Microsoft Deutschland zählt zu Deutschlands besten ITK-Arbeitgebern 2015 – aber warum eigentlich?


Im Rahmen der CeBIT sind wir gestern Abend beim Wettbewerb "Beste Arbeitgeber in der ITK 2015" des Great Place to Work Institut mit dem zweiten Platz in der Größenklasse ab 1.001 Mitarbeiter ausgezeichnet worden.

So weit, so gut. Arbeitgeberrankings gibt es ja einige... 🙂 Das eigentlich Spannende an dieser Auszeichnung ist aber die Frage, wie sie überhaupt zustande kommt. Die Antwort: Entscheidend für die erneute Auszeichnung war die Meinung derjenigen, die Microsoft am allerbesten als Arbeitgeber beurteilen können: WIR als Mitarbeiter. Denn neben einer Analyse der Personal- und Führungsarbeit durch das Great Place to Work Institut basiert die Bewertung primär auf einer anonymen Mitarbeiterbefragung.

Was zeichnet das Arbeiten bei Microsoft also aus?

Arbeiten bei Microsoft zeichnet vor allem durch eine mitarbeiterorientierte Kultur aus, gestützt auf den Prinzipien der Vertrauensarbeitszeit und des Vertrauensarbeitsortes sowie auf eine Leistungsbeurteilung nach Ergebnissen und nicht Anwesenheit, die Microsoft für uns zu einem guten Arbeitgeber machen. Eigenverantwortung und Vertrauen anstelle von Kontrolle und Anwesenheitspflicht. Mit anderen Worten: Wir können arbeiten WANN und WO wir wollen.

WO ein #Vertrauensarbeitsort überall sein kann? Zum Beispiel… 

Auch für mich persönlich ist diese Freiheit und (Eigen-)Verantwortung ganz entscheidend dafür, dass ich gerne bei Microsoft arbeite. Wenn ich nach einem verlängerten Wochenende außerhalb Münchens am Dienstagmorgen mit dem Zug zurückfahre, für diesen (halben) Tag aber keinen Urlaub „investieren“ möchte, kann ich frei entscheiden, die Zugfahrt effektiv zum Arbeiten zu nutzen. Die Technik (und der – zumindest in den meisten Fällen funktionierende – WLAN Hotspot im ICE) macht‘s möglich. Wenn ich andererseits nachmittags auch schon mal um 15 Uhr den Laptop zuklappe (weil zum Beispiel das Wetter schön ist 🙂 ) und stattdessen lieber abends oder am nächsten Tag weiterarbeite, ist das genauso meine eigenverantwortliche Entscheidung.

Und klar, auch Klassiker wie der Handwerker, der irgendwann zwischen 9 und 18 Uhr aufschlägt, oder der Gang zum Frisör oder Zahnarzt lassen sich in freier Zeiteinteilung unkomplizierter in den Alltag integrieren. Für Kolleg(inn)en mit Kindern hat diese Flexibilität natürlich noch einmal eine ganz andere Dimension.

Work-Life-Blending – aus einer Grenze werden mehrere

Unsere Personalchefin Elke Frank umschreibt dieses flexible Arbeiten gerne mit dem Begriff des „Work-Life-Blending“ – anstelle der vielzitierten „Work-Life-Balance“. Mag erst einmal befremdlich klingen, bedeutet im Grunde aber nichts anderes als Mitarbeiter zu befähigen, ihr Privat- und Arbeitsleben in bestmöglichen Einklang zu bringen. Was wiederum nicht heißen will, dass es keine Grenze mehr zwischen Privatem und Arbeit gibt. Es bedeutet, dass es nicht mehr diese EINE Grenze gibt (bzw. geben muss): Nicht die EINE Zeitgrenze, die morgens um 9 Uhr den Arbeitstag beginnen lässt und ihn um 17 Uhr beendet und auch nicht die EINE Ortsgrenze, die durch den Ein-/Ausgang des Bürogebäudes verläuft.

Kurzum: Jeder kann sich die Arbeit so einteilen, dass sie sich harmonisch mit dem Privatleben oder auch individuellen Produktivitätsphasen vereinbaren lässt.  

Jeder macht einfach, was er will?!

Berechtigterweise fragt Ihr Euch nun vielleicht, wie das überhaupt funktionieren kann? Die Antwort: Flexibles Arbeiten braucht natürlich Regeln – sowohl auf Mitarbeiter- als auch Managerseite. Gerade wenn man sich nicht tagtäglich sieht, sind klare (Ziel)Vereinbarungen und Absprachen zu treffen, darf Führung nicht vernachlässigt werden und müssen Manager ihre Fürsorgepflicht ernst nehmen. Flexibles Arbeiten heißt eben nicht „Always-On“. Und nicht zuletzt erfordert flexibles Arbeiten auch jede Menge Eigenverantwortung: Mitarbeiter müssen selbst Grenzen ziehen können. Diese und weitere Regeln haben wir in einem How-to Guide zusammengefasst.

Brauchen wir dann überhaupt noch Büros?

Trotz aller Flexibilität und Mobilität sind persönliche Treffen unter Kollegen unverzichtbar. Das Büro ist und bleibt daher ein wichtiger Ankerpunkt – ein Platz des persönlichen Austauschs und der Vernetzung. Was es aber immer seltener ist und sein wird: ein reiner Platz zum individuellen Arbeiten. Nicht umsonst bauen wir gerade unsere neue Deutschlandzentrale in Schwabing. Auf 26.000 Quadratmetern und über sieben Etagen wird das #OfficemitWindows optimal auf modernes und kollaboratives Arbeiten ausgerichtet sein.

Man könnte auch sagen: Dann hat unser Great Place to Work wortwörtlich ein neues (physisches) Great PLACE to Work! 🙂

 

Ein Beitrag von Maren Michaelis (@MarenM__)
Communications Manager Employer Branding & Relocation bei Microsoft Deutschland

 

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Über die Autorin

Maren Michaelis widmet sich als Communications Manager Employer Branding & Relocation primär der Kommunikation rund um das #OfficemitWindows in Schwabing – sowohl extern als auch intern an die 1.800 Mitarbeiter am jetzigen Standort in Unterschleißheim.

Vor ihrem Einstieg bei Microsoft als PR-Volontärin im April 2013 studierte sie in Frankreich, Deutschland, Kanada und Dänemark – und hat somit allerlei persönliche Umzugserfahrungen im Gepäck.

 

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Great Place to Work

Der Wettbewerb "Beste Arbeitgeber in der ITK" wird jährlich vom Great Place to Work Institut gemeinsam mit der Fachzeitschrift Computerwoche und dem Branchenverband BITKOM ausgerichtet. Mit der Auszeichnung werden Unternehmen aus der ITK-Branche prämiert, die ihren Beschäftigten eine vertrauensvolle und mitarbeiterorientierte Arbeitskultur bieten. In diesem Jahr nahmen 112 ITK-Unternehmen und IT-Abteilungen branchenferner Unternehmen in fünf verschiedenen Größenklassen an dem Wettbewerb teil. Mehr Informationen, wie zum Beispiel das Gesamtranking und Porträts der Sieger, bietet die Computerwoche

 

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