#PapierlosLernen: Bleistift, Füller, Surface Pen – die Evolution des Schreibgeräts


Unter dem Motto „Tausche 2kg Papier gegen ein Surface mit Office“ haben die beiden Schüler Marco Nagels und Sebastian Franz im Spätsommer ein Experiment an ihrem Gymnasium gestartet - #PapierlosLernen. Auf unserem Blog berichten die beiden 16-jährigen regelmäßig von ihren Erfahrungen.

Das erste Schulhalbjahr unseres Projekts #PapierlosLernen mit dem Surface 3, Office 365 und OneNote neigt sich bereits dem Ende. Mittlerweile ist es für uns, unsere Mitschüler und unsere Lehrer ganz selbstverständlich, dass wir im Unterricht anstelle von Heft und Füller eben unser Surface und den Surface Pen vor uns liegen haben. Es ist für uns natürlich eine Umstellung, nicht mehr auf die analogen Schreibutensilien zu setzen, mit denen wir bis dahin unsere gesamte Schulzeit bestritten haben. Wir fühlten uns anfangs fast an die dritte Klasse erinnert, als man uns erstmals einen Füller zum Schreiben gab.

Ein fast natürliches Schreibgefühl mit dem Surface Pen
Der Surface Pen trifft auf der Oberfläche des Surface eben nicht auf den gleichen Widerstand, den man von Kugelschreiber oder Füller auf Papier gewohnt ist. Dieser Widerstand lässt sich allerdings durch die Gummispitze recht gut imitieren, wodurch sich das Schreibgefühl erheblich verbessert hat und von uns als viel natürlicher empfunden wird. Der Stift gleitet so nicht zu schnell über die Oberfläche, was für Skizzen, Rechnungen oder Notizen hilfreich ist. Dabei ist besonders praktisch, dass der Surface Pen im Grunde alle bisherigen Stifte aus der Federmappe vereint und dadurch ersetzt. Schriftgröße und Farbe sind frei einstellbar und auf der Rückseite befindet sich, ganz wie bei einem Bleistift, der Radiergummi. Damit lässt sich mit dem Surface Pen quasi jede Aufgabenstellung während des Unterrichts erledigen.

Flexibel im Einsatz: Im Unterricht der Surface Pen – zu Hause lieber die Tastatur
Wir nutzen den Surface Pen gerade während der Unterrichtsstunden, wodurch sich unsere Arbeitsprozesse rein äußerlich kaum von denen der anderen Schüler unterscheiden, die mit ihren Stiften statt auf dem Surface eben in ihre Schreibblöcke und Hefte schreiben.  Zur Erledigung unserer Hausaufgaben hingegen greifen wir lieber auf die Tastatur zurück. Bei längeren Texten ist der Schreibprozess mit der Tatstatur einfach angenehmer und das Schriftbild ehrlicherweise auch etwas leserlicher. Texte und Tabellen lassen sich mit Hilfe der Tastatur nicht nur schneller erstellen, sondern auch bearbeiten.

Zuhause haben wir außerdem die Wahl, ob wir weiter am Surface mit dessen Tastatur arbeiten oder am Computer, dessen Bildschirm und Tastatur größer sind. Den Arbeitsfluss stört der Wechsel des Geräts überhaupt nicht. Wir arbeiten ja mit Office 365, wodurch unsere Dokumente dank der Cloud laufend auf dem aktuellen Stand sind. Wenn wir gemeinsam an einer Gruppenarbeit beteiligt sind, könnten wir sogar  zeitgleich die Dokumente gemeinsam bearbeiten, ein echter Vorteil.

Lernen und Lehren auf allen Geräten
Gerätübergreifend auf unsere Arbeitsergebnisse zugreifen zu können, ist aber noch aus einem anderen Grund sehr praktisch: So wie man sein Schulheft zu Hause vergessen kann, weil man das falsche greift, vergessen wir unser Surface natürlich nicht. Schließlich nutzen wir es jeden Tag für sämtliche Fächer. Was eher mal passieren kann, ist, dass man in der Hektik des Schulalltags sein Ladekabel vergisst. Die Ausrede brauchen wir bei vergessenen Hausaufgaben aber gar nicht erst zu bemühen. Schließlich können wir auf erledigte Hausaufgaben ebenfalls mit dem Smartphone zugreifen und unsere Ergebnisse abrufen. Auch wenn bei uns eigentlich ein Handyverbot während des Unterrichts gilt, können wir auf diese Weise eine Ausnahmesituation schon einmal überbrücken. Und so sehen auch die Lehrer, dass moderne Technologie im Unterricht nicht zwingend ein Störfaktor, sondern eine sinnvolle Ergänzung ist. In unserem nächsten Blog Post wollen wir euch ein paar Tipps zu den besten Tools geben, die wir zum Lernen nutzen.

Ein Gastbeitrag von Sebastian Franz und Marco Nagels.

 

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