#DigitalesEhrenamt: Das Ehrenamt am Puls der Zeit



Vom 11. bis 20. September 2015 findet in Deutschland unter dem Motto „Ehrenamt macht stark!“ die
„Woche des bürgerschaftlichen Engagements“
statt. Microsoft beleuchtet in dieser Zeit die Bedeutung von Digitalen Technologien für das Ehrenamt und stellt gelungene Beispiele aus der Praxis vor.

23 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Deutschland. Sie geben Kindern Sportunterricht, leisten Hilfe im Katastrophenfall oder helfen Flüchtlingen, sich in unserem Land einzufinden. Die Arbeit dieser vielen Helfer wird mit der Woche des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt.

Nachwuchs gesucht!

23 Millionen: Das ist eine überwältigende Zahl und gleichzeitig im Alltag der Vereine und Organisationen viel zu wenig. Denn viele gemeinnützige Einrichtungen suchen händeringend nach Ehrenämtlern – gerade unter jungen Menschen. Ob Sportverein, Feuerwehr oder Suppenküche: sie alle brauchen Nachwuchs. Die Gründe sind – wie so oft – vielfältig. Eine Langzeitstudie des Wissenschaftszentrums Berlin zeigt: Jugendliche wollen lieber in konkreten Projekten als in vermeintlich verstaubten Vereinen mitarbeiten. Und sie haben immer weniger Zeit für Aktivitäten außerhalb von Schule und Studium. Wie können freiwillige Arbeit und deren Organisationen künftig deutlich attraktiver – und effizienter – werden?

Einen Teil der Antwort auf diese Frage liefert moderne Technologie. Sie hilft, knappe Ressourcen – Zeit und Personal – effizienter einzusetzen. Sie bietet neue Möglichkeiten der Beteiligung und Vernetzung, so dass auch kleinere Vereine mit vergleichsweise geringen Mitteln große Zielgruppen erreichen und mobilisieren können. Sie sorgt dafür, dass die Mitarbeit in Vereinen und Organisationen als zeitgemäß empfunden wird. Und nicht zuletzt hilft moderne Technologie, Wissen zu sammeln und allen Helfern unabhängig von Ort und Zeit zur Verfügung zu stellen. So können ehrenamtlich Tätige – gerade in den vielen dezentral organisierten Vereinen und Einrichtungen – voneinander lernen und ihre Durchschlagskraft erhöhen.

Bestens vernetzt dank Office 365

Wie das geht, zeigt beispielsweise der Feuerwehrverband der freiwilligen Feuerwehr des Regionalverbands Saarbrücken. Bisher waren die Feuerwehrmänner und -frauen hauptsächlich über private E-Mail-Accounts oder privat genutzte Tools wie WhatsApp erreichbar. Heute nutzen sie Office 365 als zentrale Plattform des Austauschs und können einfach, schnell und sicher in Projekten oder Fachbereichen zusammenarbeiten.

Ein weiteres Beispiel ist der Malteser Hilfsdienst (MHD): Rund 24.000 hauptamtliche und 48.000 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich an 700 Standorten. Eine große Herausforderung für Koordination und Logistik. Die komplette Kommunikation haben die Malteser deshalb in eine Cloud-basierte Helferdatenbank unter dem Motto „vom Ehrenamt fürs Ehrenamt“ verlagert. Hier findet nun das gesamte Informations-, Organisations- und Ressourcenmanagement statt. Dank Office 365, SharePoint und Skype for Business steigt nicht nur die Effizienz bei der Planung von Hilfsaktionen. Die Helfer können die gesamte Bandbreite an Endgeräten – vom Desktop-PC bis zum Smartphone – nutzen und machen die Mitarbeit somit attraktiver für junge Menschen.

Beitrag zum Digitalen Wirtschaftswunder

Mit der SoCura GmbH, einem Tochterunternehmen der Malteser Deutschland, haben wir einen Rahmenvertrag abgeschlossen und machen so digitales Ehrenamt für alle Einrichtungen der Kirche und Wohlfahrt möglich. Darüber hinaus haben wir allein im vergangenen Jahr Technologie im Wert von rund 53 Millionen Euro an knapp 8.000 gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

Warum liegt uns das Ehrenamt am Herzen? Wir fördern die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen, weil wir sie als Teil eines Digitalen Wirtschaftswunders verstehen: Die Digitalisierung kann nicht nur den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Sie kann ebenso dazu beitragen, die Gesellschaft positiv zu verändern und die großen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss: So wie Unternehmen lernen müssen im Sinne der Digitalisierung zu denken, um langfristig ihre Existenz zu sichern, müssen auch ehrenamtliche Organisationen technologisch am Puls der Zeit bleiben, um sich ständig zu verbessern. Und wie das geht, zeigen die oben genannten Beispiele bereits.


Noch bis zum  23. September 2015 bei #UpgradeYourWorldDE mitmachen und NPOs vorschlagen

Sie engagieren sich ehrenamtlich und möchten verstärkt digitale Technologien nutzen? Sie kennen Organisationen, die bereits digitale Technologien einsetzen und ein Vorbild für das digitale Ehrenamt sind? Dann machen Sie mit bei unserer Kampagne #UpgradeYourWorldDE, mit der wir die Arbeit von Non-Profit-Organisationen fördern. Oder beteiligen Sie sich an unserer Online-Diskussion.

 

 

 

Ein Beitrag von Dr. Klaus von Rottkay
General Manager Marketing & Operations und Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft GmbH Deutschland

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