TechEd 2014: Wir sind auf dem Weg in die Welt von Mobile-first, Cloud-first


„It was all cloud, all the time“, staunte die bekannte Journalistin Mary Jo Foley von ZDNet in ihrem Bericht über die TechEd North America 2014, die derzeit im texanischen Houston stattfindet. Sie hat Recht! Wir gehen als Microsoft den Weg in die Cloud konsequent weiter und nehmen dabei all diejenigen mit, die Anwendungen entwickeln, administrieren oder einfach nur nutzen, um produktiver und effizienter zu werden.

Wir haben dafür in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe neuer Tools, Werkzeuge und Anwendungen präsentiert, mit denen wir den Weg in eine Welt von „Mobile first, Cloud first“ ebnen, die unser neuer CEO Satya Nadella in seiner ersten Keynote skizziert hat. Diese Präsentation von Neuheiten setzen wir auf der TechEd fort.

Hybride Infrastruktur ist das Tor zur Cloud

Eine hybride Infrastruktur, die das Beste der beiden IT-Welten Cloud und On-Premise vereint, ist für die meisten Unternehmen das Tor in die Cloud. Trotz vieler Wahlfreiheiten scheuen aber nach wie vor viele diesen Weg.  Wir stellen daher  neue Tools zur Verfügung, die den Weg weniger holprig machen und im besten Fall verkürzen. Microsoft Azure ExpressRoute ist so ein Tool, das ab sofort verfügbar ist. ExpressRoute ermöglicht es, Private Cloud-Verbindungen zwischen Azure und On-Premise-Umgebungen aufzubauen. ExpressRoute bietet damit neue Optionen für den einfachen Einstieg in die Cloud, mit schnellerer Geschwindigkeit, größerer Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie einer geringeren Latenz bei der Bereitstellung von Cloud Services. Microsoft Azure Files, seit gestern als Preview verfügbar, ist eine neue Technologie, die das Speichern von Daten in der Cloud über alle Geräte und Anwendungen hinweg dramatisch vereinfacht.

Der Weg in die Cloud muss sicher sein

Genauso wichtig wie der einfache Weg in die Cloud ist es, diesen Weg sicher zu machen. Für viele Unternehmen ist die vermeintlich fehlende Sicherheit noch immer das wichtigste Argument gegen die Cloud. Sicherheit und Cloud gehen für uns Hand in Hand und so haben wir auf der TechEd weitere wichtige Neuheiten präsentiert, die unsere Vorreiterrolle in Sachen Security bestätigen: Microsoft Azure Site Recovery, als Preview ab kommenden Monat verfügbar, erweitert das kosteneffiziente Disaster Recovery in die Cloud. Mit den neuen Tools lassen sich virtuelle Maschinen und Dienste in Azure im Falle eines Ausfalls des primären Rechenzentrums einfach replizieren und wiederherstellen. Microsoft Anti-Malware für Azure, ebenfalls als Preview verfügbar, bietet Kunden die Möglichkeit, Anti-Malware-Agenten sowohl auf Cloud-Services als auch auf Virtual Machines zu installieren. Ab Juli wird Microsoft die Geschäftskunden von Office 365 mit neuen Verschlüsselungstechnologien ausstatten. Unter dem Codenamen „Fort Knox“ lässt sich jede in SharePoint Online oder OneDrive für Business gespeicherte Datei mit einem eigenen Schlüssel kodieren und schützen. Mehr Schutz vor Datenverlust schließlich können Microsoft Exchange-Kunden ab Juni genießen. Dann werden auch in SharePoint Online und OneDrive für Business gespeicherte Dokumente in die DLP (Data Loss Prevention)-Services einbezogen.

Schutz für mobile Geräte bietet auch die kürzlich vorgestellte Enterprise Mobility Suite (EMS), die Identitäten, Anwendungen und Daten so sichert, dass mobiles Arbeiten sicher möglich ist. Auch für die EMS haben wir auf der TechEd Erweiterungen angekündigt, die gleichzeitig die Grenzen zwischen Arbeiten am Desktop und mobilem Arbeiten endgültig einreißen werden: Die Microsoft Azure RemoteApp ermöglichen Anwendern von Mobilgeräten aus den sicheren Zugriff auf Server- und Desktop-Anwendungen in der Cloud. Dabei bietet ihnen RemoteApp denselben Komfort, den sie vom Desktop gewohnt sind. EMS mit RemoteApp und Office 365 bilden dabei ein magisches Pärchen, denn damit ist mobiles Arbeiten von fast allen Geräten aus sehr einfach und sehr sicher. Ich verspreche Ihnen: Nicht nur die um die Datensicherheit bedachten IT-Abteilungen werden diese Kombination schätzen. Auch die Anwender selber werden den Komfort des mobilen Arbeitens nicht mehr missen wollen.

Der Weg in die Cloud muss allen offen stehen

Microsoft hat das Ziel ausgegeben, die Produktivität von Microsoft Azure und Office auf möglichst allen Geräten zur Verfügung zu stellen. Office für iPad war ein ebenso wichtiger Schritt in diese Richtung wie die Möglichkeit, universelle Apps so zu programmieren, dass sie auf allen Windows-Geräten laufen. Das auf der TechEd präsentierte Visual Studio 2013 Update 2 RTM unterstützt Universal Apps.

Aber wir gehen auf der Konferenz auch gleich den nächsten Schritt und öffnen unsere Entwicklerwerkzeuge für alle Plattformen. Mit dem Update von Visual Studio können Entwickler nun auch Anwendungen für iOS und Android programmieren. Visual Studio unterstützt zudem jetzt Apache Cordova. Das Open Source Framework ermöglicht die Entwicklung nativer mobiler Apps für unterschiedliche Plattformen – neben iOS und Android auch für Blackberry und Windows Phone. Schließlich sehen Entwickler auf der Konferenz in Houston auch Previews der nächsten Version von ASP.NET, das als Open Source-Projekt mit der .NET-Foundation geteilt werden wird.

Grenzenlose User Experience

Mit seiner „Mobile first, Cloud first“-Strategie reißt Microsoft Grenzen ein, die einer universell verfügbaren Produktivität noch im Wege stehen. Mit Angeboten wie den Universal Apps oder RemoteApp wird es künftig völlig egal sein, mit welchem Gerät Sie produktiv arbeiten möchten, weil alle es gleichermaßen können. Die Hürden durch proprietäre Plattformen werden künftig in dem Maße verschwinden, in dem es uns gelingt, Entwickler für unsere Cross-Plattform-Werkzeuge zu gewinnen. Und der Unterschied zwischen der IT On-Premise und in der Cloud wird ebenfalls verschwinden, weil die Cloud dieselbe Sicherheit und Performance bietet, wie die stationäre Unternehmens-IT.

Die Zukunft von „Mobile first, Cloud first“ hat schon begonnen und wird angefangen von der Londoner U-Bahn über die Hamburg Port Authority und Lufthansa Systems bis hin zu arvato Financial Services oder Condé Nast ganz individuell genutzt. Wir freuen uns, dazu Technologien, Support und Erfahrungen beisteuern zu können, die Entwicklern, Administratoren und Anwendern dabei helfen, in diese Zukunft zu gehen.

Die Eröffnungs-Keynote von Brad Anderson, Corporate Vice President, Windows Server and System Center Program Management, sowie die weiteren Sessions der TechEd North America 2014 können Sie auf Channel 9 nochmal verfolgen.

Posted by Kai Göttmann
Direktor Geschäftsbereich Server, Tools & Cloud Business, Microsoft Deutschland GmbH

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