Demo: Wie man die Überlastung eines Storage-Netzwerks verhindert – mit Storage QoS


Jeder Systemadministrator, der I/O-intensive Workloads verwalten darf bzw. muss, weiß was passiert, wenn Storage-Controller überlastet sind: Anwendungen frieren ein oder um es mit einem Vergleich zu sagen, sie legen eine Vollbremsung hin.

Das kann zum Beispiel dann besonders kritisch sein, wenn sich Datenbank-Administratoren gerade um sehr aktive Transaktionen über mehrere virtuelle Maschinen hinweg kümmern müssen. Wenn Storage-Devices einer hohen Last ausgesetzt werden, muss man in der Lage dazu sein, jede verfügbare IOPS zu nutzen, um eine maximale Performance zu erreichen.

Windows Server 2016 mit QoS – also Storage Quality of Service – bietet mehr Kontrolle darüber, wie man IOPS für jede einzelne virtuelle Maschine reserviert, sodass man eine effizientere Nutzung der Storage-Bandbreite über alle virtuellen Maschinen hinweg erreichen kann. Administratoren können nicht nur das Maximum an IOPS für jede virtuelle Maschine festlegen, sondern auch ein Minimum, welches jede virtuelle Maschine an IOPS bekommen sollte. Diese Möglichkeit des Feintunings bedeutet, dass die IT die Performance aller verfügbaren Storage-Ressourcen besser optimieren kann.

Das klingt in der Theorie ganz einleuchtend, so funktioniert das Ganze in der Praxis:

Storage QoS bietet zwei entscheidende Vorteile:

  1. Man kann mehr aus der Storage herauszuholen, die man bereits hat
  2. und es sorgt für mehr Verlässlichkeit bei der Storage-Performance. Dies gilt sogar für Workloads, die eine(n) schwankende(n) Belastung bzw. Austausch zwischen den virtuellen Maschinen haben.

Weitere Ressourcen zu Storage QoS

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