis 2025 allein in Deutschland mit einem zusätzlichen Wertschöpfungspotential von 78 Milliarden Euro aufgrund der Umsetzung der Industrie 4.0 Technologien im Internet of Everything* – und zwar in den Schlüsselbranchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Automobil, Chemie, Landwirtschaft und Informations- sowie Kommunikationstechnologie.

Damit ist es wenig verwunderlich, dass in vielen Ausstellungshallen auf der CeBIT eine Aufbruchstimmung spürbar ist. Der Begriff „Digitales Wirtschaftswunder“ ist in aller Munde und auch wir sprechen an unserem Messestand davon. Ich habe das Gefühl, dass es auf der diesjährigen CeBIT um mehr geht als um die Trends in der Technologie; mir scheint, es geht darum, die Weichen zu stellen für die Zukunft. Und dies nicht nur in Deutschland. Der Begriff „Industrie 4.0” mag zwar eine Schöpfung der Deutschen sein, aber derzeit befinden sich überall auf der Welt Unternehmen jeder Größe und jeder Branche im Prozess – es gilt, die Geschäftsmodelle fit zu machen für den digitalen Wandel. Auf der CeBIT dreht sich also nicht nur alles um die Technologie – sondern auch um große Erwartungen, Ideen und um unsere Entschlossenheit, der Marktführer in der neuen digitalen Wirtschaft zu sein. 

#cgc15  #CeBIT15

 

 

Ein Gastbeitrag von Jean-Philippe Courtois (@JP_Courtois)
President Microsoft International

 

 

 

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Reimagining the enterprise for our mobile-first, cloud-first world


Mobile and cloud technologies, solutions for big data analysis and social tools form the basis for smart infrastructures, Internet of things scenarios and more productive collaboration. Not only are these technologies the drivers for new products, services and innovations, today, they are transforming entire businesses.

In the course of this transformation, companies must be open to new technologies and consider their potential for their business model. The good news is that digital transformation is not only disruptive, but also integrative. It can add value to existing products and services and refine them. Intelligent, natural tools are equipping organisations to achieve more. They are empowering enterprise leaders to completely reinvent productivity.

Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International

I highlighted some inspiring examples of German companies who have successfully reinvented productivity in my recent keynote at CeBIT 2015.

Henkel is one of them. With around 47,000 employees worldwide, the German manufacturer embarked on an ambitious project to become a connected enterprise. Using Office 365, Lync and SharePoint, Henkel improved collaboration within its organisation, and became better connected to its customers, enabling it to work more flexibly and achieve more. By embracing a more agile, transparent and open-minded work style, Henkel can fulfil its full potential and be more competitive.

We’re also seeing the rise of more responsive computing, and organisations capitalising on the Internet of Things. ThyssenKrupp Elevators wanted to gain a competitive edge by focusing on what matters most to its customers the world over: reliability. The company wanted to go beyond the industry standard of preventative maintenance to offer predictive and even preemptive maintenance, so it could guarantee a higher uptime percentage on its elevators.

To do this, ThyssenKrupp used Azure to create a cloud-based, intelligent line-of-business asset monitoring system. The Intelligent Systems Service very securely connects the thousands of sensors and systems in its elevators, which monitor a huge range of actions, including motor temperature, shaft alignment, cab speed, door functioning, and even data  from the PCs and mobile devices used by its workforce.

Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International

There is enormous potential here, particularly for industrial nations. BITKOM, the industry association of the German information and telecommunications industry, expects an additional value creation potential of 78 billion euros due to the implementation of industry 4.0 technologies in the Internet of Everything* – in the key industries of machine and plant construction, electrical engineering, automotive, chemicals, agriculture, and ICT, by 2025 in Germany alone.

It is hardly surprising that in many exhibition halls at CeBIT a spirit of optimism is palpable. The phrase “digital economic miracle” is on everyone’s lips, including ours at the Microsoft stand. So I have the feeling that this year CeBIT is about more than technological trends; it is about setting the course for the future. And not only in Germany. The term “industry 4.0” may be a German creation, but all over the world companies of all sizes and in all industries are in the process of making their business models fit for the digital transformation. It’s not only about technology – it’s about great expectations, ideas and determination to be a leader in the new digital economy.

#cgc15  #CeBIT15

 

 

A guest contribution by Jean-Philippe Courtois (@JP_Courtois)
President Microsoft International

 

 

 

 


* ”Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland”, Studie von Fraunhofer IAO im Auftrag der BITKOM, http://www.bitkom.org/files/documents/Studie_Industrie_4.0.pdf

 

Comments (1)

  1. Anonymous sagt:

    Die CeBIT ( Ce ntrum für B üroautomation, I nformationstechnologie und T elekommunikation

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