#OfficemitWindows: Der Blick von oben – und der Weg dorthin.


Bis zum Sommer 2016 entsteht in München-Schwabing die neue Unternehmenszentrale von Microsoft Deutschland. Auf 26.000 Quadratmetern und über sieben Etagen wird das Gebäude optimal auf modernes und kollaboratives Arbeiten ausgerichtet sein und in puncto Nachhaltigkeit höchsten Standards entsprechen. Unter dem Hashtag #OfficemitWindows nimmt Euch unsere Baustellenreporterin @MarenM__ hier und auf Twitter regelmäßig mit auf die Baustelle.

Am Ende meines letzten Baustellenreports habe ich geschrieben, dass es als nächstes hoch hinausgehen soll, auf einen Kran. In diesem Beitrag geht es also heute ein bisschen weniger um den Blick hinter die Baustellenkulissen und ein bisschen mehr um einen kleinen Einblick, wie sich ein Aufstieg auf einen Kran so anfühlt. Und natürlich auch um die Frage, wie das #OfficemitWindows von oben aussieht!

Um es gleich vorwegzunehmen: Eigentlich habe ich mit Höhenangst nichts am Hut. Als ich dann aber vor ein paar Tagen dieses Vorhaben in die Tat umsetzen wollte und so nach oben schaute…


Hui.


… habe ich mich erstmal gefragt: „Was zum Teufel mache ich hier eigentlich?!“ und „Wer zwingt mich, das zu tun?!“ Die ernüchternden Antworten: „Keine Ahnung.“ und „Nein, es war meine eigene Idee.“ Und irgendwie hatte ich mir bis zu diesem Moment, am Fuße des Krans stehend, auch nicht wirklich einen Kopf darüber gemacht, dass es ja doch eine ganz schön steile Aktion ist. Und nein, man kann da nicht gemütlich „hochfahren“ – oder was auch immer ich mir unterbewusst in meiner lebhaften Fantasie vorher ausgemalt haben mag. Sondern es warten Leitersprossen darauf bezwungen zu werden, und zwar jede Menge Leitersprossen, in der steilsten Variante.

Zumindest fiel mir die Antwort auf die lapidare Frage des Bauleiters, welcher der sechs Kräne es denn nun sein dürfe, leicht: 42 Meter reichen. Vollkommen. Zur weiteren Auswahl standen Kräne mit einer Höhe zwischen 50 und 64 Metern.

Die ersten Leitersprossen


Schritt für Schritt ging es also los. Wobei Schritt für Schritt eigentlich nur die halbe Wahrheit ist, die Hände gibt’s ja auch noch. Und schon auf den ersten Metern habe ich gemerkt: die Koordination von allen Vieren ist gefragt.

Gut, Ihr mögt jetzt denken: „Das kann doch alles nicht so schlimm sein. Es gibt da doch so ‘nen Kasten, aus dem man nicht sooo einfach rausfallen kann und Zwischenplattformen gibt es ja auch.“ Darauf sage ich: Klar, stimmt. 🙂 Dennoch: Gesichert war ich nicht und so zwanzig Stufen runterfallen… Mein Bauhelm jedenfalls hätte mir in dem Fall rein gar nichts genützt – er wäre das Erste, was (vor mir) runterfällt. 🙂

Angestrengt koordiniert bewegten sich meine Füße und Hände also in die Senkrechte. Bei der zweiten Zwischenplattform habe ich dann tatsächlich überlegt, ob ich nicht einfach wieder umdrehe. Kann ja auch über einen gescheiterten Kranerklimmungsversuch schreiben oder so… mir fällt schon was ein.


Gedanke: Umdrehen oder weiter hoch?


Nach ein paar Minuten Grübelei habe ich mich auf irgendwas zwischen „Augen zu und durch“ und „Nur die Harten kommen in den Garten“ geeinigt. Also weiter hoch hinaus bzw. hinauf. Und dabei die Augen besser auflassen. 🙂 Denn es gab ja schließlich auch etwas zu sehen: Das #OfficemitWindows von oben. Deshalb ja die ganze Aktion.


Hoch, aber ein bisschen weiter ging’s noch



Kurz vor „ganz oben“


Schließlich stand ich vor der letzten Etappe: Der Übergang auf die Plattform mit der Kranführerkabine, der alles andere als benutzerfreundlich gestaltet ist. Echt. So, dass ich mir prompt dachte: Liebe Kranbauer, ihr habt die letzten 40 Meter unter mir ja schön eine Leiter an die nächste gereiht, wie wäre es auch hier und jetzt mit ein paar mehr Möglichkeiten zum Festhalten? Und wie soll ich denn bitte so einen großen Schritt machen?!

Vor lauter Aufregung habe ich das fotografische Festhalten dieser Aufstiegssituation leider verpennt, aber ich kann Euch versichern, dass ich ein ganzes Weilchen überlegen musste, wo ich Füße und Hände lassen soll. Das hätte sich ohnehin nicht in einem Bild festhalten lassen. 🙂

Ehe ich mich dann versehen habe, war ich schon oben. Mein Adrenalinspiegel war nicht mehr zu toppen, dachte ich bis hierhin. Dann kam aber der Kranführer aus seinem Häuschen, und (warum auch immer!) bei meinem Anblick auf die Idee, doch mal zu testen, wie ich damit klarkomme, wenn das alles ein bisschen wackliger wird. So fing er freundlich lächelnd an auf der Stelle zu hüpfen. Ein Kran ist massiv und stabil, ABER er fing an zu wackeln. Der Kranführer hat dann ziemlich schnell verstanden, dass ich das weniger lustig fand als er. Nach bestandenem Test durfte ich in die Kabine schauen und seinen Sitz einnehmen. Wohl einer der ungewöhnlichsten Arbeitsplätze und ziemlich beeindruckend.


Die Kranführerkabine



Den Steuerknüppel bediene ich besser mal nicht


Dann habe ich natürlich noch ein paar Fotos gemacht, schaut selbst:

Zunächst von der Baustelle…


Sieht alles so klein aus von oben



Der gegenüberliegende Kran ist noch um einiges höher

 


Runtergezoomt

 



Was da bei der weißen Fläche gerade passiert? Die Antwort…


Es werden Kunststoff-Hohlkugeln bemalt,
sodass sich aus luftiger Höhe einmal das Logo des Bauunternehmens ergibt –
eine Momentaufnahme, bevor der Beton sie bedeckt


Fotos
vom Ausblick auf München durften auch nicht fehlen – leider nicht der erhoffte, ganz klare Blick auf die Alpen:


Leider ein bisschen diesig


Aber die Alpenumrisse lassen sich erahnen, oder?



„München von oben“ heißt es passenderweise an den benachbarten Highlight Towers

 

Mal eine ganz andere Perspektive auf unser #OfficemitWindows – und die Erkenntnis: die vielen Leitersprossen haben sich gelohnt! Allzu lange werden die Kräne nicht mehr dort stehen, denn wenn der Rohbau fertig ist, geht’s ja innen weiter. Insofern bin ich froh, dass ich die Gelegenheit genutzt habe.

In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal, dann wieder mit EINblicken IN anstatt AUSblicken AUF das #OfficemitWindows.

Aber Halt, Moment, den Weg nach unten hätte ich nun fast vergessen. Kurz zusammengefasst: Adrenalinpegel ist auf konstant hohem Niveau geblieben und mit jeder geschafften Etappe kam viel Vorfreude auf festen Boden unter den Füßen dazu. Dieser feste Boden ist schon was Schönes – wenn auch meine Beine sich an dem Tag noch ein ganzes Weilchen ziemlich wackelig anfühlten.

 

  

Ein Beitrag von Maren Michaelis (@MarenM__)
Communications Manager Employer Branding & Relocation bei Microsoft Deutschland

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Über die Autorin


Maren Michaelis widmet sich als Communications Manager Employer Branding & Relocation primär der Kommunikation rund um das #OfficemitWindows, in Schwabing – sowohl extern als auch intern an die 1.800 Mitarbeiter am jetzigen Standort in Unterschleißheim. Vor ihrem Einstieg bei Microsoft als PR-Volontärin im April 2013 studierte sie in Frankreich, Deutschland, Kanada und Dänemark – und hat somit allerlei persönliche Umzugserfahrungen im Gepäck. Auf Twitter kann man ihren Abenteuern unter @MarenM__ folgen.

Comments (3)

  1. Anonymous sagt:

    Bis zum Sommer 2016 entsteht in München-Schwabing die neue Unternehmenszentrale von Microsoft Deutschland

  2. Anonymous sagt:

    Bis zum Sommer 2016 entsteht in München-Schwabing die neue Unternehmenszentrale von Microsoft Deutschland

  3. Anonymous sagt:

    Bis zum Sommer 2016 entsteht in München-Schwabing die neue Unternehmenszentrale von Microsoft Deutschland

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