Mein Nebenjob? Als Schlaumaus „Lette“ Kindern die Welt der Sprache zeigen



Wenn ich meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen von meinem Nebenjob als Schlaumaus erzähle, fangen viele erstmal an zu lachen. Erkläre ich dann aber genauer, was ich da alles mache, finden es alle super. Was ich mache? Ich bin die Schlaumaus „Lette“ und damit bin ich eine Vertreterin der Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ von Microsoft Deutschland. Die im Jahr 2003 gegründete Initiative unterstützt mittlerweile über 11.000 Kindertagesstätten in der frühkindlichen Sprachförderung von Vorschulkindern.


Meinen Arbeitstag kann man sich ungefähr so vorstellen: Alle paar Wochen findet sonntags ein Schlaumäuse-Familientag in der Digital Eatery in Berlin statt. Dort baue ich mit meinen Kollegen einen tollen Lernparcours auf, in dem Kindern spielerisch die deutsche Sprache näher gebracht wird. Kurz bevor es losgeht, schlüpfe ich in mein Schlaumäuse-Kostüm als „Lette“. Gemeinsam mit meinem blauen Freund „Lingo“ spiele und tanze ich mit den Kindern. Ich unterstütze und motiviere sie an den Stationen und da ich ein großes, flauschiges Kuscheltier bin, kommen natürlich viele Kinder zu mir, um mich zu knuddeln. Auch vor der Digital Eatery verbreiten wir gute Laune, machen Fotos mit Passanten und laden Familien ein, die Welt der Schlaumäuse kennenzulernen.



Unterwegs im Land der Sprache: Die Spiele-Stationen

Während die Kinder den Lernparcours durchlaufen, können sich die Eltern entspannt zurücklehnen, einen Kaffee trinken, die neueste Technik von Microsoft vor Ort ausprobieren und sich über die Schlaumäuse-Initiative informieren. In der Schlaumäuse-Welt gibt es vier Stationen: Am „Gutenberg“ werden die Kinder in einem Memory mit Reimwörtern vertraut gemacht. Danach geht es weiter zum „Humboldthain“, wo Buchstaben nachgezeichnet werden. Am „Wörtersee“ bilden die Kinder gemeinsam Körperbuchstaben und bekommen ein lustiges Foto davon. Ruhiger geht es an der „Leselampe“ zu. Hier lauscht man den spannenden Abenteuern der Schlaumäuse „Lette“ und „Lingo“. Anschließend können die Kinder auch noch an Tablets die Schlaumäuse-Lernsoftware ausprobieren.  Am Ende des Parcours wartet ein kleiner Preis auf jedes Kind. Wenn ich nicht gerade im Mäusekostüm stecke, arbeite ich auch an einer dieser Stationen.


Nach einem langen Arbeitstag bin ich immer total geschafft und unfassbar müde vom Tanzen im Mäusekostüm. Aber es ist so erfüllend die glücklichen Kinder zu erleben, wenn die Schlaumäuse zum Spielen da sind und so gehe ich immer mit einem guten Gefühl nach Hause. Deshalb mag ich meinen Nebenjob so und kann in der Uni stolz erzählen, dass ich eine „Schlaumaus“ bin.

 

 

Ein Gastbeitrag von Lydia Schmidt

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Über die Autorin


Wenn nicht gerade als „Schlaumaus“ unterwegs, studiert Lydia Schmidt (21, aus Templin) Architektur in Berlin und arbeitet gerade an ihrem Bachelorabschluss.

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