Digitale Erpressung via Ransomware: So bleiben Anwender geschützt


Ein aktueller Trend unter Cyberkriminellen ist die digitale Erpressung. Immer häufiger treten Fälle sogenannter Ransomware-Angriffe auf. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind bereits 32 Prozent der befragten Institutionen von Ransomware betroffen gewesen. Hierbei handelt es sich um Schad-Codes, die mit Hilfe von Webseiten oder Dateianhängen in Emails verbreitet werden. Gelangt diese Schadsoftware in das System des Nutzers, kann sich der Hacker Zugriff auf persönliche Dateien verschaffen, einen Start vom Betriebssystem verhindern oder das Öffnen einzelner Anwendungen unterbinden. Die Freigabe der Dateien und Anwendungen erfolgt zumeist erst dann, sobald ein Lösegeld gezahlt wurde. Davon sind nicht nur Unternehmen und öffentliche Einrichtungen betroffen – auch Privatanwender sind gefährdet.

Wie schützen sich Nutzer?
Microsoft empfiehlt allen Anwendern, nicht auf die Forderung einzugehen. Es gibt keine Garantie dafür, dass die Dateien anschließend wieder entschlüsselt werden. Lediglich über ein Backup haben Nutzer die Möglichkeit, ihre Daten wiederherzustellen.

Den besten Schutz gegen Ransomware bieten drei Abwehrmaßnahmen:

  1. Updates: Aktualisieren Sie nicht nur das Betriebssystem, sondern auch Applikationen.
  2. Sensibilisierung: Würde mein Bekannter, Arbeitskollege oder Vorgesetzter dies wirklich so schreiben oder mir diese Information geben? (Oder steckt mutmaßlich ein Hacker dahinter?)
  3. Backups: Sichern Sie regelmäßig private und geschäftliche Daten.

Höchste Sicherheit gegenüber Schadsoftware erhalten Nutzer über das aktuelle Betriebssystem Windows 10, welches durch Updates und effektive Anti-Viren-Programme wie den Windows Defender geschützt ist. Auch der integrierte Identifikationsschutz, Verbesserungen zur Vermeidung von Datenverlusten sowie der eingebaute Malware-Schutz für Apps, tragen zur Nutzungssicherheit bei.

Windows 10: Dauerhafte Sicherheit auf dem Stand der Zeit
Mit der permanenten automatischen Aktualisierung durch Windows Update sind Anwender vor neu auftretenden Bedrohungen geschützt. Gleichzeitig profitieren Windows 10 Nutzer von Windows Defender als automatisch ins Betriebssystem integrierte Antiviruslösung, welche umfassend vor Schadsoftware schützt. Nicht zuletzt profitieren Anwender mit Edge über den sichersten Browser von Microsoft: Er basiert auf der Windows Universal App Platform und trägt Sicherheit somit bereits in den „Genen“ – sprich, bereits bei der Entwicklung spielten Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle. Zusätzlich ermöglicht Windows Hello zukünftig den biometrischen Zugang zu Edge. Nutzer melden sich dank der erweiterten Funktionen ohne Passwort auf Webseiten an und profitieren von hohen Sicherheitsstandards.

Neben moderner Technik bedarf eine gute Prävention auch der Aufmerksamkeit des Nutzers:  Anwendern sollte klar sein, dass ein Großteil der Angriffe via Social Engineering erfolgt. Das bedeutet, Angreifer geben sich unter anderem als dem Nutzer bekannte Personen aus, um auf eine bestimmte Webseite zu locken oder um zur Öffnung eines E-Mail-Anhanges zu animieren. Daher ist es bei einer verdächtigen Mail stets entscheidend zu hinterfragen, ob beispielsweise der Absender überhaupt bekannt ist, wieso ausgerechnet dieser Inhalt gesendet wurde oder ob der Inhalt des Anhangs wirklich einen Mehrwert darstellt.

Weitere Informationen zum Umgang mit Ransomware finden Sie im Malware Protection Center.

Ein Beitrag von Milad Aslaner
Senior Product Manager Commercial & Security

Milan Aslaner, Senior Product Manager, Windows 10 Commercial, Microsoft GmbH

 


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