Arzneimittelwerbung - Bei Bing dürfen Apotheker jetzt verschreibungspflichtige Medikamente bewerben


bing-arzneimittelversand-factsheet-page-001Arzneimittelwerbung unterliegt in Deutschland strengen Gesetzen, die verhindern sollen, dass Menschen durch Werbung zu unsachgemäßer Selbstmedikation verleitet werden. Dazu gehört, dass verschreibungspflichtige Medikamente nur gegenüber einem Fachpublikum beworben werden dürfen. Mit Bing Ads können Werbetreibende nun für verschreibungspflichtige Medikamente werben und so nicht nur ihren Umsatz steigern, sondern auch auf die gezielte Nachfrage ihrer Kunden eingehen.

Rezeptpflichtige Medikamente machen im gesamten deutschen Apothekenmarkt einen enormen Umsatzanteil von 87 Prozent aus – in der Summe rund 43,8 Milliarden Euro – und im Arzneiversand ist bereits heute rund jedes zweite Produkt im Warenkorb ein rezeptpflichtiges Medikament. Trotzdem können Online-Apotheken das Potential hier mit Bing nun noch besser nutzen.

Mit 140.000 monatlichen Suchanfragen bei Bing zu Apotheken in Deutschland ist das Klickvolumen für Medikamente im letzten Jahr um 46 Prozent gestiegen. Dabei sind die Suchen auf PC mit 81 Prozent am höchsten. Online-Werbetreibende können sich das zunutze machen und mit Bing Ads für verschreibungspflichtige Medikamente werben, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Die Apotheke muss das DIMDI Siegel haben, siehe hier Editorial Guidelines.

  • In den Key Words dürfen nun sowohl Markennamen als auch Wirkstoffe frei verwendet werden.
  • In den Anzeigentiteln und Texten dürfen Markennamen weiterhin nicht auftauchen.

Und Werbung mit Marken- oder Herstellernamen in den Keywords ist nicht nur für den Apotheker sinnvoll, sondern hilft vor allem den Käufern, ihr speziell verschriebenes Medikament zu finden. Besonders Menschen, die auf die regelmäßige Einnahme von Hormonpräparaten angewiesen sind, müssen genau auf den Hersteller achten. Anders als andere Medikamenten, müssen einige Hormone besonders fein eingestellt werden, anderenfalls drohen riskante Nebenwirkungen.

Bei Bing können Apotheker nun mit dem entsprechenden Key Wording, beispielsweise L-Thyroxin und Merk eine kaufbereite Zielgruppe ansprechen und auf die gezielten Suchanfragen dieser Kunden eingehen. Wenn nun noch das Einreichen des Rezepts einfacher würde, könnte bis in das Jahr 2020 ein prognostizierter Umsatzanstieg um 110 Prozent im Vergleich zu 2010 im Arznei-Versandhandel tatsächlich eintreffen.

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Ein Beitrag von Sonja Arndt
Strategic Marketing Lead Germany, Bing Ads
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