Support für Windows Server 2003 endet im Juli – jetzt mit unseren Tipps Umstieg planen!


Am 14. Juli 2015 endet der weltweite Support für Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 – genau der richtige Zeitpunkt, um jetzt die Modernisierung Ihrer IT-Infrastruktur einzuleiten. Microsoft und seine Partner unterstützen Sie dabei mit einem breiten Angebot an Serviceleistungen und Migrationshilfen.

Als im April 2003 die neueste Windows Server-Generation auf den Markt kam, war die IT-Welt noch eine ganz andere als heute: Smartphones, Tablets und mobile Anwendungen aus der Cloud gab es so gut wie nicht. Seitdem hat sich die IT entscheidend verändert: Mit Cloud Computing und Virtualisierung, einer Vielzahl mobiler Endgeräte, den passenden Produktivitätsanwendungen für das mobile Arbeiten sowie nahezu unbegrenztem Speicherplatz kann heute jedes Unternehmen die beste IT nutzen. Mit dieser IT können sie im Zeitalter von Big Data und dem Internet der Dinge neue Geschäftsmodelle entwickeln. Früher waren High End-Technologien nur Großunternehmen vorbehalten. Mit der Cloud hat nun jedes Unternehmen Zugang zu modernsten Technologien – mit großer Agilität, hoher Sicherheit und zu überschaubaren Kosten für Investitionen, Administration und Wartung.

Moderne Technologien brauchen moderne Infrastrukturen
„Wer mit seinem Unternehmen sicher, innovativ und produktiv in die Zukunft unterwegs sein möchte, braucht eine zeitgemäße Infrastruktur als Basis“, sagt Peter Arbitter, Direktor des Geschäftsbereichs Cloud & Enterprise bei Microsoft Deutschland. „Mit dem Umstieg auf ein modernes Server-Betriebssystem wie Windows Server 2012 oder Microsoft Azure nutzen Unternehmen jetzt die Chancen, die ihnen eine IT-Infrastruktur heute bietet: schlanke, performante und skalierbare Systeme, die alle Anforderungen an Sicherheit und Compliance erfüllen sowie Virtualisierung und Vernetzung möglich machen.“ Zudem sind Windows Server 2012 und Microsoft Azure die Plattformen der Wahl für Mobile Device Management (MDM) und das Internet der Dinge. Unternehmen können so mit den Anforderungen der digitalen Transformation Schritt halten und tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Moderne Infrastruktur macht Unternehmen rechtssicher
Auch aus Compliance-Gründen ist ein Umstieg auf eine moderne IT-Infrastruktur zwingend notwendig. „Die Anzahl der IT-Compliance-Anforderungen, die beispielweise aus Gesetzen, Richtlinien, Verträgen oder Normen resultieren, ist in den letzten Jahren gestiegen“, schreibt die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). „Dadurch erhöht sich die Gefahr einer Intransparenz bei der Erfüllung von nationalen und internationalen Compliance-Anforderungen an die IT. Unternehmen sind somit verstärkt dem Risiko potenzieller Regelverstöße ausgesetzt und müssen dadurch bei der Erfüllung von IT-Compliance-Anforderungen systematisch vorgehen.“
Veraltete IT-Infrastruktur kann mit diesen gestiegenen Anforderungen nicht mithalten. „Windows 2003/R2-Systeme werden ein Compliance-Audit nicht bestehen“, sagt Peter Arbitter dazu unmissverständlich. „Die unternehmerische Sorgfaltspflicht und nicht zuletzt auch die persönliche Haftung der Geschäftsführer für sicherheitsrelevante Vorfälle sollte Grund genug sein, auf eine rechtskonforme IT zu setzen.“

Jetzt Umstieg planen
In der Praxis hat sich für die Modernisierung der IT ein vierstufiger Migrationsprozess herauskristallisiert: Discover, Assess, Target, Migrate.
- Bei Discover geht es darum, vorhandene Server-Instanzen, Server-Rollen und Anwendungen zu katalogisieren.
- Das Ziel von Assess ist es, die Infrastruktur nach Typ, Kritikalität und Komplexität zu kategorisieren. Dies hilft bei der Identifizierung von möglichen Risiken sowie von Potentialen zur Modernisierung.
- Mit Target bewerten Unternehmen ihre Migrationsziele, zum Beispiel Windows Server 2012 R2, Microsoft Azure oder Office 365.
- Erst danach erfolgt die eigentliche Migration, Migrate.

Microsoft und seine Partner unterstützen Unternehmen bei der Migration auf moderne Server-Betriebssysteme oder in die Cloud. Auf dem zentralen Portal zum Windows Server 2003 End of Support bietet Microsoft Informationen, Hilfestellungen und Tools. Neben Service-, Workshop- und Trainingsangeboten zählen hierzu Migrationshilfen für IT-Professionals mit Leitfäden für Microsoft-Serverrollen und -Workloads wie SharePoint, SQL Server und Exchange.

Einen Überblick über zertifizierte und auf Windows Server spezialisierte Microsoft-Partner, die speziell KMU beim Umstieg helfen, gibt es bei Microsoft Pinpoint.
Die Unterstützung ist vielfältig:
- Systemhäuser begleiten Sie von der Planungsphase bis zur Durchführung der Migration.
- Gleichzeitig stellen Anbieter von Standardsoftware sicher, dass Ihre Anwendungen auf modernen Plattformen wie Windows Server 2012 R2 und Microsoft Azure laufen und die Umstellung über Migrationspfade und -tools gelingt.
- Und auch Hardware-Hersteller fördern die Modernisierung von Computer- oder Storage-Hardware über besondere Rabattaktionen.

Für IT-Administratoren bietet die IT Pro Academy praxisnahe Informationen sowie Online-Trainings über die Einbettung von Cloud-Diensten und mobilen Endgeräten in die eigene IT-Infrastruktur und die notwendigen technischen Ressourcen für Ihre Planung.

Microsoft wird von Ende März bis Anfang Juni IT Camps zum Windows Server 2003 End of Support anbieten, die interessierten Unternehmen kostenlos offenstehen. Nähere Informationen über Termine und Locations finden Sie hier.

Unternehmen, die Fragen zum Umstieg haben, können Microsoft auch auf der CeBIT 2015 vom 16. bis 20. März 2015 in Hannover kontaktieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Viele Grüße
Rebecca Schickel

Comments (1)
  1. Anonymous says:

    Am 14. Juli 2015 endet der weltweite Support für Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2

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