Klein aber fein – Peripherie für die Uni und unterwegs


Der faule Student, der bis mittags schläft, war gestern. Heutzutage steht man unter dem Druck des Bachelor- oder Masterstudiums und muss sich einer Reihe moderner Medien bedienen, um da den Überblick zu behalten. Immer häufiger sitzt man mit dem Laptop in der Vorlesung, arbeitet in der Bibliothek an seiner Hausarbeit, checkt im Zug schnell mal neue Mails oder bereitet Stichpunkte für ein Referat vor. Wie viel mobil gearbeitet wird, erleben wir jeden Tag, da auch unsere Tätigkeit als Redakteure beim Studentenmagazin “seitenwaelzer” überall stattfindet: Texte unterwegs korrigieren oder selbst Artikel schreiben? Schnell mal ein Foto machen und auf Instagram hochladen? Das nächste Redaktionstreffen planen? Smartphone, Tablet und Laptop sind ständige Begleiter.

Im Zuge einer Testaktion für mobile Peripherie durften wir drei Geräte von Microsoft auf Herz und Nieren testen und in unserem Alltag als Studenten und Blogger ausprobieren. Wir wurden mit der Arc Touch Bluetooth Maus, dem Universal Foldable Keyboard und einem Wireless Display Adapter ausgestattet. Geräte, deren Einsatzbereich vor allem im mobilen Arbeiten liegt.

Eine faltbare Tastatur, wie soll das denn funktionieren? Ziemlich gut sogar! Um ein faltbares Design gewährleisten zu können, besteht das Universal Foldable Keyboard nicht aus herkömmlichem Hartplastik, sondern aus einem flexibleren Kunststoff mit einer samtigen Oberfläche. Zusammengeklappt besitzt die Tastatur etwa den Fußabdruck eines größeren Herren-Portemonnaies (ca. 14,5 x 12,5 cm), ist dabei aber nicht viel dicker als ein herkömmliches Smartphone (ca. 1 cm). Dabei verschwand sie übrigens ohne Probleme in jedem Rucksack und in jeder Tasche. Wenn man mal weniger Gepäck dabei hat, aber trotzdem in der Lage sein möchte, einen längeren Text auf dem Smartphone oder dem Tablet zu schreiben, passt die Tastatur übrigens dank des flachen Profils auch perfekt in eine Jackentasche und ist so immer dabei. Wo wir gerade bei Smartphone und Tablet sind: Verbunden wird das Universal Foldable Keyboard per Bluetooth.

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Als besonders praktisch haben wir empfunden, dass das Arbeiten mit zwei Geräten gleichzeitig möglich ist. Ihr könnt also z.B. euer Smartphone und euer Tablet verbinden und per Taste auf der Tastatur zwischen beiden Geräten hin und herschalten. Etwa, wenn man am Tablet arbeitet und plötzlich auf eine WhatsApp-Nachricht auf dem Handy antworten möchte - denn sind wir ehrlich: Eine richtige Tastatur schlägt die kleinen Touch-Knöpfe um Längen.

Kompatible Betriebssysteme sind Windows, Android und iOS, in unserem Test funktionierten aber ein Mac und ein Notebook mit Ubuntu ebenfalls tadellos. Eingeschaltet wird das Gerät übrigens direkt beim Aufklappen und umgekehrt natürlich beim Zuklappen wieder ausgeschaltet. Hier wird also automatisch beim Verstauen Restenergie gespart - sehr clever! Wo wir gerade beim Energiesparen sind: Die Akkulaufzeit wird von Microsoft mit 3 Monaten angegeben. Wir mussten das Gerät nur zu Beginn einmal aufladen, können also eine ausreichend lange Laufzeit bestätigen.

web_in-der-uni-2Das wichtigste Qualitätskriterium für eine Tastatur sollte aber natürlich die Schreibqualität sein. Auch in diesem Punkt lässt sich Microsoft nicht lumpen und schafft es trotz der geringen Bauhöhe ein gutes Schreibgefühl zu erzeugen. Der Tastenhub ist ausreichend lang und ein Tastendruck benötigt genug Kraft, um ausgeführt zu werden. Gewöhnungsbedürftig ist hingegen das Layout. An der Stelle, an der die Tastatur in der Mitte gefaltet wird, ergibt sich eine Lücke und die Tastatur wird in zwei Hälften geteilt. Daran gewöhnt man sich aber schnell. Die Tastatur war schnell ein ständiger Begleiter und kam fast überall zur Anwendung: In der Bib, im Café, im Hörsaal und im Zug. Lediglich auf den Knien wird das Schreiben zur Herausforderung, da sie sich dann in der Mitte zusammengeklappt. Das nächste Gerät verrät den mobilen Einsatz zumindest auf den ersten Blick nicht im Namen: Die Arc Touch Bluetooth Maus.

Auch im Fall der Arc Touch Bluetooth gibt es wieder eine spannende Falttechnik zu bestaunen, und das mindestens genauso erfolgreich wie bei der Tastatur. Auch hier schaltet sich das Gerät automatisch beim in Form bringen ein. Ist eine Verbindung mit einem bluetoothfähigen Gerät hergestellt, das eine Mauseingabe unterstützt, kann nun direkt losgearbeitet werden: Und die Maus klappt nicht nur am Laptop, auch an Android-Geräten hatten wir keine Schwierigkeiten. So wird aus dem Tablet für die Notizen im Hörsaal schnell ein kompletter Laptop-Ersatz. Das Touch-Scrollfeld hat uns ebenfalls überrascht: Auf diesem kann erstaunlich präzise gescrollt werden und durch ein “Anschubsen” kann auch ein Freilauf aktiviert werden, welcher für mehrseitige Dokumente oder Webseiten nützlich sein kann. Hinzu kommt jedoch auch ein Klickton, welcher ebenfalls einem herkömmlichen Mausrad nachempfunden ist. Dieser ist jedoch entschieden zu laut ausgefallen. In stillen Umgebungen, wie z.B. an den Arbeitsplätzen der Universitätsbibliothek, ist die Arc Touch Bluetooth Maus aus diesem Grund leider nicht nutzbar, ohne böse Blicke von den Kommilitonen zu ernten.

web_zu-hauseDer Dritte im Bunde war der Wireless Display Adapter. Ein unscheinbar aussehendes Kabel mit zwei Steckern, das jedoch einiges zu bieten hat. Man steckt das Kabel mit HDMI und USB-Verbindung einfach an einen Beamer oder Fernseher/Bildschirm und das Bild des Laptops wird gestreamt. Die Idee ist cool, vor allem, da die Verkabelung in vielen Seminarräumen und Hörsälen oftmals umständlich gestaltet ist. Nun kann in Windeseile und sehr flexibel eine Präsentation aus dem Ärmel geschüttelt werden. Als sehr angenehm haben wir empfunden, dass die getesteten Betriebssysteme Windows 8.1 und Windows 10 diese Funktion schon von Haus aus mitbringen. D.h. wir mussten keine Zusatzsoftware installieren und konnten direkt von unseren Geräten kabellos streamen.

Alles in allem sind die drei kleinen Geräte im mobilen Umgang wirklich praktisch, wobei es uns vor allem die Tastatur angetan hat. Sie integrieren sich gut in den studentischen Alltag, man hat sogar plötzlich Lust, am Smartphone längere Texte zu schreiben und ist damit noch mobiler unterwegs. Endlich kann man die Leistung moderner Tablets oder Smartphones auch zum vernünftigen Arbeiten für die Uni oder den Blog nutzen - und das überall!

Ein Artikel von Moritz Janowski und Robin Thier von seitenwaelzer.de


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