[Update] Sicherheitsempfehlung: Microsoft Malware Protection Engine kann Sicherheitsproblem verursachen


Microsoft hat eine Sicherheitsempfehlung
[Update: Link auf deutsche Sicherheitsempfehlung eingesetzt] veröffentlicht, um Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass ein Update für die
Microsoft Malware Protection Engine auch eine Sicherheitslücke schließt. Microsoft
wird kein gesondertes Bulletin für das Update veröffentlichen. Es sind bisher
keine Angriff bekannt, die die Schwachstelle missbrauchen würden.

 

Würde die Lücke missbraucht, wäre eine Erhöhung der
Benutzerrechte des Angreifers (Escalation of Privileges, EOP) der Fall. Dazu
käme es, wenn die Malware Protection Engine auf einen vom Angreifer zuvor
erzeugten, speziell gestalteten Eintrag in der Registry stieße. Wäre die
Attacke erfolgreich, hätte der Angreifer die gleichen Nutzerrechte wie das
Systemkonto LocalSystem. Durch nicht angemeldete Anwender ist die Lücke nicht
ausnutzbar.

 

Die Microsoft Malware Protection Engine ist Bestandteil
mehrerer Antimalwareprodukte. Daher sind betroffen: Forefront Client Security,
Forefront Endpoint Protection 2010, Windows Defender, Windows Live OneCare,
Microsoft Security Essentials (MSE) und das Windows-Tool zum Entfernen
bösartiger Software (MSRT).

 

Das Update wird automatisch zusammen mit den neuen
Definitionsdateien installiert. An und für sich müssen private Endkunden oder
IT-Administratoren keine weiteren Schritte unternehmen, um das Update zu installieren.
Die automatischen Updatemechanismen sollten das Update binnen der kommenden 48
Stunden installieren.

 

 

 

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