Ignite-Recap: Die wichtigsten News rund um Office


Unsere große Konferenz Ignite in Orlando/Florida mit mehr als 25.000 IT-Professionals, Unternehmensverantwortlichen und Entwicklern ist zu Ende gegangen. Wir haben viele Ankündigungen gemacht, die aus meiner Sicht vor allem eins zeigen: Unsere umfangreichen Lösungspakete wie Microsoft 365, Office 365, Dynamics 365 und Microsoft Azure haben einen hohen Reifegrad erreicht und machen unsere Kunden tagtäglich produktiver. Jetzt treiben wir diese großen Lösungen in Details weiter – in Richtung künstlicher Intelligenz, Mixed Reality und optimaler Sicherheit – und nicht zuletzt Quantum Computing. Für unsere Cloud, unsere Anwendungen, die Nutzer und natürlich die Daten unserer Kunden.

Die vier wichtigsten News auf einen Blick:

  1. Office 2019 kommt im nächsten Jahr

Eine der wichtigsten Neuigkeiten der Ignite war aus meiner Sicht die Ankündigung von Office 2019: Ein Update für unser On-Premises-Office mit aktuellen Versionen von Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Skype for Business sowie dem Server Exchange und SharePoint, das wir voraussichtlich in der zweiten Hälfte von 2018 auf den Markt bringen werden. Previews der neuen Versionen wird es im kommenden Jahr geben.

Das Office für firmeneigene Netze ist für solche Unternehmen gedacht, die noch nicht bereit sind, ihre wichtigste Produktivitätslösung aus der Cloud zu beziehen. Mit Office 2019 bekennen wir uns zu unserer Verpflichtung, allen Kunden eine Lösung zur Verfügung zu stellen, von On-Premises über hybride bis hin zu rein cloudbasierten Umgebungen.

Office 2019 wird neue Funktionen bringen, darunter zum Beispiel verbesserte Druckempfindlichkeit bei der Stifteingabe und mit der Stiftneigung gekoppelte Effekte sowie eine Replay-Funktion bei der Handschriftenanwendung Ink, die das Schreiben in der eigenen Handschrift noch intuitiver und natürlicher macht. Zudem wird es für Excel neue Formulare und Diagrammtypen geben, die Datenanalysen noch einfacher und besser machen. Die neue PowerPoint-Version wird außerdem weitere Animationen für Präsentationen mitbringen.

Die Cloud ist nach wie vor die Basis unserer zentralen Produktivitätslösungen, und Office 365 bleibt für uns eine der wichtigsten Lösungen aus der Cloud. Das hat nicht zuletzt die Ignite gezeigt. Aber wir sehen bei manchen Kunden, dass der Weg in die Cloud mitunter länger dauert und von vielen Überlegungen zum Umstieg begleitet ist. Office 2019 ist unsere Antwort auf manche dieser Fragen und auf die Wünsche einiger Kunden.

  1. Viele Detailneuheiten bei Office 365 und Microsoft 365

Seit unserer weltweiten Partnerkonferenz Inspire im Juli in Washington D.C. ist Office 365 auch Teil von Microsoft 365, einem Paket von Unternehmenslösungen speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Es enthält auch Lizenzen von Windows 10 und Enterprise Mobility + Security (EMS) und ist damit eine komplette Suite von Produktivitäts- und Sicherheitsanwendungen, die gleichzeitig die IT-Administration von umfangreichen Verwaltungsaufgaben entlastet.

In Orlando wurden auch neue Funktionen für Microsoft 365 Information Protection angekündigt. Sie helfen Unternehmen dabei, ihre Daten zu klassifizieren, zu schützen und zu überwachen – unabhängig vom Speicherort sowie davon, mit wem sie geteilt werden. Dazu gehört auch ein Update der Message Encryption für den Schutz von E-Mails und Dokumenten – inklusive Mailverkehr mit Empfängern, die Dienste wie Outlook.com oder Gmail verwenden.

Das gilt auch für die Integration der Sprach- und Videofunktionen von Skype for Business in Microsoft Teams, mit der wir die chatbasierte Kommunikationslösung noch stärker zum zentralen Knotenpunkt für integrierte und interdisziplinäre Teamarbeit machen.

Zum Weiterlesen: Blogpost „Advancing intelligence, management, and security to empower the modern workplace“ von Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President, Office Team

  1. Office 365 für Admins: Schnellere Übersicht aus der Cloud

Die Administration des cloudbasierten Office 365 ist maximal einfach, weil Admins dafür keine eigene Infrastruktur mehr benötigen. Ganz ohne Verwaltung geht es allerdings auch hier nicht, denn es gilt, Benutzerrechte und Firmen-Policies für den Umgang mit Daten und Informationen zu definieren. Und vor allem dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden.

Auch hierzu hat Microsoft auf der Ignite zahlreiche Neuheiten vorgestellt. Dazu gehört zum Beispiel ein verschlanktes Admin-Center, das zunächst nur die wichtigsten Verwaltungsfunktionen zeigt, allerdings wie bisher auch in aller Ausführlichkeit konfiguriert werden kann. Zudem bietet Office 365 nun Assistenten an, die Admins Schritt für Schritt dabei unterstützen, Zugänge von ausgeschiedenen Mitarbeitern zu blockieren und Postfächer so aufzulösen, dass wichtige Daten und Informationen nicht verloren gehen. Den „Offboarding Guide“ wird es noch in diesem Jahr geben, weitere „Assistant Guides“ sind bei Microsoft in Planung.

Zum Weiterlesen: Blogpost „What’s new in Office 365 Administration“ von Anne Michels, Senior Product Marketing Manager, Office-365-Marketing-Team

  1. Speicherorte aus der Cloud: SharePoint und OneDrive

Auch SharePoint und OneDrive sind Teil von Office 365, damit auch von Microsoft 365 und verbinden den persönlichen Arbeitsplatz mit intelligentem Content Management im Intranet und in der Cloud. Auf der Ignite 2017 haben wir Innovationen angekündigt, mit denen es noch einfacher ist, Wissen in Teams zu teilen, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, Menschen zu informieren und einzubeziehen, Geschäftsprozesse umzuwandeln und kollektive Kenntnisse zu nutzen.

All diese Möglichkeiten stehen in unterschiedlichen Anwendungen wie Teams, Outlook oder Yammer und auf allen Arten von (mobilen) Geräten zur Verfügung. Das betrifft auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten, das bisher schon über Office 365 und SharePoint möglich ist. Microsoft weitet diese Option nun auch auf die Desktop-Version von Excel 2016 aus, sodass die Echtzeit-Kooperation jetzt für Word, Excel und PowerPoint auf Windows-Rechnern sowie im Web und in den mobilen Apps möglich ist. Die Option für Apple-Rechner wird in den kommenden Monaten folgen.

Zudem wird es künftig leichter sein, Daten zu schützen und zu verwalten und benutzerdefinierte Lösungen mit SharePoint, OneDrive und Microsoft 365 zu erstellen. Auch das Teilen von Dokumenten mit Menschen außerhalb der eigenen Organisation sowie die dafür notwendigen Admin-Funktionen werden künftig möglich und verfügbar sein.

Schließlich haben wir auf der Ignite unsere Strategie und Roadmap für SharePoint Server 2019 vorgestellt und zusätzlich weitere Investitionen in SharePoint Server 2016 mit Feature Pack 2 angekündigt. Auch hier könnt ihr die News in dem ausführlichen Blogpost von Jeff Teper, Corporate Vice President bei Microsoft, nachlesen: Connecting the modern workplace with SharePoint and OneDrive: Announcements at Ignite 2017.

Ihr seht: Da kommen einige spannende, neue Features auf uns, unsere Kunden und Partner zu. Unsere Entwicklerteams in Redmond arbeiten jeden Tag intensiv daran, unsere Anwendungen und Lösungen noch stärker miteinander zu verzahnen und dabei noch produktiver, mobiler und sicherer zu machen.


Ein Beitrag von Alain Genevaux
Leiter des Office-Geschäfts bei Microsoft Deutschland

Eine Übersicht über die wichtigsten Ankündigungen der Ignite findet ihr hier.

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