Support-Ende: Eine Dekade Windows Vista


Am 11. April 2017 endet der erweiterte Support für Windows Vista. Ab diesem Zeitpunkt erfahren Windows Vista PCs keine Aktualisierungen, keine Sicherheitsupdates und auch keinen technischen Support mehr von Microsoft. Funktionsupdates gibt es für das Betriebssystem schon seit April 2012 nicht mehr. Microsoft empfiehlt Nutzern den schnellstmöglichen Umstieg auf Windows 10.

Im Januar 2007 lüftete Microsoft erstmals das Geheimnis hinter seinem neuen Betriebssystem mit dem Codenamen „Longhorn“: Windows Vista kam als Nachfolger von Windows XP mit einem völlig neuen Oberflächen-Design, das unter dem Namen „Aero“ Bekanntheit erlangte. Im Vergleich zum Vorgänger erleichterte Vista auch das Verwalten und Auffinden von Dateien sowie Dokumenten erheblich.

Wind Vista Desktop

 

Heute kann das Betriebssystem nicht mehr mit den gestiegenen Sicherheitsanforderungen mithalten. Laut StatCounter laufen nur noch weniger als zwei Prozent der Windows PCs in Deutschland mit Windows Vista, während Windows 10 mittlerweile auf mehr als 40 Prozent aller deutschen Windows Rechner läuft und damit sogar Windows 7 übertrifft. Auf über 400 Millionen Geräten setzt Windows 10 seine Erfolgsgeschichte auch weltweit fort.

 Optionen für den Wechsel: So gelingt der Umstieg

Aus Gründen der Systemstabilität ist ein Upgrade des Betriebssystems auf älteren PCs mit Windows Vista nicht ratsam. Ältere Hardware hat auch den Nachteil, dass neue und hilfreiche Funktionen wie die Touch- oder Stifteingabe sowie die biometrische Anmeldung via Windows Hello nicht unterstützt werden. Kunden, die dennoch ein Upgrade denken, sollten die Systemanforderungen des neuen Betriebssystems genau prüfen.

Wenn Windows 10 auf dem aktuellen PC nicht ausgeführt werden kann, ist es möglicherweise Zeit, einen neuen zu kaufen. Microsoft selbst sowie Hardware-Partner bieten eine große Auswahl an leistungsstarken, kostengünstigen und mobilen PCs auf Basis von Windows 10. Ein hilfreicher Tipp für den reibungslosen Umstieg nach dem Hardware-Neukauf: Damit Vista Nutzer alle ihre Daten und Einstellungen beim Wechsel auf Windows 10 mitnehmen können, bietet Microsoft seinen Kunden ein spezielles Tool für die problemlose Übertragung von persönlichen Dateien, Bildern und Ordnern. PCmover Express von Laplink ermöglicht die Übertragung von ausgewählten Dateien und Ordnern (und vielem mehr) vom Windows Vista PC auf einen neuen Windows 10 Rechner.

Übrigens: Auch für den Vista Nachfolger Windows 7 aus dem Jahr 2009 ist das Ende des erweiterten Supports bereits angekündigt. Ab dem 14. Januar 2020 wird es keine Updates und Aktualisierungen mehr geben. Gerade Firmenkunden sollten ihre Migration rechtzeitig planen, damit sie später nicht unter Zeitdruck geraten.

Hilfreiche Informationen zum Support Ende von Windows Vista finden Kunden auf dieser Support-Website. Ausführlichere Informationen zum Lebenszyklus der Windows Versionen gibt es unter https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet. Pressematerialien rund um Windows 10 gibt es im Microsoft Newsroom und in unserer Pressemappe.


Ein Beitrag von Markus Nitschke
Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland
markus_nitschke

Comments (1)

  1. Alex@nder sagt:

    Also der Umstieg lohn sich auf alle Fälle, schon alleine wegen der größeren Sicherheit durch den verbesserten Defender. Auch Anmelden mit Hello möchte ich nicht mehr missen. “Nachteil” nach dem Start kann ich mir nicht erst mal nen Kaffee holen, mein Surface ist (fast) sofort Betriebsbereit

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