Adieu! Das war die Social Media Week Hamburg für uns…


Eine Woche lang drehte sich bei der fünften Social Media Week in Hamburg in über 170 Sessions mit mehr als 270 Speakern alles um soziale Medien, Digitalisierung und deren Auswirkungen und Möglichkeiten auf uns. Als inhaltlicher Partner erweiterte Microsoft in diesem Jahr das vielfältige Netzwerk der größten kostenlosen Digitalkonferenz in Deutschland. Mit insgesamt sechs Veranstaltungen unterstützten wir den thematischen Schwerpunkt der Digitalen Transformation und informierten, diskutierten und netzwerkten mit der Community. 

Der Faktor Mensch in einer digitalen Welt
Die Menschlichkeit in unserer Privat- und Arbeitswelt stand für uns auf der Social Media Week Hamburg im Mittelpunkt. Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familie, des Mittelstands, der Digitalen Teilhabe und des mobilen Lebens betrachteten wir den Faktor Mensch und schafften so ein facettenreiches Bild:

„Ich genieße es sehr, selbst über meine Arbeitszeit zu bestimmen und auch bei der Wahl des Ortes flexibel zu sein" – Marina Treude, Produktmanagerin Microsoft

„Wir nutzen die Digitalisierung nicht als Outsourcing der Erziehung, sondern als Bereicherung“ – Dominique Arnold, Familien-Bloggerin

„Work-Life-Blending ist für mich eine super Option, den Arbeitsalltag mit meinem Familienleben zu verbinden“ – Eva Nöll, Mister Spex

„Die Kultur ist das erste was im Unternehmen kommen muss, um Innovationen voranzutreiben. Dann die Technik“ – Simon Löbel, UDG

Die Veranstaltungen – geführt aus verschiedenen Blickwinkeln – sorgten dabei für sprachliche und gedankliche Auseinandersetzungen mit dem Wandel der Digitalen Transformation. Vor Ort wie im Social Web zeigte das Feedback, dass wir den richtigen Nerv getroffen haben und das Interesse der Teilnehmer groß ist. 

 Meine persönlichen Lieblingstweets dazu:

Der Wunsch und das Streben nach mehr Menschlichkeit und mehr Leben in der Arbeitswelt kristallisierte sich über die Tage auf der Social Media Week Hamburg deutlich für uns heraus. Ob in der Rolle als Eltern, als Unternehmensvertreter oder kreativer Influencer - bei allen besteht die Nachfrage, durch die Digitalisierung das Leben im Einklang mit der Arbeit voranzubringen und menschlicher zu gestalten.

Von Zeitfressern und Neuem Arbeiten - unsere Veranstaltungen
Den Anfang machten am ersten Tag Boris und Dominique Arnold vom Familien-Online-Magazin His&Hers und ich unter Moderation von Blogger Tobias Schwarz mit dem Panel Technologie schluckt Zeitfresser: Familienleben im Wandel. Dabei tauschten wir uns darüber aus, wie in unserem Alltag, in dem gemeinsame Zeit mit der Familie und menschliche Zuneigung knappe Güter sind, die digitale Transformation genutzt werden kann. Durch die Optimierung der Tagesabläufe und die Bündelung von Qualitätszeit, beispielsweise durch die Nutzung von Vertrauensarbeitsorten oder Online-Lieferdiensten, bietet die Digitalisierung ein großes Potential für Familien und ihren gemeinsamen Alltag.

Danach luden wir gemeinsam mit Digital Mesh, dem Netzwerk der Hamburger Digital-Initiativen, zum Get2gether zu Diskussionen, Austausch und Networking zwischen Flying Dinner und After-Work-Drinks ein. Vielfältige Denkanstöße zu CoWorking oder den Möglichkeiten von HR in einer neuen Arbeitswelt führten die Thematik des vorhergehenden Slots über den Tellerrand hinaus und regten zu interessanten Gesprächen an.

Auch am nächsten Tag ging es innerhalb des Panels Neues Arbeiten: Better Together mit Autor Markus Albers und Tobias Schwarz um mobile und flexible Arbeitsmodelle in Unternehmen und um Arbeiten 4.0. Denn klar ist: es geht inzwischen nicht mehr um die Frage, ob ein Neues Arbeiten kommt, sondern vielmehr wie es sich umsetzen lässt. Mit einer neu gedachten Bürogestaltung, modernen Tools und einer angepassten Unternehmenskultur lässt sich dafür ein richtungsweisender Grundstein legen.

Auf der Suche nach dem "digital" in "Teilhabe" - mit diesem Panel widmeten sich Re:publica-Gründer Johnny Haeusler, Influencer Raul Krauthausen und Diana Heinrichs von Microsoft der Relevanz von Digitaler Teilhabe. Denn es wird viel darüber geredet, was im Netz gemacht wird, aber wie Technologie tatsächlich produktiv genutzt werden kann und die Heterogenität unserer (digitalen) Gesellschaft unterstützt und vorangetrieben werden kann, bleibt viel zu oft unklar.  Projekte wie die Wheelmap von Raul Krauthausen oder die Tincon, das Festival für digitale Jugendkultur von Johnny Häusler, sind konkrete Beispiele wie digitale Teilhabe gelebt und umgesetzt werden kann - wie Zugang und Mitgestaltung möglich werden. Die Rolle von Microsoft ist dabei, Wissen zu bündeln und zu vernetzen und so aktiv zu werden.

Um die digitale Transformation in mittelständischen Unternehmen ging es im Panel Digital Workstyle im Mittelstand - Eine menschliche Zukunft der Arbeitswelt. Eva Nöll von MisterSpex, Simon Löbel von UDG und Marina Treude von Microsoft diskutierten die Rolle des Mittelstands in der Digitalisierung. Dabei gingen die Meinungen auseinander, von Bremsklotz bis Treiber wurden mittelständischen Unternehmen in der digitalisierten Welt unterschiedlich eingestuft.

Die letzte Session CoWorkingEU - Neun Länder, zwei CoWorker, eine Mission mit Tobias Schwarz und Caroline Rünger von Microsoft befasste sich mit den Möglichkeiten des CoWorkings in Europa. Wer könnte dazu mehr erzählen als Tobias Schwarz selbst, der - ausgestattet mit Office 365 und dem Surface Pro 3 - im Sommer 2015 die Coworking-Spaces unseres digital vernetzten Kontinents testete. Den Wissensaustausch, in Unternehmen und unter CoWorkern, und die Möglichkeit der Serendipität wurden in dieser Veranstaltung als erstrebenswerte Vorteile einer modernen, produktiven Art der Arbeit hervorgehoben.

Für mich und meine Kollegen von Microsoft war die Social Media Week eine hochinteressante Woche, die mir einmal mehr die Facetten der sozialen Medien und der digitalen Welt verdeutlicht und das Potential dahinter aufgezeigt haben.
Spannende Premiere hatte im Übrigen auch unser Microsoft Liveblog, der die Kommunikationsaktivitäten zur #SMWHH in den sozialen Medien - von Microsoft wie von User-Seite - bündelt und einen Überblick in Echtzeit ermöglicht. Der Liveblog kann auch weiterhin besucht werden und wird auch künftig bei Events zum Einsatz kommen.

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Ein Beitrag von Ellen Kuder (@EllenKuder)
Skype for Business Lead Microsoft Deutschland 


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