Girls‘ Day bei Microsoft: Wir brauchen mehr Frauen in der IT!



Frauen sind in klassischen MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seit jeher unterrepräsentiert. Das ist umso bedauerlicher, als dass Mädchen der
International Computer and Information Literacy Study (ICILS) aus dem Jahr 2014 zufolge in Deutschland bei der Frage nach den Internetkompetenzen besser abschneiden als ihre männlichen Klassenkameraden. Da liegt eine Menge Potenzial brach – für unsere Gesellschaft, aber auch für jedes einzelne Unternehmen mit einem Bedarf an qualifizierten IT-Fach- und Führungskräften. Die Untersuchung „Schule, und dann?“ der Vodafone-Stiftung zeigt, dass nur 0,5 Prozent der Mädchen ihr Interesse für Berufe in der Computerbranche bekunden. Bei den Jungen liegt der Anteil bei immerhin sechs Prozent.

Zugleich fehlten allein in Deutschland laut Branchenverband BITKOM Ende 2014 rund 41.000 IT-Experten. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. IT-Experten werden dabei quer durch alle Wirtschaftszweige gesucht. „Wenn nicht genügend Fachkräfte vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass Arbeit ins Ausland verlagert wird“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf dazu. „Das bedeutet aber auch, dass Innovationskraft verloren geht.“

Mit Frauen in der IT zum Digitalen Wirtschaftswunder

Eine hochentwickelte Volkswirtschaft wie die deutsche kann es sich also schlicht nicht leisten, auf Potenzial zu verzichten. Wir als Microsoft übernehmen daher nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung, um einen Beitrag zu Wachstum und Entwicklung des Standortes Deutschland zu leisten und damit das Digitale Wirtschaftswunder möglich zu machen. Einer der Schwerpunkte unseres Engagements ist die Unterstützung von Aus- und Weiterbildung im IT-Bereich, insbesondere für Frauen und Mädchen. In diesem Rahmen unterstützen wir zum Beispiel den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen mit der Website „Komm mach MINT“.

Und wir gehen selbst voran: Bei Microsoft in Deutschland haben wir einen weiblichen Mitarbeiteranteil von rund 25 Prozent. In unserem Nachwuchsprogramm „MACH“ (Microsoft Academy for College Hires) liegt der Frauenanteil sogar bei 53 Prozent. Vor allem unsere familienfreundlichen und flexiblen Arbeitsmodelle auf Basis von Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort haben bei uns zu einem deutlichen Anstieg des Frauenanteils geführt.


Zum Engagement von Microsoft gehört dabei auch die bundesweite Teilnahme am Girls’ Day. So bieten wir Mädchen an unseren Standorten in Berlin, Köln, Hamburg sowie in unserer Unternehmenszentrale in Unterschleißheim die Möglichkeit, ihre IT-Kompetenzen zu erweitern. Dazu gehören Einblicke in den Arbeitsalltag von Microsoft-Mitarbeiterinnen im Rahmen von Speed Datings, Programmierer- und Coding Workshops zu unseren Programmen „AntMe!“ und „Code your Life“ und Informationen zum Microsoft Einsteiger Programm MACH.

Unsere Unterstützung des Girls’ Day ist damit Ausdruck von täglich gelebtem Engagement im Unternehmen und Initiativen zur Förderung von Mädchen und Frauen in der IT. Denn kein Unternehmen kann und darf es sich noch leisten, auf hochqualifizierte Frauen zu verzichten!

 

 

 

 

Ein Beitrag von Astrid Aupperle (@astridau)
Communications Manager Employer Branding bei Microsoft Deutschland

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Über die Autorin


Astrid Aupperle verantwortet die Kommunikation für unseren Standort Microsoft Berlin. Im Herzen der Hauptstadt treibt sie die Diskussionen um die Neuausrichtung von Microsoft und die digitale Gesellschaft voran. Als Expertin für die Kommunikation unserer Arbeitgebermarke kennt sie die Erfolgsfaktoren für das moderne Arbeiten nicht nur auf dem Papier, sondern nutzt selbst die Vorteile flexibler Arbeitsmodelle – sei es in der Digital Eatery oder im Home Office.

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