Video Serie: Sichern mit Data Protection Manager 2016 – Installation


Für die Installation des DPM gibt es ein paar Hard- & Software-Voraussetzungen. Das eigentliche Setup kann per GUI oder auch unattended durchgeführt werden. Im anschließenden Video zeige ich die GUI Variante. Ein sinnvolles Feature des GUI-Setups ist der Prerequistes Check, der einem vorher sagt was vielleicht noch installiert werden muss.

  1. >> Installation Data Protection Manager <<
  2. Updating & Patching
  3. Adding Volumes (Disks) to the Storage Pool
  4. Installing Protection Agents on Hyper-V hosts using DPM Console
  5. Installing Protection Agents on Hyper-V hosts manually
  6. Installing Protection Agents on Hyper-V hosts using PowerShell Desired State Configuration
  7. Create Protection Group(s)
  8. Recover a virtual machine
  9. Recover a file (Item Level Recovery)

 

Für die Installation vorzubereiten sind:

  • DPM braucht SQL Server:
    • ab SQL Server 2012 SP2 (Vorsicht: SQL Server 2016 wird erst ab UR2 für DPM unterstützt)
      • “…SQLSERVERAGENT …should be running under domain user credentials or Local System account. Run SQL Configuration tool…”
      • “…MSSQLSERVER…. It should be running under domain user credentials or Local System account…”
    • SQL Server Management Tools (Basic) auf DPM Server. (“SQL Server Management Tools are not installed on this machine.Please install SQL Tools compatible with the installed SQL Server version.”)
    • SQL Server Reporting Service (sonst kommt Fehler: “DPM Setup is unable to connect to the specified instance of SQL Server Reporting Service (ID: 33431)”)
      • “…recommend that the service run under the NT Authority\NETWORK SERVICE…”
      • Configure Report Server

DPM-Setup installiert selbst z.B.:

  • Microsoft Visual C++ 2012 Redistributable x64   (macht DPM-Setup)
  • Hyper-V PowerShell   (macht DPM-Setup)

 

Frage: Kann ich eine SQL Server Installation für 2 DPM hernehmen?  (“The SQL Server you have selected already has DPM installed.On the selected server, uninstall DPM or use another SQL Server that does not have DPM installed.”)
Antwort: Nein. Jeder DPM braucht seine eigene SQL Server Instanz. Da sich der SQL Server aber mehrmals in derselben Maschine installieren lässt (Multi-instance support) kann man die Anzahl der Maschinen gering halten, hat aber mehrere SQLs drauf installiert.

Frage: Kann ich einen SQL Server 2016 für die DPM Datenbank verwenden?
Antwort: Jein, Die Unterstützung für SQL Server 2016 wurde mit dem UR2 für DPM hinzugefügt, d.h. ab dann sind z.B. Backups von 2016er DBs möglich. Aber ob/wie das beim DPM-Setup (d.h. vor UR2 Stand) funktioniert habe ich nicht getestet. Daher habe ich im Video SQL 2014 genommen.

Frage: Kann ich Windows Server 2012 R2 als Basis für DPM 2016 verwenden?
Antwort: Ja, kann man aber empfehlen würde ich das nicht. Warum? Weil DPM 2016 für seine effizientere Datenhaltung ReFS Features vom Server braucht und zwar just welche, die erst ab dem Windows Server 2016 mitkommen.

Was gibt’s danach noch zu tun?:

  1. Nachlesen was sonst noch hakt: System Center 2016 – Data Protection Manager Release Notes
  2. Den Windows Server mit den aktuellsten Patchen versehen. (cumulative update packages)
  3. Das aktuellste Update Rollup für DPM einspielen.
  4. Mit Updates am Ball bleiben und Server & DPM Agenten in sync halten.

Grüße,
Bernhard

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