Technical Summit 2014: Windows Server vNext und Hyper-V


Vom 11. bis 13. November fand in Berlin der Technical Summit 2014 statt. Großer Beliebtheit am ersten Tag erfreuten sich die Sessions zu Windows Server und Hyper-V. So stellte zum Beispiel Jeff Woosley die kommende Version von Windows Server vor und Benedikt Berger präsentierte Highlights und News rund um Hyper-V.

Windows Server vNext

Zum Auftakt der Vorträge am Dienstag gab es gleich ein spannendes Thema für IT-Professionals: Windows Server vNext. Seit kurzer Zeit können Interessierte die erste Technical Preview der nächsten Windows Server-Version testen. Es handelt sich dabei um eine sehr frühe erste Vorabversion, die für eine Evaluierung der ersten neuen Funktionen und nicht für den Produktiveinsatz gedacht ist.   

Neuerungen finden sich derzeit u.a. in den Bereichen Infrastruktur, Networking, Storage, Remote Desktop sowie Identity und Access Management. Einen detaillierten Überblick zu neuen Features bei der Windows Server Technical Preview bietet die TechNet Library:

Virtual Machine Converter 3.0

Auf den sehr interessanten Auftakt mit Windows Server vNext folgte eine nicht minder interessante Session zu Hyper-V. Gleich zu Beginn seiner Session stellte Benedikt Berger die neue Version des Microsoft Virtual Machine Converter genauer vor. Dieses Stand Alone Tool von Microsoft wandelt auf VMware basierende virtuelle Maschinen und Disks in auf Hyper-V und Azure basierende virtuelle Maschinen um. Alternativ können damit auch physikalische Server ab Windows Server 2008 oder Betriebssysteme ab Windows Vista in virtuelle Maschinen umgewandelt werden, die auf Hyper-V laufen.

Zu den Neuerungen in Version 3.0 gehört u.a. die Möglichkeit, auch VMs, die offline sind, konvertieren zu können. Nähere Informationen zu den neuen Features finden Sie im Server & Cloud Blog. Den kostenlosen Download des Microsoft Virtual Machine Converter 3.0 gibt es auf dieser Seite.

Azure Site Recovery

Ebenfalls einen ausführlichen Teil seines Vortrags widmete Benedikt Berger dem Cloud Service Azure Site Recovery. Dieser bietet unter anderem automatische(n) Replikation und Schutz von virtuellen Maschinen, benutzerdefinierte Recovery-Pläne, abgestimmte Wiederherstellung im Bedarfsfall sowie Replizieren und Wiederherstellen auf Azure. Nähere Informationen und die Möglichkeit Azure Site Recovery zu testen, gibt es auf dieser Seite.   

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Session „Implementing Enterprise-Scale Disaster Recovery with Hyper-V Recovery Manager, Network Virtualization, and Microsoft System Center 2012 R2“ der TechEd North America 2014, die kostenlos auf Channel 9 zur Verfügung steht.

Weitere Informationen bietet Benedikt Berger in seinem Blog und außerdem auch der Microsoft Virtualization Team Blog:

Hyper-V vNext

Ebenfalls getestet werden kann seit kurzer Zeit die kommende Version von Hyper-V. Auch hier handelt es sich um eine sehr frühe Preview-Version, die für erste Tests und erstes Feedback genutzt werden kann und nicht für den Produktiveinsatz gedacht ist.

Kurz zusammengefasst bietet Hyper-V vNext u.a. Neuerungen und Verbesserungen in folgenden Bereichen: Hyper-V Manager, VM-Versionen und deren Upgrades, Rolling Cluster Upgrades, Update der Integrationsdienste über Windows Update, neues Dateiformat für virtuelle Maschinen, Change-Log Tracking für Backup, Ressourcen zu virtuellen Maschinen hinzufügen und entfernen, Netzwerkkarten-Benennung, Production-Checkpoints sowie Hyper-V Replica. Detailliert listet die TechNet Library alles Neue der ersten Technical Preview.

Sehr empfehlenswert sind außerdem diese Blog-Beiträge von Benedikt Berger zu Hyper-V vNext:

Für alle die, die nicht auf dem Technical Summit dabei sein konnten oder das vor Ort Gesehene noch einmal rekapitulieren möchten, stehen auf Channel 9 die Aufzeichnungen der Konferenz kostenlos zur Verfügung:

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