Skype for Business: Unsere Neuigkeiten auf dem Weg zur integrierten Unternehmenskommunikation


Wenn ich in unserer neuen Deutschland-Zentrale in München-Schwabing arbeite, steht neben meiner Kaffeetasse ein Surface Book, daneben liegt mein Smartphone. Sonst nichts. Feste Telefonanlage? Fehlanzeige. Wir setzen bei Microsoft Deutschland für team- und geräteübergreifende Zusammenarbeit auf Skype for Business. Damit kann ich nicht nur telefonieren, sondern auch meine gesamte Teamkommunikation inklusive Meetings und Konferenzen organisieren. Und es wird noch besser: Rund um Skype for Business haben wir auf der Ignite, Microsofts größter Konferenz für IT-Professionals Ende September in Atlanta, spannende Neuigkeiten angekündigt, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Skype for Business für OSX und iOS jetzt auch für Mac

Noch in diesem Monat wird Skype for Business (SfB) für Mac verfügbar sein. Wir haben die App mit der Programmiersprache Swift von Grund auf neu geschrieben und bieten mit der Anwendung High-Definition Audio- und Videoqualität, die Teilnahme an Skype-Meetings mit nur einem Klick, bildschirmfüllende Videos und das Teilen des eigenen Desktops mit anderen.

Wir haben zudem die Integration der Skype for Business-App in Mobilgeräte mit iOS und Android verbessert. Über das Apple CallKit-Framework funktionieren Skype for Business-Calls ab Oktober genauso wie „normale“ Anrufe auf dem iPhone: So lassen sich Skype-Anrufe direkt über den Lock-Screen entgegennehmen und auf „Halten“ schalten, um parallel einen „normalen“ Telefonanruf entgegenzunehmen – alles arbeitet, wie ein „normales“ Telefon.

Bis Ende 2016 werden wir für Skype Meeting Broadcast  die Preview einer Übersetzungs- und Transkriptionsfunktion in Echtzeit präsentieren. Über die Livekonferenzen lassen sich Skype for Business-Meetings mit bis zu 10.000 Teilnehmern organisieren. Der neue Service bietet Live-Untertitel für gesprochene Präsentationen in Englisch, Spanisch, vereinfachtem Chinesisch und Deutsch. Die bevorzugte Sprache kann vom Nutzer ausgewählt werden. Weitere Zielsprachen sind in Entwicklung.

Skype for Business: Der neue Room-Service für Konferenzräume

Unter dem Namen Skype Room Services (früher: Projekt Rigel) halten Skype-Besprechungen Einzug in traditionelle Konferenzräume – mit Audio, HD-Video und Inhaltsfreigabe. Nutzer können sich beim Betreten eines Konferenzraums mit ihrem Smartphone, Tablet oder Notebook in eine laufende Konferenz einwählen. In Verbindung mit dem Surface Hub oder anderen Bildschirmen mit berührungsempfindlicher Oberfläche wird aus normalen Konferenzräumen eine universelle und interaktive Konferenzlösung.

Für die Steuerung von Konferenzen werden Drittanbieter in den kommenden Monaten spezielle Lösungen anbieten, darunter Logitech mit Smartdock und Creston mit seinem Next Gen Skype Room System. Für die Steuerung eignet sich auch der RealConnect Service für Office 365 von Polycom, ein Service auf der Basis von Microsoft Azure, der die Integration anderer Video-Telekonferenzsysteme etwa von Cisco in Skype for Business ermöglicht. Diese Anbindung schützt bestehende Investitionen in solche Systeme und bietet dennoch die volle Skype for Business-Nutzererfahrung.

PSTN: Das Ende des Telefons ist nahe

Microsoft weitet die Zahl der Regionen, die PSTN-Conferencing direkt aus Office 365 nutzen können, deutlich aus. Neu dazu kommen unter anderem Australien, Bosnien-Herzegowina, Costa-Rica, Lettland sowie Russland und die Ukraine. In dann insgesamt 90 Ländern und 400 Städten können sich die Anwender über ihre lokalen Telefonnummern in SfB-Konferenzen einwählen – zu einem großen Teil über gebührenfreie Nummern. Im Oktober startet Microsoft Previews von PSTN Calling in Frankreich und Spanien und übernimmt damit sämtliche Telefonie-Funktionen in Skype.

Beispiele gefällig? Auch bei Velux Deutschland stehen die Telefone still

Microsoft Deutschland ist nicht das einzige Unternehmen, das auf traditionelle Telefone verzichtet: Die deutsche Zentrale der dänischen Velux-Gruppe ist schon seit Februar des vergangenen Jahres nicht mehr via Festnetz erreichbar, sondern kommuniziert über Skype for Business in Verbindung mit Office 365 und Yammer, dem sozialen Netzwerk für Unternehmen. So wandelt sich das Traditionsunternehmen zu einer voll vernetzten Organisation und rückt über alle Zeit- und Ländergrenzen hinweg noch näher an seine Partner und Kunden. Ich bin mir sicher, dass viele Unternehmen folgen werden, weil sie die Vorteile der voll vernetzten Kommunikation ebenfalls erkannt haben.

Ein Beitrag von Ellen Kuder

Skype for Business Lead bei Microsoft Deutschland

Ellen Kuder Print


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