How-To Guide: Windows 8.1 Deployment – Teil 3 – Image Engineering


Dieser Gastbeitrag wurde uns freundlicherweise vom Education Support Center zur Verfügung gestellt. Autor ist Jonathan Bechtle.

In dieser Reihe von Blogposts beschäftige ich mich mit dem Thema Windows Deployment am Beispiel von Windows 8.1. In Teil 1> habe ich mich mit den häufigen Deployment Szenarien beschäftigt und eine Übersicht über die verwendeten Tools gegeben und in Teil 2 ging es um die Einrichtung von MDT. In Teil 3 soll es nun um den Image Engineering Prozess gehen.

Image Engineering Prozess

Der Image Engineering Prozess lässt sich in mehrere Schritte unterteilen:

    1. Herausfinden was für Master Images benötigt werden
      Um Windows 8.1 in der eigenen Umgebung einfach und komfortabel verteilen zu können, muss man zunächst ein oder mehrere Master Images erstellen. Es kann z.B. sinnvoll sein für bestimmte Benutzergruppen verschiedene Master Images zu erstellen. Einfachstes Beispiel wäre ein Image mit und ein Image ohne vorinstalliertem Office Paket.
      Wichtig zu beachten ist hierbei, dass man die Anzahl der Master Images möglichst gering hält, da jedes Image gewartet werden muss.
    1. Deployment Share füllen
      Wenn man weiß, welche Master Images man benötigt, kann man diese mit MDT erstellen. Hierzu fügt man zunächst dem Deployment Share ein Betriebssystem, Anwendungen, Pakete und Treiber hinzu. (Treiber werden nur für Windows To Go Images hinzugefügt - ansonsten gehören Treiber nicht in das Image, sondern in den Deploymentprozess)
      Anschließend kann man das Master Image testen.

      win8.1DeploymentTeil3-01
      win8.1DeploymentTeil3-02
    1. Automatisieren des Prozesses mit der Task Seqeuenz
      Sind alle benötigten Komponenten hinzugefügt, erstellt man eine Task Sequenz, um das Image automatisch zu bauen und capturen.
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    1. Einstellungen des Master Images bearbeiten
      Die Deployment Eigenschaften des Master Images werden in der CS.ini bearbeitet.
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    1. Master Image bauen und capturen
      Abschließend baut man das Image auf der (virtuellen!) Referenzmaschine, führt Sysprep aus und captured die WIM Datei.
      win8.1DeploymentTeil3-07
    1. Master Images warten
      Wenn Updates für das Betriebssystem vorhanden sind, bzw. wenn sich für das Master Image Änderungen ergeben, muss das Image gewartet werden.

Zusammenfassend lässt sich über den Image Engineering Prozess folgendes sagen:

    • Ein Master Image zu erstellen kostet einige Zeit
    • Das Master Image sollte gründlich geprüft sein, da es der Ausgangspunkt des Deployments ist
    • Der Prozess sollte so automatisiert wie möglich ablaufen
    • In das Master Image gehören nur die grundlegendsten Anwendungen
    • Für das Einspielen von Updates sollte ein WSUS genutzt werden
    • Ein Master Image sollte dem Minimal Prinzip folgen
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