Arbeitswelt 4.0 bei Microsoft und auf der Hannover Messe


Häufig diskutieren wir die Transformationsprozesse, die gerade in Unternehmen aller Branchen ablaufen und auch vor unserem Alltag nicht Halt machen, unter technologischen Gesichtspunkten. Derweil bleibt aus meiner Sicht ein übergeordneter Aspekt oft unberücksichtigt: Die neuen Arbeitsweisen und Formen der Zusammenarbeit, die moderne Technologien uns ermöglichen. Technologien sind heute so smart, dass sie sich zunehmend unseren Bedürfnissen anpassen, unseren individuellen Arbeitsstil fördern und erleichtern, statt ihn einfach nur zu digitalisieren.

Wir können und müssen uns daher nun die Frage stellen: Wie möchten wir (zusammen)arbeiten? Und diese Frage auf Basis unserer individuellen Bedürfnisse beantworten. Jeder für sich sowie auch gemeinsam im Team und im Unternehmen. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass wir tradierte Strukturen und Prozesse überdenken und vielleicht sogar vollständig verwerfen müssen – mit Auswirkungen auf alle Aspekte des Arbeitens: Von der Infrastruktur über die Unternehmenskultur bis hin zur Zusammenarbeit in vielfältigen Teams. Mit dem technologischen Wandel geht also auch ein kultureller einher, den es von allen Mitarbeitern gemeinschaftlich zu gestalten gilt. Führungskräften kommt dabei eine besondere Rolle zu – sie müssen den Spagat zwischen Transparenz, Freiraum, Eigenverantwortung und gleichzeitig Führung, Struktur und Förderung schaffen.

Genau darüber werden wir auf dem 14. Karrierekongress WoMenPower im Rahmen der Hannover Messe diskutieren: Gemeinsam mit Dr. Elke Frank, Senior Vice President der Deutsche Telekom AG, Marc Stoffel, CEO der Haufe-umantis AG, Gabi Schilling, Verantwortliche für Industriepolitik bei der IG Metall Bezirksleitung NRW, und der Moderatorin Léa Steinacker, Chief Innovation Officer der WirtschaftsWoche, zum Thema „Arbeitswelt 4.0: Kulturwandel für Personal und Management“.

Bei Microsoft haben wir diesen Wandel bereits vor einigen Jahren eingeläutet: zunächst bereits 1998 mit der Einführung der Vertrauensarbeitszeit, später 2014 mit dem #Vertrauensarbeitsort, als Freiraum, den Arbeitsort selbst zu wählen. Und im vergangenen September dann mit dem Umzug in unsere neue Deutschlandzentrale als Smart Workspace, der vier verschiedene Arbeitszonen bietet, angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter im Arbeitsalltag.

Dennoch sitzen wir bei diesen Transformationsprozessen alle im selben Boot und es ist unerlässlich, Erfahrungen zu teilen, von anderen zu lernen und neue Ansätze vorzustellen. Genau dazu möchte ich Euch alle herzlich einladen: Kommt am 28.04.2017 von 13:15 bis 14:00 Uhr im Convention Center – Session 2 vorbei und diskutiert mit uns!

Microsoft ist auch mit vielen weiteren spannenden Themen auf der Hannover Messe vertreten – wir freuen uns auf Euren Besuch an Stand C40 in Halle 7. Mehr Details dazu findet Ihr hier.


Ein Beitrag von Victoria Ossadnik
Vice President Data Insights bei Microsoft

Viktoria Ossadnik

Victoria Ossadnik ist seit Februar 2016 Vice President Data Insights bei Microsoft. Zuvor hat sie seit 2011 das Services-Geschäft von Microsoft im deutschen Markt verantwortet und in der Funktion auch der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland angehört. Die gebürtige Frankfurterin hat in München Physik studiert und anschließend promoviert.

Comments (1)

  1. Torsten sagt:

    Interessant wie das Thema bei Microsoft gehandhabt wird. Wir sind ein kleines Beratungs- und Softwarehaus. Wir haben uns im vergangenen Jahr dazu entschlossen unser Büro gegen einen Arbeitsplatz im Coworkingspace zu tauschen. Gearbeitet wird dort, beim Kunden oder daheim. Die Abstimmung erfolgt in der Regel mit entsprechenden Tools online, so dass die einzelnen Meilensteine und to does nachgehalten werden können. Und besteht doch mal Bedarf für ein Treffen Face to Face reserviert man im Coworkingspace einen Konferenzraum oder geht gemeinsam essen. Zusätzliches Plus: deutlich mehr externer Input!

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