Gastbeitrag von Jan Bartsch, Schüler der Steinhöfelschule zu seinen Erfahrungen mit dem Surface Pro 3 im Unterricht


Als Laptop-Schüler nehmen wir regelmäßig an Pilotprojekten teil und testen und bewerten neue Technologien auf die Vor- und Nachteile im Schulalltag. Kürzlich hatte ich also die Gelegenheit, das Surface Pro 3 und das mobile Arbeiten in Kombination mit Office 365 auszuprobieren. Meine Aufgabe war es zu testen, ob das kleine Gerät für Folgejahrgänge als vollwertiger Ersatz zu den Laptops eingesetzt werden kann, oder ob es sich eher für temporäre Anwendungen und kleine Rechercheaufgaben eignet.

So konnte ich das 2in1-Gerät über einen längeren Zeitraum ausprobieren und über den Office 365 Account das flexible, ortsunabhängige Arbeiten mit Services wie OneNote beispielhaft in Kombination mit dem mobilen Alleskönner testen. Das war besonders praktisch für das Sortieren meiner Schulunterlagen – egal ob auf dem Pausenhof oder im Klassenraum. Mit Office 365 auf dem Surface Pro 3 kam ich sehr gut zurecht. Mit ein paar Klicks habe ich OneDrive installiert. Beeindruckt war ich vom großen Datenspeicher. Der Dienst funktionierte reibungslos und ich konnte meine Dateien ohne Probleme in die Cloud legen und von überall darauf zugreifen, sie ganz einfach verwalten, für Klassenkameraden freigeben oder direkt online bearbeiten. Word, Excel und PowerPoint im Browser zu verwenden, funktionierte genauso gut wie am Desktop.

Eine der am häufigsten genutzten Anwendungen auf dem Surface Pro 3 war der Kalender. Ich konnte Termine ganz einfach einstellen und mit anderen teilen. Gerade das finde ich im Schulalltag total wichtig. Für meine Projekte, Arbeiten und Abgaben legte ich verschiedene Register im Kalender an, in denen alles überschaubar auf einem Blick zusammengefasst war.

Zu Beginn lag mein alter Laptop "für alle Fälle" noch im Schulbüro, damit ich bei Klassenarbeiten im Zweifelsfall darauf zurückgreifen konnte. Nach kurzer Zeit war das große und deutlich schwerere Gerät aber vollkommen überflüssig, wie sich schnell herausstellte. Das Surface war mir in der Testzeit ein Arbeitswerkzeug, welches meine Erwartungen komplett übertroffen hat. Für den Schulalltag ist das Gerät somit mehr als tauglich.

Der Einstieg in die Anwendung des 2in1-Geräts war intuitiv und ich konnte ohne Anleitung sofort starten. Es verarbeitet die Informationen sehr schnell und es ist enorm einfach, zwischen verschiedenen Anwendungen zu wechseln. Hardware und Software sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Der Touchscreen, sowie die Möglichkeit mit dem Stift zu arbeiten, machen Aufgaben wie z.B. Textanalysen, wesentlich einfacher, ordentlicher und überschaubarer. Dank der langen Akkulaufzeit, ging dem Surface im Laufe des Schultags auch nicht die Kraft aus.

Das Surface Pro 3 und Office 365 sind für mich untrennbar miteinander verbunden – Surface quasi als das Werkzeug und Office als mein Arbeitsmaterial. Somit stand beim Testen klar der Mobilitätsaspekt im Mittelpunkt und ist für mich bei der Wahl der größte Vorteil.

Die Steinhöfelschule ist eine private Wirtschaftsschule in Mainz und in Heidesheim. Das engagierte Team hat sich schon früh auf den Weg gemacht, Schüler mit Zukunftstechnologien vertraut zu machen. So stehen für die Schüler ausreichend Laptops in der Schule zur Verfügung. Ein eigener Administrator wartet und pflegt die Geräte, sodass sie immer anwendungsbereit und up-to-date sind. Seit 2006 arbeiten vier Klassen zudem als sogenannte „Laptopklassen“. Die schuleigene Lernplattform ermöglicht den Schülern das Erlernen klarer digitaler Strukturen und sinnvoller Ablagesysteme. Arbeitsblätter werden digital bereitgestellt und bearbeitet. Durch die täglichen Routinen im Einsatz werden die Arbeitsgeräte zu wichtigen Produktivitäts-Werkzeugen. Der souveräne Umgang mit der Technik verbessert das Selbstmanagement und die Schüler können sich stärker auf das Lernen konzentrieren, da Technik als Hilfsmittel aber nicht als Selbstzweck verwendet wird. 

Jan Bartsch ist seit August 2013 einer der „Laptopschüler“ und ist es daher gewohnt, seine Unterlagen digital zu organisieren und zu bearbeiten. Er besucht die Oberstufe und steht kurz vor der Prüfung zum staatlich geprüften Assistenten für Handel und E-Commerce. Als einer der ersten Schüler der Steinhöfelschule hatte Jan die Gelegenheit, das Surface Pro 3 im Schulalltag ausgiebig zu testen.


Comments (1)

  1. Anonymous sagt:

    Wohnheimzimmer oder 5er-WG? BWL in der Heimatstadt oder doch das Kunststudium in 700 km Entfernung von

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