Microsoft Azure wuppt zweistelligen Marktanteil von Quizduell mit


Seit gestern ist das "Quizduell" zurück aus der Sommerpause. Und der Start in die dritte Staffel war von Erfolg gekrönt: 1,81 Millionen Menschen schalteten gestern ein und sorgten für einen tollen Marktanteil von 11,4 Prozent. Damit wurde der dritthöchste Marktanteil in der Formatsgeschichte eingefahren.

Warum wir uns hier bei Microsoft mit dem „Quizduell“ beschäftigen? Weil praktisch unter der Motorhaube einiges an unseren Technologien steckt: Die Second Screen-App – mit der durchschnittlich 150.000 User, die zusammen Team Deutschland ausmachen, während der Sendung gegen die Studiokandidaten spielen – verwendet die Cloud Plattform Microsoft Azure im Backend. Entwickelt wurde sie vom Microsoft-Partner APPSFactory aus Leipzig.

Zudem verwendet die ARD, um Zuschauer am Fernsehschirm live in die Sendung schalten zu können, Skype, einer der mit mehr als 300 Millionen Nutzern weltweit beliebtesten Kommunikationsdienste für Chat, Video- und VoIP-Telefonie – ebenfalls von uns.

„APPariert“: Jörg Pilawa freut sich mit meinem Team, den Kollegen von APPSfactory, und mir über den erfolgreichen Neustart. 

Was einfach aussieht, ist ziemlich komplex: Die Spieler bekommen über das Azure-Backend die Fragen ausgespielt. Danach aggregiert und analysiert das System die Antworten und schickt die Gesamtauswertung in Sekundenschnelle zurück nach Hamburg. Neben dem Spielbetrieb läuft auch die Anmeldung und Registrierung der Spieler über das Microsoft Azure-Backend. Wie sagte es der Kollege Björn Hupatz, Production Executive von ITV Studios Germany: „Eine App mit solch einem Backend hatte bisher noch keiner für das Fernsehen konzipiert.“

„Beim Datenschutz hört der Spielspaß auf“

Das sehen wir bei Microsoft genauso. Daher setzen die Entwickler, um die Datensicherheit durchgehend gewährleisten zu können, im Entwurf des Gesamtsystems von Anfang an auf strikte „Datensparsamkeit”: Persönliche Daten wie E-Mail-Adressen werden nur bei den Teilnehmern am Gewinnspiel erhoben und in speziell geschützten Systemen verarbeitet, die außerhalb des eigentlichen Spielbetriebs liegen. Microsoft Azure erfüllt hierbei die höchsten internationalen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Vor allem bei der Verarbeitung personenbezogener Daten stellt Microsoft das von der Europäischen Kommission geforderte Datenschutzniveau nach den neuesten internationalen ISO27018 Standards sicher. So vereint Microsoft derzeit als einer der ersten der großen Cloud-Anbieter den Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV) mit den sogenannten EU Standardvertragsklauseln (EU Model Clauses).

Damit während der Sendung niemand schummeln kann, hat das System im Vorfeld jede einzelne Frage kodiert. Im Live-Duell entschlüsselt es dann nur jeweils die gerade gespielten Fragen. Der Datenschutz innerhalb der App sowie die Gesamtsicherheit des Systems wurden zusätzlich durch den Security Review eines unabhängigen, externen Sicherheitsdienstleisters geprüft. Dabei gab es weder bei der App, noch im Backend Beanstandungen.

Mittlerweile haben über 1,6 Millionen Nutzer die „Quizduell im Ersten“-App heruntergeladen – kostenlos verfügbar bei Google Play, im Windows Phone Store und im Apple Store, rund 830.000 davon haben sich auch für das Gewinnspiel registriert. Dann wollen wir mal die Kollegen von ARD, NDR und ITV Studios weiterhin glücklich machen, die „das Zusammenspiel von App, Show und Backend […schlichtweg] faszinierend“ fanden.

Wenn Sie weitere technische Details erfahren wollen, hier geht’s zur Case study

Ein Beitrag von Peter Jaeger (@_PeterJaeger)
Senior Director Developer Experience and Evangelism DX & Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft Deutschland

 


Comments (1)

  1. Immer wieder schön zu sehen wie nahe die großen Technologien am eigenen Leben hängen.

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