Idee, Touch und Stift – los geht´s!


Microsoft Surface wird heute auf der #rpten im Rahmen eines Panels #Schichtwechsel Design vorgestellt. Welche Anwendungsmöglichkeiten Surface und im Besonderen Surface Book für Kreative bietet, war auch erst vor kurzem Thema beim ADC Festival in Hamburg. Wir fassen die Highlights zusammen:

Wer mehr über Photoshop, Illustrator und InDesign auf Microsoft Surface aus der Praxis erfahren wollte, war bei der Microsoft Lunchlab-Session dabei. Sven Brencher verriet, warum ihn das Surface Book überrascht und voll überzeugt hat. „Die Vielseitigkeit durch Touchbedienung, Maus, Trackpad und Stift gibt es an keinem anderen Gerät,“ so Brencher, der als Trainer Kreativen Photoshop, InDesign und Co beibringt. „Das Surface Book ist ein Gerät an dem es einfach Spaß macht, kreativ zu arbeiten.“ Warum es sich mit Creative Cloud auf dem Surface Book besonders intuitiv arbeiten lässt, zeigte der Kreativtrainer in der einstündigen Hands-On Session.

Surface Pro 4_Creative

Die Kreativwerkzeuge der Zukunft schon jetzt nutzen

Das erste Beispiel war das Vektorgrafikprogramm Illustrator. Für Einsteiger kann so ein ausgewachsenes Profiprogramm wie Illustrator mit den vielen Werkzeugen, Paletten und Optionen anfangs überfordern. Hier sind Apps auf dem Tablet oft intuitiver, weil sie weniger anbieten und der Anwender einfach drauf los zeichnen kann. Doch hier gibt es den Haken, dass dem Profi viele Optionen und Möglichkeiten fehlen. Die Adobe-Entwickler haben in Zusammenarbeit mit den Microsoft Surface Team überlegt, wie die Kreativwerkzeuge der Zukunft aussehen müssen. Dabei kam eine spezielle Touch-Umgebung wie in Illustrator heraus. Sie bietet den leichten Einstieg, hält aber die kompletten Möglichkeiten von Illustrator immer bereit.

In der Umgebung gibt es reduzierte, spezielle Werkzeuge, die für die Touch-Bedienung optimiert sind und mit denen sich sehr natürlich gestalten lässt. Sven Brencher zeigte, wie das Experimentieren mit Typografie damit funktioniert: Mit dem Touch Type-Werkzeug ist es einfach mit Kerning oder Zeichenrotation zu experimentieren. So kann auch der Einsteiger praktisch die Buchstaben auf dem Bildschirm anfassen und verschieben.

Mit der Touch-Oberfläche gelingt es viel einfacher Kurven zu zeichnen. Der Kreative muss sich hier keine Gedanken über Beziérkurven machen, sondern kann einfach eine Form von einer Vorlage nachzeichnen. Mit dem Stift auf dem Surface Book oder Surface Pro 4 entfällt laut Brencher der sonst häufig notwendige Werkzeugwechsel. Das Hinzufügen oder Abziehen von Punkten wird viel einfacher und natürlicher. Mit dem Shaper Werkzeug lassen sich sehr schnell Formen zeichnen, voneinander abziehen oder kombinieren. „Alles was überflüssig ist, kann ich einfach wegradieren. So kann ich sehr einfach, schnell und ohne Kopfzerbrechen Artworks erstellen,“ erklärt Brencher.

Sven Brencher Microsoft

Nicht nur wenn es ums Zeichnen geht, auch in InDesign und Photoshop erweist sich die Touch-Umgebung als wahrer Segen. „In Photoshop ist der Touch-Modus toll für Skizzen, für präzises Zeichnen ist das Trackpad dabei – also ist man immer flexibel. Und wenn im Touch-Modus eine Funktion fehlt, dann kann ich jederzeit in das voll ausgestattete Programm wechseln. Da auf einem Surface das Betriebssystem Windows läuft, habe ich alles vom Desktop immer auf einem kompakten Gerät dabei,“ so Brencher. Das ist zum Beispiel auch in Programmen wie Acrobat ein Vorteil. Auf einem Surface können Kreative zum Beispiel in PDFs Texte erkennen lassen und die Bilder in Photoshop bearbeiten und dann wieder ins Dokument zurück einfügen. So sind Last-Minute Änderungen sehr einfach machbar, wenn der Kunde das verlangt.

Performance und Akkulaufzeit satt

Selbst bei klassischen Desktop-Aufgaben wie Videoschnitt und Post-Produktion ist Surface Book laut Brencher klar im Vorteil. „Wenn es darum geht unterwegs Clips schnell zusammenzuschneiden, lassen sich in der Touch-Umgebung schnell In- und Out-Punkte setzen und verschieben.“ Und selbst bei performance-intensiven Aufgaben wie Postproduktion in After Effects konnte das Surface Book Brencher überzeugen. „Performance und Akkulaufzeit haben mich selbst bei rechenintensiven Anwendungen wie After Effects umgehauen. Das hätte ich einem so kompakten Gerät nicht zugetraut,“ so Brencher. „Die in der Tastatur eingebaute Grafikkarte ist sehr leistungsstark. Wenn das Gerät mit Tastatur verbunden ist, kann After Effects die Grafikarte intensiv nutzen.“ Sein Tipp jedoch: „Wer vorhat viel mobilen Videoschnitt und Postproduktion zu betreiben, sollte am besten das Surface Book mit der höchsten Leistung kaufen.“

Ein Beitrag von Irene Nadler (@irenenadler)
Communications Manager Devices und Services bei Microsoft Deutschland

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Über die Autorin

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Irene Nadler
 arbeitet bei Microsoft im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit und betreut die Themen Windows, Surface und Windows Phone. Mit Windows ist sie schon seit Windows 95 gut bekannt. In ihrer Freizeit stehen Kultur und Fußball ganz oben auf der Liste.


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