Auf die Plätze, fertig, hacken!


„Be epic!“ – das war das diesjährige Motto unserer //oneweek und damit auch für den in diesem Rahmen stattfindenden Hackathon. Dabei hatten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit die Chance, innerhalb von drei Tagen ein eigenes kleines oder großes Projekt auf die Beine zu stellen und sich dabei an etwas völlig Neuem zu versuchen.

Gehackt wurde an zahlreichen Standorten rund um den Globus – teilweise in länderübergreifenden Teams über verschiedene Zeitzonen hinweg. Bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern stand vor allem eins im Mittelpunkt: die Vision, etwas Episches zu erschaffen. Das galt auch für die deutschen Standorte München und Berlin. Wie überall auf der Welt, erlebten die Hacker auch hier ein Wechselbad der Gefühle, bestimmt durch den Fortschritt ihrer Projekte und die noch verbleibende Zeit. Gekürt wurde schließlich jeweils ein lokaler Sieger – in München das Projekt „Anything Goes“, in Berlin „Project Horseradish“.

Auf der Jagd nach besseren Suchergebnissen

Ersteres ist eine App, mit der Schnitzeljagd-Fans auf die Suche nach Logos, Tieren, Pflanzen und Co. geschickt werden, welche sie durch Fotografieren einsammeln können. Die Objekte in den Fotos werden mithilfe von Künstlicher Intelligenz identifiziert und zum Fortschritt der virtuellen Schnitzeljagd hinzugefügt. Ihre Erfolge können die Teilnehmer mit anderen teilen und so Community-Punkte sammeln. Aber „Anything Goes“ hat noch einen weiteren Vorteil: Die Objekte in den Fotos werden automatisch in Microsofts Knowledge Graph Satori eingefügt. Dieser dient unter anderem dazu, Suchanfragen in Text- oder Bildform – zum Beispiel auf Bing – besser zu verstehen und zu beantworten. Durch das Einbinden der Elemente aus der Schnitzeljagd werden dessen Algorithmen zur Erkennung von Objekten in Bildern verbessert. Außerdem wird das Wissen, das in Satori abgebildet ist, nun nicht mehr nur dem World Wide Web entnommen, sondern auch Gegenstände aus der physischen Welt werden so virtuell erfasst und in den Knowledge Graph eingefügt.

Aufgaben noch effizienter erledigen

Das Team um „Project Horseradish“ hingegen hat intelligente Cards für das Tool Microsoft To-Do entwickelt. Beim Anlegen eines neuen Punkts in einer Aufgaben-Liste stellt das System automatisch relevante Informationen bereit wie beispielsweise Kontaktdaten der im To Do genannten Person oder direkte Links, um die geplanten Aktionen auszuführen. Somit ist es zum Beispiel möglich, aus der Anwendung heraus Personen anzurufen oder – im Falle des To Dos „Film gucken“ – sich direkt bei Netflix einzuloggen. Aufgaben können damit also noch schneller angehakt werden, als es zuvor bereits möglich war.

Neben den beiden Gewinnern haben auch weitere Teams inspirierende und spannende Projekte entwickelt. Und mir hat es als rasende Reporterin sehr viel Spaß gemacht, vor Ort dabei zu sein und die Impressionen live mitzuerleben. Einen Überblick findet ihr meine täglichen Videos mit den epischen Projekten.


Ein Beitrag von Sydney Loerch
PR/Communications Intern

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