Studien des Fraunhofer ESK zum geschäftlichen Einsatz von „Skype“ sowie zu „Skype for Business“


In seiner Studienreihe zur Nutzung von „Skype“ im Unternehmensumfeld hat das Fraunhofer ESK die Studie „Einsatz von Skype im Unternehmen – Chancen und Risiken“ aktualisiert. Zudem haben die ESK-Forscher in einer separaten Kurzstudie eine Einschätzung zu „Skype for Business“ abgegeben.

Skype“ bietet Kommunikation über das Internet und wendet sich vorwiegend an Privatpersonen. Wird „Skype“ trotzdem im geschäftlichen Umfeld eingesetzt, kommen die ESK-Forscher zu folgendem Ergebnis: „Für den Austausch sicherheitsrelevanter und geschäftskritischer Informationen wird Skype prinzipiell nicht empfohlen!“ Der Grund für diese Einschätzung liegt darin, dass die Infrastruktur und vor allem die Verschlüsselung bei Skype nicht unter Kontrolle des jeweiligen Unternehmens sind.

In einer separaten Studie geben die ESK-Forscher eine Einschätzung von „Skype for Business“ ab. Das bisher in der Regel lokal in Unternehmen installierte Kommunikationssystem ist eine Weiterentwicklung des ehemaligen Angebots „Microsoft Lync“. „Skype for Business“ kann grundsätzlich als Alternative zu einer klassischen Telefonanlage betrachtet werden, so die Studie. Es ist aber empfehlenswert, genau zu überprüfen, ob „Skype for Business“ alle benötigten Funktionalitäten bietet. Pauschale Sicherheitsbedenken beim firmeninternen Einsatz von „Skype for Business“ sehen die ESK-Forscher nicht. Hier spielen die bei der jeweiligen Installation umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen die entscheidende Rolle.

Die Studien stehen auf der Website des Fraunhofer ESK zum Download bereit:

www.esk.fraunhofer.de/de/publikationen/studien.html#telekommunikation

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