Digitale Familienplanung mit trackle


Die Markteinführung der Antibabypille vor beinahe 60 Jahren wurde als Befreiungsschlag der Frauen gefeiert. Sie machte eine selbstbestimmte Familienplanung möglich und ist seitdem in Industrienationen das dominierende Verhütungsmittel. In den vergangenen 50 Jahren hat sich in Sachen Emanzipation und Familienplanung jedoch einiges getan – zum Glück! Dank Aufklärung, veränderten Rollenbildern und nicht zuletzt dank innovativer Ideen, digitaler Technologien und höchsten Datenschutzbestimmungen. 

Viele Frauen stellen sich die Frage, ob Verhütung und Familienplanung nicht auch auf natürlichem Weg möglich ist. Dabei kommt häufig die Temperaturmethode ins Spiel. Sie ist eine der bekanntesten und gut erforschten Alternativen zur hormonellen Verhütung, doch sie ist umständlich und birgt Fehlerquellen – zu Lasten der Verlässlichkeit.

Rund 60 Jahre nach Markteinführung der Pille hat Katrin Reuter, Gründerin des IoT-Startups trackle, jetzt eine Lösung parat. Die 40-Jährige war selbst auf der Suche nach einer zeitgemäßen Methode für natürliche Familienplanung – und fand nichts. Also beschloss sie, selbst tätig zu werden. So entstand der hochsensible, vernetzte Temperatursensor trackle, der die Körperkerntemperatur über Nacht erfasst und die Daten drahtlos auf ein Smartphone überträgt. So können Frauen ganz einfach ihr (un)fruchtbares Zeitfenster identifizieren – sowohl für die Familienplanung als auch zur Verhütung.

Schutz der Daten durch einen deutschen Datentreuhänder

Die gesamte trackle-Technologie basiert auf Microsoft Azure Deutschland: Bei der Microsoft Cloud Deutschland werden Kundendaten ausschließlich in Deutschland gespeichert.

Die eingesetzten Algorithmen folgen der wissenschaftlich sehr gut erforschten Symptothermalen Methode zur Zyklusbestimmung. Die Prognose der fruchtbaren Tage wird anhand der gemessenen Temperaturwerte kontinuierlich verbessert. Zusätzlich werden die Daten vollständig anonymisiert und danach mit Hilfe von Machine Learning-Verfahren ausgewertet.

Trackle

Foto: trackle GmbH / Maxi Uellendahl

Ihr findet das genauso spannend wie ich? Dann habe ich zwei Tipps für Euch:

  1. Unterstützt trackle auf Startnext! Die Crowdfunding-Kampagne läuft nur noch bis zum 21. April 2017.
  2. Wer mehr von trackle und den Gründern Katrin Reuter und Maxim Loick erfahren möchte, dem empfehle ich unseren gemeinsamen Lightning Talk auf der re:publica in Berlin. Mehr dazu schon ganz bald im Programm der #rp17 sowie hier auf dem Blog und im netten Internet!

Ein Beitrag von Anna-Lena Müller
Communications Manager Digital Transformation bei Microsoft Deutschland

anna-lena

Soziales – digital und analog: Als Communications Manager Digital Transformation beschäftigt sich Anna-Lena mit den digitalen Chancen und Auswirkungen aus dem #Neuland für die Wirtschaft sowie die gesamte Gesellschaft. @froileinmueller  zwitschert unsortiert über Digitales gleichwie Analoges, Wesentliches und Unwesentliches.

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