PowerPoint, Skype und OneNote: Unsere Neuigkeiten für Office 365


Kürzlich haben wir für Office 365 neue Produkt-Features für PowerPoint und OneNote vorgestellt und zudem die nächste Generation von Skype präsentiert.  In diesem Blogpost stellen wir euch unsere drei neuen Funktionen vor.

  1. PowerPoint: Übersetzungen in Echtzeit

“Microsoft’s PowerPoint will soon get a feature straight out of Star Trek” – so titelte der Journalist Matt Weinberger bei Business Insider. Und wirklich, PowerPoint erhält schon bald ein neues Feature, das direkt aus Raumschiff Enterprise stammen könnte: Damit lassen sich Präsentationen in Echtzeit (!) mit unterschiedlichen Sprachen untertiteln – egal, ob die Folien live oder online gezeigt werden. Tatsächlich, sagt Olivier Fontana, der für die Übersetzungstechnologie bei Microsoft verantwortlich ist, seien er und sein Team von Captain Kirk inspiriert gewesen, als sie dieses Feature entwickelt haben. Dabei haben sie sogar an einem mobilen Gerät ähnlich dem legendären Star Trek Communicator gearbeitet, dann aber festgestellt, dass die Softwarelösung deutlich praktischer ist.

 

 

Microsoft wird dieses neue Feature im Laufe des Jahres in PowerPoint integrieren. Dann kann der oder die Vortragende eine Ausgangssprache festlegen – und alle, die die Präsentation auf einem Gerät verfolgen, die Untertitel in der eigenen Sprache sehen. In einer Vorführung hat Olivier Fontana den Übersetzer bereits zeigen können – und er hat funktioniert! Während er Englisch sprach, wurden seine Worte auf dem Laptop automatisch in Spanisch angezeigt. Und auf einem Smartphone waren sie auf Deutsch zu sehen. Hier funktioniert die Übersetzung in Verbindung mit Microsoft Translator sowie einem speziellen Meeting- bzw. QR-Code. Bisher versteht Microsoft Translator zehn gesprochene Sprachen, darunter neben Englisch auch Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch. In die andere Richtung kann die App diese in 60 unterschiedliche Sprachen übersetzen, darunter – ganz wichtig – auch in Klingonisch. Womit wir wieder bei Captain Kirk wären…

  1. Neue Funktionen, neues Design: Hallo Skype!

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit schätzen und nutzen Skype, um zu chatten, zu telefonieren, Gruppen-Videoanrufe zu machen oder anderen zu zeigen, was man selbst auf dem (Bild-)Schirm hat. Dabei werden pro Tag mehr als 3 Milliarden Skype-Minuten gezählt.

Daran ändert sich nichts – und doch ist alles auch irgendwie neu: Skype lässt sich jetzt farblich ganz nach euren Vorstellungen gestalten. Und es gibt neue Funktionen, die nicht nur nützlich sind, sondern auch viel Spaß machen: So könnt ihr Fotos, Nachrichten, Emoticons und Aufkleber in Echtzeit mit euren Gesprächspartnern teilen. Außerdem könnt ihr auf Nachrichten reagieren und euch mit GIFs, Aufklebern und Mojis (das sind kurze Videoclips aus euern Lieblingsfilmen und -fernsehsendungen) austauschen. So werden Unterhaltungen lebendig. Neu ist auch die Schnappschuss-Funktion: Hier könnt ihr eure Fotos mit anderen teilen – sieben Tage lang, dann sind sie wieder weg. Das neue Skype ist ab sofort für Android, iOS und Windows Phone verfügbar, die Versionen für Windows Desktop und Mac folgen in Kürze.

 

  1. Digitale Teilhabe: OneNote für alle

Microsoft legt großen Wert auf die Teilhabe von Menschen am technologischen Fortschritt. Teilhabe bedeutet für uns, dass Menschen mit Einschränkungen das Internet und die Digitalisierung wahrnehmen, verstehen, navigieren und damit interagieren können – und dass sie selbst aktiv etwas dazu beitragen können. Genau dafür haben wir die Usability von OneNote für Windows 10, Mac, iOS, Android und OneNote Online verbessert: Damit Menschen mit Behinderungen besser damit arbeiten können. Wir haben mit hunderten Menschen gesprochen um zu verstehen, wie wir die Tastenkürzel oder den Screen-Reader optimieren können. Und haben auf der Basis des User-Feedbacks beides erheblich überarbeitet.

Auch für die bestmögliche Navigation haben wir uns Anregungen und Wünsche aus der OneNote-Community geholt, um zu verstehen, wie die Menschen mit OneNote arbeiten – speziell auf größeren Notebooks. Dafür haben wir die Navigationselemente von OneNote im linken Teil der Anwendung zusammengeführt und damit Usability und Zugänglichkeit entscheidend verbessert. Auch das Navigieren über Screen Reader ist damit viel leichter geworden – ebenfalls ein Beitrag zu integrativer Teilhabe. Und als kleiner aber gewollter Nebeneffekt: Mit der neuen Anordnung der Bedienelemente rückt der Inhalt noch stärker in den Fokus und hilft, sich auf der Wesentliche zu konzentrieren.

 

 

Dazu gehört es auch, die Bedienung von OneNote über alle Arten von Geräten zu vereinheitlichen, denn es kostet Zeit und Nerven, sich bei jedem Gerätewechsel auf spezifische Tastenkombinationen und Menüanordnungen einzulassen. Mit dem nächsten Release von OneNote ist die User Experience über alle Geräte dieselbe. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass die Vielfalt von Geräten eher zu- als abnimmt. Unser Anspruch ist es, auf allen Geräten denselben Bedienkomfort bieten zu können. Der Rollout der neuen Version von OneNote für Mac, iOS, Android, Windows sowie OneNote Online wird in den kommenden Wochen beginnen.

Ein Beitrag von Charlotte Reimann
 Communications Managerin Digital Workstyle

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