Inking-Trend: Produktiver mit Stift


Mit dem Windows 10 Anniversary Update hat Microsoft in diesem Jahr auch Windows Ink eingeführt. Die Applikation ist direkt ins Betriebssystem integriert und sorgt für eine weitere Optimierung der digitalen Stifteingabe: Windows Ink ermöglicht eine natürliche Schreiberfahrung am Computer, wie auf Papier. Mit Hilfe von Windows Ink wird gerade in Anwendungen wie Office 365, Microsoft Edge oder der Karten-App das Teilen von analogen Inhalten in der digitalen Welt durch den Stift weiter erleichtert.

 

Windows Ink

 

Der verstärkte Fokus auf die digitale Stifteingabe kommt nicht von ungefähr: Nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim ist die Eingabe von digitalen handschriftlichen Notizen ein effizienteres Mittel zur Aufnahme von Informationen als die bloße Nutzung einer Tastatur. 2in1-Geräte und für Touch-Eingaben geeignete Notebooks rücken damit auch aus didaktischer Sicht in den Fokus von Lehrkräften und Dozenten, denn sie ermöglichen neben der Bedienung via Tastatur oder Maus zusätzlich die intuitive Bedienung über Finger und Stift.

Neue Arbeitsweisen mit Office-Programmen
In Kombination mit dem Surface Pen, der als Zubehör zum Lieferumfang von Surface Pro 4 und Surface Book gehört, ist Windows Ink ein tolles Werkzeug, um in Office-Programmen wie Word handschriftliche Notizen oder Zeichnungen zu erstellen. Aber der Stift kann auch für das Bearbeiten von Dokumenten genutzt werden: Mit dem Freihand-Editor lassen sich einzelne Wörter, ganze Sätze oder komplette Absätze zum Auswählen einkreisen oder zum Löschen durchstreichen. Über die neue Funktion Ink Replay kann in Word, PowerPoint und Excel das Erstellen von Freihandzeichnungen oder Markierungen aufgezeichnet werden – zum Beispiel für Schulungszwecke oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen. In den drei genannten Office-Programmen ist es mit Windows Ink auch möglich, komplexe mathematische Formeln freihändig einzugeben und als Formel (Excel) und in Word und PowerPoint als Text oder ebenfalls als Formel (über Einfügen > Formel > Freihandformel) zu nutzen.

Kleinere Gedanken lassen sich dank der Kurznotizen per Stifteingabe schnell und einfach erstellen und als digitale „Post-It’s“ auf dem Desktop platzieren. Bei größeren Aufgaben und Ideen bietet der Skizzenblock dank intuitiver beidhändiger Bedienung zahlreiche Möglichkeiten, um diese mit Hilfe des Surface Pen oder der Toucheingabe zu digitalisieren. Mit der Bildschirmskizze, für die mit nur einem Klick auf den Stift ein Screenshot erstellt wird, können Hausarbeiten, Verträge oder Präsentationen kommentiert und direkt per Mail verschickt werden.

Windows 10 Geräte mit Stift
Microsoft bietet mit dem Surface Book oder auch dem Surface Pro 4 Devices, die für die digitale Stifteingabe optimiert sind. Aber auch unsere Hardware-Partner bieten eine große Auswahl an geeigneten Geräten: Beim Lenovo YOGA Book besteht beispielsweise die Möglichkeit, mit Hilfe des „Instant Halo Keyboard“ das Gerät als intelligenten Papierblock zu nutzen und handschriftliche Notizen sowie Zeichnungen direkt zu digitalisieren. Auch das Switch Alpha 12, das Matebook von Huawei oder das HP Spectre eignen sich für Notizen auf dem Bildschirm.

Microsoft und Intel starten Werbekampagne für Windows 10-Geräte
Um Kunden diese neuen Möglichkeiten rund um Windows Ink weiter vorzustellen, hat Microsoft eine neue Werbekampagne für Windows 10 Geräte gestartet. Im Zentrum der Clips stehen zwei Unternehmer, welche mit Unterstützung moderner Windows 10 Devices ihre Firmen effizient managen: Die Startup-Unternehmerin Kegan, die ihr HP Spectre x360 für die Produktion innovativer 3D-Einlegesohlen nutzt, sowie der Ski-Designer Simon, welcher das Surface Pro 4 für die Herstellung seiner Produkte erfolgreich einsetzt.

Ein Beitrag von Irene Nadler
Communications Manager Devices und Services

Irene Nadler


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