„Ach, übrigens!“ K(l)eine Migrationsgeschichten aus dem Alltag


Ob als Vater, Nachbar, Ex-Klassenkamerad oder in ähnlichen Rollen – momentan häufen sich die sozialen Anknüpfungspunkte auf Geburtstagen, in Restaurants oder beim Gassi-Gehen, die mich erinnern: Es gibt ein Leben nach dem Feierabend. Und das verdanke ich meinem Arbeitgeber: Microsoft! Es sind eben bewegte Zeiten. Migrations-Zeiten!  Was so viel bedeutet wie: Irgendwas und irgendwer muss sich bewegen!

Die Ouvertüre bildet meist der Satz: „Ach übrigens, ich hab da ja dieses Windows XP!“ Was folgt ist mein Erstaunen über die Langlebigkeit „volkstauglicher“ Hardware-Schnäppchen aus den Frühzeiten des Cross-Sellings im Lebensmittelhandel, treuherzige Berichte über geräuschvolles, aber „normales“ Bootverhalten („Das hat der immer so gemacht!“) und Einblicke in ebenso unsortierte wie ungesicherte digitale Fotoschätze (da schieb ich dann gerne schon mal einen kurzen Cloud-Exkurs zum Aufwärmen ein). Mitunter werden solche Gespräche noch ergänzt um eine Anamnese des zwar in die Jahre gekommenen, aber rüstigen PCs – bestehend aus Zahlen, Daten, Fakten rund um Alter, CPU-Taktung und verfügbaren Arbeitsspeicher. Geht da noch was?


„Ich hab da ja dieses Windows XP!“  Klingt nach leichter Befindlichkeitsstörung.  Lässt sich aber leider nicht mit homöopathischen Mitteln lösen. Entscheidungen sind gefragt:  Alten Rechner in Rente schicken? Updaten und ggf. dafür aufrüsten?  Oder besser doch direkt zurück in die Zukunft?

Die Auswahl an aktuellen schicken Windows-Endgeräten in allen Formen, Größen und Preisklassen ist ja gewaltig. Informationen im Netz, Kompatibilitätstest für Updates, Migrationstools und gute Ratschläge haben Hochkonjunktur. Doch für mich gilt: Die Antwort auf die implizite Bitte „Ich hab da dieses Windows XP“ kann bei (den meisten) guten Bekannten und Freunden nicht lauten: „Ich hab da mal nen Link!“

Prospekte und persönliche Beratung sind da hilfreicher. Mein Schwager (iPhone Nutzer) freut sich seit wenigen Wochen über ein kompaktes Notebook mit Windows 8.1 Touchscreen (Zitat: „Das macht ja richtig Spaß, und iTunes läuft auch drauf“). Die vierzehnjährige Tochter befreundeter Nachbarn ist – nachdem sie per telefonischer Ferndiagnose den Ein- und Ausschaltbutton am neuen Laptop gefunden hat – zumindest zufrieden.

Einen Gaming-Laptop (Kommunionsgeschenk) des besten Freundes (18) meines Sohnes hatte ich höchstpersönlich schon zum Start von Windows 8 via Neuinstallation in die Zukunft gehievt, inklusive Datensicherung, Installation der alten Games und einer anschließenden aufopferungsvollen Suche nach Grafik-Treibern, weil es anfangs ruckelte.  Der Chronisten-Pflicht ist aber der Hinweis geschuldet, dass er sich kürzlich zum 18ten Geburtstag doch einen nagelneuen High-End-Gaming-Desktop PC geholt hat, statt eines gebrauchten Kleinwagens. Der PC läuft natürlich mit Windows!

Der wahre Lackmustest ist aber der eigene Sohn (16). Da ich daheim als digitaler Vollversorger auftrete, war klar: Dein Schüler-Desktop-PC  kriegt jetzt Windows 8 – und einen Touchmonitor spendiert Papa obendrauf. Und hier kommt jetzt eine Facette der Migrationsgeschichte(n), die nicht verschwiegen werden darf: Der Rechner läuft zwar heute mit Windows 8.1 besser denn je, bootet schneller, läuft (altersbedingt) „meist“ zuverlässig mit wunderbar gekachelter Touchoberfläche.


Aber: „Ein“ Spiel bekomme ich nicht mehr ans Laufen!!!  Klar auch: Es ist das langjährige PC-Lieblingsspiel meines Sohnes („Herr der Ringe – Schlacht um Mittelerde“)  aus XP Zeiten! Eigentlich eine 99 prozentige Migrations-Erfolgstory,  deren 1prozentiger Mangel Sohnemann erst weniger im Bekanntenkreis thematisiert, seitdem er die entsprechende Spieleversion für sein „alte“ Xbox 360 hat. Von wem? Natürlich vom Vollversorger!


Wie gesagt: Es sind bewegte Zeiten. Migrationszeiten. Was so viel bedeutet wie: Irgendwas und irgendwer muss sich bewegen!

Apropos. Hab mich gerade im Netz bewegt und sehe, dass das PC-Spiel auf einschlägigen Marktplätzen noch ordentliche Preise erzielt. Vielleicht bekomme ich ja jemand bewegt, sich doch noch von einer alten Liebe zu trennen! Schließlich gibt es so viel Neues zu entdecken.

PS: Seinen aktuellen 15seitigen Praktikumsbericht hat mein Sohn mit Office 365 an seinem „alten“ neuen Windows 8.1 PC geschrieben.

Die Migration geht eben weiter… das Leben auch…

 

Posted by Robert Blens

Executive Communications Manager Microsoft

 


 


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