Selbstreflexion zur digitalen Identität – Microsoft prämiert Gewinner des FAZ-Projekts „Jugend Liest“


Unter den Linden 17. Ein kalter Mittwochmorgen. Ein Blick aus dem Fenster genügt, um sich den Tag mit einem guten Buch auf dem Tablet oder in Papierform auf dem Sofa vorzustellen. Ganz so bequem machten es sich rund 100 Schüler zusammen mit ihren Lehrern nicht. Sie trafen sich in Berlin zur Abschlussveranstaltung des einjährigen medienpädagogischen Leseförderprojekts „Jugend Liest“ der Frankfurt Allgemeinen Zeitung. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen und Microsoft Deutschland als diesjährigem Kooperationspartner durchgeführt.

Die FAZ und die Stiftung Lesen unterstützten mit „Jugend Liest“ 100 Klassen der Jahrgangsstufen 9 bis 12 aus ganz Deutschland bei der Gestaltung eines Unterrichts, der abwechslungsreich und zugleich aktuell gehalten wird. Die Gewinnerklassen des projektbegleitenden Wettbewerbs unter dem Motto „Facebook, Twitter und Co. – Mein digitales ICH“ wurden zum Abschluss des Projekts für die Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Glückwunsch!

In Berlin hatten sie dann die Gelegenheit, ihre Gewinner-Werke zum Umgang mit sozialen Medien vor versammeltem Publikum vorzustellen. Zur Erstellung der Wettbewerbsbeiträge und zur Projekt-Koordination untereinander wurde allen Teilnehmern der kostenlose Office 365 Academic-Plan A2 mit Exchange Online, SharePoint Online, Lync Online sowie Office Online eingerichtet.

Mich hat die Beitragsvielfalt – sowohl was den Inhalt als auch was die Form der eingereichten Werke betrifft – überrascht und zu gleich nachdenklich gemacht. Mit beeindruckender Kreativität und Recherchekunst haben die Schüler vielfältig über das „digitale Ich“ im politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen sowie gesellschaftlichen Kontext reflektiert. Dabei wurden nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken im Umgang mit sozialen Netzwerken und der eigenen digitalen Identität beleuchtet.

Für den nächsten trüben Wintertag nehme ich noch mir nochmal die Zeit für eine ausführliche Lektüre der Werke auf meinem Sofa. Falls Ihr sie auch anschauen wollt, findet ihr sie auch auf FAZ.net zum Nachlesen. Die Perspektive der Generation Z formt sich bei weiten nicht nur in Twitter und auf Facebook – sie nimmt dort aber Fahrt auf.

Posted by

Dr. Marianne Janik

Senior Director Public Sector


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