Dynamics 365 sorgt weltweit für gutes Wetter*


Am 26. Mai 2016 ging bei der Union Pacific Railroad eine Warnung ein: In etwa einer halben Stunde werde in Kansas ein Tornado die Gleise der Bahn queren. Die Bahngesellschaft stoppte daraufhin alle acht Züge, die zur besagten Zeit auf der Strecke erwartet wurden, rettete damit Menschenleben und beugte Millionenschäden vor.

Wetter – das ist heute längst eine Domäne für Big Data: Fast nirgendwo fallen so viele Daten an wie hier. Früher waren Wettersimulationen Sache von Supercomputern, von denen es auf der Erde nur wenige gab. Und das Ergebnis des Wetterberichts war dennoch oft nicht besser als die Prognose, dass es morgen genauso wird wie heute: Vorhersagegenauigkeit immerhin 50 Prozent.

In Big Data-Zeiten ist es noch immer nicht trivial, das Wetter einigermaßen verlässlich vorherzusagen. „Aus Gründen der Rechenzeit und der großen anfallenden Datenmengen können die beteiligten Luft- und Wassermassen noch nicht mit zufriedenstellender Genauigkeit berücksichtigt werden“, weiß Wikipedia. „Es spielen zu viele einzelne Faktoren eine Rolle, deren Zusammenspiel man bis dato und auch in näherer Zukunft nicht vollständig analysieren kann.“ Aber immerhin: „Heute ist eine Prognose für die kommende Woche ungefähr so zuverlässig, wie sie es vor dreißig Jahren für den nächsten Tag war. Die 24-Stunden-Vorhersage erreicht eine Eintreffgenauigkeit von gut 90 %. Die Treffsicherheit für die kommenden 3 Tage beträgt etwas mehr als 75 %.“

Ein guter Wetterbericht kann Menschenleben retten

Eine verlässliche Wettervorhersage ist nicht nur für die Frage wichtig, ob wir mit Schirm oder Schal das Haus verlassen sollen. Im Fall wie dem oben geschilderten können valide Vorhersagen buchstäblich Menschenleben retten und Katastrophen vermeiden. Und, deutlich weniger dramatisch, auch über den Absatz von Produkten oder die Lieferfähigkeit von Unternehmen mitentscheiden.

„Wer das Wetter kontrolliert, wird auch die Welt kontrollieren“, hat der Futurist Thomas Frey gesagt. Damit hat er glatt übertrieben, muss den Beweis dafür aber auch nicht antreten, denn wahrscheinlich werden wir niemals vollständig in der Lage sein, das Wetter tatsächlich zu kontrollieren.

Aber das heißt nicht, dass wir nicht versuchen, es immer genauer vorherzusagen: Das 1962 von dem Wetterforscher Dr. Joel Myers gegründete Unternehmen AccuWeather setzt vom ersten Tag darauf, Wetterdaten für Vorhersagen zu nutzen – am Anfang noch ohne die Unterstützung von Microsoft-Technologien (denn Microsoft wurde erst am 4. April 1975 gegründet). Weltweit vertrauen heute tausende Unternehmen auf die kundenindividuellen Vorhersagen von AccuWeather, darunter mehr als 240 der Fortune 500 – und die Union Pacific Railroad, denn die lebensrettende Vorhersage aus dem Mai 2016 stammt von AccuWeather.

Die Menschen vertrauen uns, sagt Chris Patti, Chief Technology Officer des Unternehmens. Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzen die Wettervorhersager aus Pennsylvania auf die Microsoft-Cloudplattform Azure, auf Office 365 und auf Dynamics 365, das nicht nur ERP- und CRM-Lösung in einem ist, sondern mit der Cortana Intelligence Suite und Power BI auch mächtige Analytics-Werkzeuge an Bord hat. Auf dieser technologischen Basis verarbeitet das Unternehmen 17 Milliarden Anfragen pro Tag und versorgt 1,5 Milliarden Menschen mit validen Vorhersagen.

Mit dem Umzug in die Cloud ist die IT von AccuWeather voll skalierbar – und offen für neue Geschäftsideen durch die Integration neuer Datenquellen wie Radarmessungen, Bilder und Sensoren. Damit kann AccuWeather jetzt minutengenaue und super akkurate Vorhersagen (Minute by Minute und Superior Accuracy) machen – für jeden Längen- und Breitengrad der Erde.

Mehr Einsichten – nicht nur beim Wetter

Aber Dynamics 365 hat nicht nur die Wettervorhersagen bei AccuWeather verbessert: Auch aktuelle Kundendaten und laufende Umsätze stehen Analysten und Vertriebsmitarbeitern nahezu in Echtzeit zur Verfügung, um Vertrieb und Marketing dem sich rasant ändernden Markt anzupassen. Was früher Wochen dauerte, hat sich heute zu Tagen reduziert und bewegt sich weiter Richtung Echtzeit – wie das Wetter, denn das findet ja bekanntlich auch ganztägig statt.



Analystenmeinung: Dynamics 365 demokratisiert die Entwicklung von Business-Anwendungen

Die Integration von ERP und CRM mit Power BI und PowerApps demokratisiert die Entwicklung von Business-Anwendungen, kommentiert Rebecca Wettemann von Nucleus Research in einer Analystenbewertung den Launch von Dynamics 365 [AM4] im Sommer dieses Jahres. Zwar bauten auch andere Anbieter ihre Lösungen zu Plattformen für das Entwickeln kundenindividueller Anwendungen aus, so die Analystin. Microsoft punkte aber mit der tiefen Integration der ERP- und CRM-Lösung Dynamics 365 mit Office 365. Das helfe, die zwar praktischen, oft aber lästigen Workarounds zwischen den Anwendungen zu eliminieren.

Auch Integration sei kein Alleinstellungsmerkmal von Microsoft, so Wettemann. Allerdings senke Dynamics 365 die Kosten dafür signifikant. Zudem böten nur wenige Anbieter wie Microsoft ein gemeinsames Plattform- und Datenmodell für CRM und ERP – und niemand sei in der Lage, die Produktivität von Office gleich mit zu integrieren. Damit aber eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten für fachbereichsweite Geschäftsanwendungen, die Daten nicht nur sammeln, sondern auch nutzen. Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.

* OK, das ist natürlich übertrieben. Aber immerhin leistet unsere ERP- und CRM-Suite einen wichtigen Beitrag dazu, die Vorhersagen zu verbessern. Und das ist auch nicht zu verachten.

Ein Beitrag von Leif-Lennart Brombas
Product Marketing Manager Dynamics CRM bei Microsoft Deutschland
leif-lennart-brombas

 


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