Marcus Ash, der Mann hinter Cortana, in München


Joe Belfiore hat im Januar zum ersten Mal gezeigt, wie Cortana als Teil von Windows 10 enormen Mehrwert auch für Desktop und Notebook Nutzer liefern kann. Seitdem ist die persönliche digitale Assistentin in aller Munde. Jeder entwickelt für sich Szenarien, wo und wie er Cortana beim Arbeiten am Desktop am besten nutzen kann. Die schnelle Rechnung während man das Spesenformular ausfüllt: „Hey Cortana – was sind 19 Prozent von 325 Euro?“  oder die Frage, wann man spätestens das Paket zurückschicken muss: „Hey Cortana – wie lange hat die Post in der Lindwurmstraße geöffnet?“.

Das Interesse an Cortana ist groß und die Insider Gemeinde probiert schon das neue Build aus.

Marcus Ash

Ähnlich gespannt sind Partner und die gesamte Industrie. Ein Grund für Marcus Ash, der Cortana bei der Microsoft Corporation als Program Manager verantwortet, ein paar Tage nach München zu kommen. Auf der SMX sprach er am Mittwoch zum Thema Predictive Search. Cortana hat durch die exakten Vorhersagen bei der Fußballweltmeisterschaft, der Gewinner des Superbowls und der Oskargewinner für Aufregung gesorgt.

Cortana verändert auch heute auf den Smartphones das Suchverhalten der Nutzer auffallend. Nach der Installation der persönlichen digitalen Assistentin, erhöht sich die Zahl der Suchen: In den USA sucht der Smartphone User etwa zehn Prozent mehr, in China sogar 50 Prozent. Marcus Ash geht davon aus, dass man diese Erhöhung auch auf den Desktop übertragen kann, wenn auch nicht abzusehen ist, in welcher Größenordnung das sein wird.

Das heißt zum einen, dass Nutzer weniger auf die Websites der Suchmaschinenanbieter gehen, zum anderen verändert sich die Art der Suche. Während die Suche nach den Namen von Prominenten, Filmtiteln oder Künstlern meist recht generische Linksammlungen liefert, erwartet der Nutzer von seiner Assistentin klarere und weitaus komplexere Auskünfte, die direkten Mehrwert bieten. Basis dafür ist das Hintergrundwissen, das im Notizbuch gesammelt und verwaltet wird und die clevere Vorbereitung von Cortana. Ash verriet zum Beispiel, dass man sich darauf einstellt, dass Cortana auf dem Desktop den Nutzer bei kleineren PC Problemen unterstützt, wie man zum Beispiel einen zweiten Monitor installiert. Das wäre ja auch eine Aufgabe, bei der die Assistentin im Büro hilft.

Wer Marcus Ash live im Interview sehen möchte, kann sich hier weiter informieren:

 

 

Ein Beitrag von Irene Nadler (@irenenadler)
Communications Manager Devices and Services bei Microsoft Deutschland

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Über die Autorin


Irene Nadler arbeitet bei Microsoft im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit und betreut die Themen Windows, Surface und Windows Phone. Mit Windows ist sie schon seit Windows 95 gut bekannt. In ihrer Freizeit stehen Kultur und Fußball ganz oben auf der Liste.

 

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