Die Gewinner des Imagine Cup 2013



Seit elf Jahren nun bewährt sich der Imagine Cup als Schmelztiegel der Kreativität. Alljährlich treten internationale Schüler und Studenten von Microsoft in verschiedenen Challenges und Competitions gegeneinander an und werden dabei auf ihre Fähigkeiten, Probleme zu lösen, Codes zu schreiben und in Teams zusammenzuarbeiten, geprüft. Der diesjährige Wettbewerb fand im russischen St. Petersburg statt, wo 87 Studententeams aus 71 Ländern um das Preisgeld von einer Millionen Dollar kämpften. Auch wenn sich der Imagine Cups seit den Anfängen im Januar 2003 mit 1.000 Nachwuchsentwickler aus 25 Ländern auf bisher mehr als 1,7 registrierte Millionen Studenten stark verändert hat, ist eines immer gleich geblieben: es waren spannende Tage voller Kreativität und Leidenschaft, die im Zeichen von Teamarbeit und internationalen Freundschaften standen.

Portugals Projekt „Team for a better World“ gewann in der Kategorie „World Citizenship“. Ihre Innovation ermöglicht Rettungshelfern innerhalb von fünf Minuten Blutgruppen vor Ort bestimmen können. Mit ihrem Sieg sicherten sich die jungen Studenten ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Dollar. England gewann mit Ihrem Team „CoLinked“ in der Kategorie Innovation. SoundSYNK ist eine mobile App, die nahezu eine unbegrenzte Anzahl von Geräten einschließlich Windows Phone 8, iOS, und Android verbindet verbindet und damit ein impromptu soziales Netzwerk aufbaut und eine ganz neue Form von Mesh Networking erlaubt. Ebenso den ersten Platz und 50.000 US-Dollar holte sich das Team „Zeppelin Studio“ mit seinem Rätsel- Jump’n’Run „Schein“ in der Kategorie „Games“. Der Spieler wandert hier als einsamer Held durch einen zweidimensionalen Sumpf, in dem er auf ein Irrlicht trifft, das die Welt um den Protagonisten herum verändert und ihn mit auf eine spannende Reise nimmt.

Ein deutsches Team schaffte es unter die  Bestplatzierten: auf den zweiten Platz in der „Windows 8 Apps Challenge“ kam „WordsApp“ von Anton Tonkushin und Team. Das Windows 8 Spiel, bei dem man Worte zusammen knobeln muss, bietet verschiedene Spielmodifikationen und Brettgrößen und Spieler können gegen einander antreten. Das Spiel beeindruckte auch als Lern-App: Der eigene Wortschatz kann spielerisch geprüft und verbessert werden.

Sicherlich wird man auch von den diesjährigen Teilnehmern noch einiges hören. Microsoft ist sehr daran gelegen, die Nachwuchsentwickler auch nach dem Finale in allen Phasen ihres Projekts zu unterstützen. Dazu existieren neben dem Imagine Cup Initiativen wie Microsoft BizSpark, die neben dem Zugang zu Microsoft-Technologien die so wichtige Unterstützung und Vernetzung mit Gründerinitiativen, Investoren und Beratern bieten. Peter Jaeger, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland ist vom „Sprungbrett Imagine Cup” überzeugt: „Egal ob man gewinnt oder nicht, die Chancen beim Imagine Cup sind einmalig: der Austausch auf Technologie- als auch Geschäftsebene, die weltweiten Kontakte, die man hier schließt und die Projekterfahrung, die man hier sammelt, sind einzigartig.“

Posted by Barbara Steiger
Communications Manager Entwicklungssoftware und Innovation

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