Mit OneNote im Urlaub: Das digitale Notizbuch als Reisebegleiter #mitdabei


Smartphones oder Tablets sind für Wissensarbeiter das (mobile) Office in der Hosentasche. Das spiegelt sich auch auf den jeweiligen Home-Screens wider: Sie zeigen, auf welche Anwendungen und Dienste wir am häufigsten zugreifen und welche Bedeutung diesen somit für unseren Alltag oder zumindest unsere Arbeit zukommt. In unserer Blog-Reihe möchten wir euch die Screenshots von Wissensarbeitern aus unterschiedlichen Branchen zeigen und welche Anwendungen und Apps sie immer #mitdabei haben. Stets im Mittelpunkt: Office 365 mit all seinen vielfältigen Anwendungen. Dieser Gastbeitrag von Stefan Malter ist der 13. aus unserer Reihe – alle weiteren Beiträge findest du hier.

Ich tippe diesen Text gerade auf meinem Smartphone - direkt in OneNote. Ich habe nämlich fest zugesagt, einen Artikel für diesen Blog zu verfassen und darin meine Lieblings-App fürs mobile Arbeiten vorzustellen. Leider bin ich spät dran und eigentlich gerade auf dem Weg in den mehr als verdienten Urlaub. Hier am Flughafen Düsseldorf will ich die letzten Minuten vor dem Abflug nun sinnvoll nutzen und mein Versprechen einhalten, bevor ich gleich Richtung Zypern düse.

Ich bin für diesen Urlaub bestens vorbereitet. Das habe ich auch und vor allem OneNote zu verdanken: Das digitale Notizbuch hilft mir im Vorfeld dabei, alle Infos und Unterlagen rund um meine Reise übersichtlich einzupflegen und dank Smartphone überall dabei zu haben - von der Flugbuchung über die Hotelreservierung bis hin zur langen Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten inkl. Wikitravel-Artikel und Landkarten-Ausschnitte. Ausgedruckt würde das alles nur mein Handgepäck schwerer machen und nicht in meine Hosentasche passen. Mit der OneNote-App spare ich also auch ordentlich Papier und habe immer alles Wichtige #mitdabei.

Das machen wir übrigens schon seit vielen Jahren so: Ich habe ein OneNote-Notizbuch mit dem Titel "Urlaub" in der Cloud angelegt. Dieses Notizbuch habe ich auch für meinen Freund freigegeben. So sind wir beide bei den Vorbereitungen immer auf demselben Stand. Wir können die Infos zum bevorstehenden Urlaub ganz einfach auf allen Geräten synchronisieren - sowohl auf dem Desktop-PC als auch auf dem Surface-Tablet, sowohl auf seinem Android-Handy als auch auf meinem Smartphone mit Windows 10 Mobile. Genial ist auch, dass OneNote ein multimediales Tool ist und mit nahezu allen Dateien und Formaten umgehen kann. Mit wenigen Handgriffen füge ich also Fotos, Tabellen, Internetseiten oder sogar ganze PDF-Dateien ein. So entsteht für jede unserer Reisen ein prall gefüllter OneNote-Abschnitt als persönliches digitales Urlaubs-Handbuch.

Der größte Clou - aus meiner Sicht: Ich kann auf unser OneNote-Notizbuch mit sämtlichen Unterlagen auch offline zugreifen. Die Abschnitte und Seiten werden per Cloud auf meinem Smartphone synchronisiert. Die Inhalte stehen dann auch ohne Internetverbindung in der App zur Verfügung. So nutzen wir OneNote also auch unterwegs im Ausland, ohne dass irgendwelche zusätzlichen Kosten für Datenverkehr oder Hotel-Netzwerk mein Konto oder unsere Urlaubskasse überstrapazieren. Teures Roaming und die Suche nach einem Gratis-WLAN können wir uns also sparen: Ich habe alle Infos immer dabei!

Ich organisiere mittlerweile quasi mein ganzes Leben mit OneNote. Von meiner Geburtsurkunde über Schulzeugnisse und Diplom-Urkunde bis hin zu Mietvertrag, Stromrechnungen und Versicherungsunterlagen: Alle wichtigen Dokumente habe ich dank OneNote digital organisiert und jederzeit griffbereit. Mal eben die Reisepass-Nummer raussuchen oder Belege für die Steuererklärung ausdrucken - mit OneNote kein Problem! Mittlerweile habe ich zu Hause im Regal nur noch zwei reale Ordner. Genauso gestalte ich übrigens meinen beruflichen Alltag fast ausschließlich papierlos. OneNote kommt der oft gewünschten "eierlegenden Wollmilchsau" erstaunlich nahe!

Wenn man allerdings alle Infos in einer praktischen App wie OneNote immer #mitdabei hat, gibt es eine neue Herausforderung: Die Versuchung ist riesig, auch im Urlaub kurz zu arbeiten und bestimmte Aufgaben mal eben zwischendurch zu erledigen. Schließlich schlummern die Unterlagen nicht mehr auf dem Schreibtisch im Büro, sondern griffbereit auf dem Smartphone. Wie gesagt: Ich tippe diesen Artikel noch kurz vor dem Abflug in die App. Naja, da ich dank OneNote schon viel Zeit, Geld und Nerven gespart habe, liegt mir dieser Erfahrungsbericht am Herzen und ist mir die Mühe wert gewesen. Jetzt starte ich aber wirklich in den Urlaub und freue mich schon auf anderthalb Wochen Erholung - fast ohne WLAN, dafür hoffentlich mit richtig viel Sonne und Spaß!


Ein Gastbeitrag von Stefan Malter

Stefan Malter ist Jahrgang 1978, Diplom-Journalist, Medientrainer, Dozent an der TU Dortmund sowie hauptberuflich als Chefredakteur beim TV-Lernsender "NRWision" tätig. Als Autor hat er die Praxis-Handbücher "OneNote für Lehrer" und "OneNote für Journalisten" veröffentlicht. Außerdem betreut er einen OneNote-Blog für Einsteiger. Für sein Engagement wurde er bereits mehrfach als Microsoft Most Valuable Professional (MVP) sowie als Microsoft Innovative Education Expert (MIE Expert) ausgezeichnet. 

Comments (2)

  1. Danke für den interessanten Artikel. OneNote ist auch für mich die eierlegende Wollmilchsau. Gerade was die Erfassung aller notwendigen Informationen für Kundenprojekte angeht. In Verbindung mit dem SurfacePro4 und einem Stift: genial.

    1. Hallo Wolfgang! Wie schön, dass Du OneNote auch für Dich entdeckt hast. Gerade im Business-Kontext halte ich das Programm auch für eine tolle Lösung. Darf ich fragen, in welcher Branche Du aktiv bist?

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