#neueNähe: Fünf Microsoft-Technologien für mehr Inklusion durch Innovation


Moderne Technologie bedeutet, Menschen dazu befähigen, Dinge zu tun und den Zugang zu Dingen zu ermöglichen, die zuvor nicht vorstellbar waren – das gilt besonders für unseren #NeueNähe-Ideen-Hackathon in Kooperation mit der Aktion Mensch, der am vergangenen Wochenende bei Microsoft Berlin stattfand. Bereits am kommenden Donnerstag zeichnen wir unter dem Motto „Inklusion braucht Innovation“ gemeinsam mit der Aktion Mensch, Verena Bentele und Hector Minto die Gewinner vor großem Publikum aus (1. Dezember 2016, 11.00 – 14.00 Uhr, Microsoft Berlin).

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, fünf Microsoft-Technologien vorstellen, die Menschen heute schon dazu befähigen, Dinge zu tun, die vorher nicht vorstellbar waren:

 

  1. Skype Translator: Einfach Sprachbarrieren überwinden

Unser Online-Übersetzer unterstützt bei der Kommunikation in acht Sprachen für Sprachanrufe und in über 50 Sprachen beim Chatten – darunter übrigens auch Yucatec Maya und Klingonisch. Eine vollständige Liste aller Sprachen gibt es hier, den kostenfreien Download für den Skype Translator hier.

  1. Cortana: Meine digitale Assistentin

Cortana ist meine persönliche digitale Assistentin in Windows 10. Sie unterstützt mich dabei, Dinge zu erledigen, den nächsten Geburtstag nicht zu vergessen oder erinnernt mich, pünktlich zu meinem nächsten Termin los zu gehen, in dem sie die Verkehrslage in Echtzeit analysiert und meinen Terminkalender kennt. Cortana funktioniert via Spracheingabe und ist somit barrierefrei nutzbar.

  1. Seeing AI: Lässt blinde Menschen wieder „sehen“

„Seeing AI“ heißt ein faszinierendes Microsoft Projekt bei dem dank künstlicher Intelligenz Sehbehinderten Menschen maschinell „vorgelesen“ werden kann, was in ihrem Sichtfeld passiert. Gleichzeitig können Emotionen von Gesichtern innerhalb der Software identifiziert werden. Mein Kollege Saqib aus London, der sein Augenlicht mit sieben Jahren verloren hat,  gehört zum Microsoft-Entwickler-Team und stellt die App in diesem Video vor.

  1. Color Binoculars: Die Welt in Farbe(n) sehen

Color Binoculars ist eine App die Menschen mit Farbsinnstörungen hilft, zum Beispiel Rot und Grün zu erkennen. Die App greift auf die Kamera des iPhones, des iPads oder des iPod touch zurück und zeigt das Bild auf dem Display an. Die Farben erscheinen allerdings verfälscht auf dem Bildschirm. Die Nutzer können anschließend zwischen einem „Rot-Grün Filter“, einem „Grün-Rot Filter“ und einem „Blau-Gelb Filter“ wählen – je nachdem an welcher Farbblindheit sie leiden. Bisher steht die App nur im US-Store für die Plattform IoS zu Verfügung, wird aber schon bald auch für den europäischen Markt ausgerollt.

  1. Windows 10: E-Mails einfach vorlesen lassen

Oft beginnt Barrierefreiheit bereits im Kleinen – zum Beispiel die Schriftgröße ändern, Texte auf Barrierefreiheit überprüfen oder den Bildschirmkontrast ändern. In Windows 10 Mail hilft das sogenannte „Narrator-Program“, eine Art „Erähler“, der als Screen-Reader meine Mails vorlesen kann.

 

Das sind nur fünf Beispiele, wie Microsoft beim Design seiner Produkte – egal ob Hardware oder Software – die Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. Dabei halten wir uns an gängige internationale Standards und arbeiten eng mit Menschen mit Beeinträchtigung jeder Art zusammen. Diese Vielfalt ist eine gelebte Chance, nicht nur für uns, sondern auch unsere Gesellschaft.

Mehr spannende Projekte aus dem Themenfeld Inklusion stellen wir im Rahmen der #NeueNähe-Kooperation gemeinsam mit der Aktion Mensch am Donnerstag in Berlin vor. Ich freue mich auf einen interessanten Tag!

Ein Beitrag von Astrid Aupperle
Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland

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Comments (1)

  1. Felix sagt:

    Toll zu sehen, dass Microsoft auch beim Thema Inklusion investiert! Jobs in der IT Welt werden für Menschen mit Handicap immer attraktiver. Super!

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