Welcome to Project Madeira


Mit “Project Madeira” als Codename wird Microsoft eine ganz neue ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) für kleine und mittelständische Unternehmen anbieten, abseits von Dynamics NAV und Dynamics AX (ehemals Axapta). Derzeit handelt es sich bei Project Madeira um eine Public Preview, die nur in den USA verfügbar ist, die jedoch auch bald in unseren Sprachraum kommen soll.

Project Madeira stellt laut der Ankündigung auf Project “Madeira” Public Preview Now Available eine komplett neue Geschäftslösung dar: “…a completely reinvented business management solution for small and midsize businesses (SMBs).”, schreibt Marko Perisic, General Manager von Project Madeira. Zielgruppe sind also die klassischen KMUs. Die Kernbotschaften in Project Maderia sind “Einfach zu bedienen wie Office”, “Mobile First” und “Cloud First” (siehe hier).

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Project Madeira wird als Multi-Tenant public cloud service (Software as a Service) auf Microsoft Azure laufen. Es handelt sich dabei nicht um neue “Clients” von Dynamics NAV, sondern um einen eigenständigen Dienst.

Project Madeira kann via Web oder mit Apps für Windows, iOS und Android verwendet werden. Und es wird ein Add-In für Microsoft Outlook geben. Natürlich wird Project Madeira in Office 365 integriert werden und Daten aus Office 365 sowie Tools wie Power-BI nutzen. Die Funktionalität wird Finanzverwaltung und Geschäftslogik sowie CRM-Teile enthalten.

Wie oben erwähnt, ist die Preview bei uns noch nicht möglich, aber wir haben uns diese vorab mit einem US-Tenant angesehen um einen ersten Eindruck von Project Madeira zu liefern.

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Zuerst erfolgt die Teilnahme an der Preview unter https://madeira.microsoft.com/ mit einem Office 365 Account. Nun wird Project Madeira provisioniert, dies dauert ein paar Minuten.

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Danach erfolgt eine Weiterleitung zum Office 365 Tenant in dieser Art: https://<tenantname>.projectmadeira.com/MS/WebClient/?company=CRONUS%20US. Das Dashboard präsentiert sich wie hier. Popups informieren über die ersten Schritte.

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Wie erwartet, integriert sich Project Madeira gleich in den Office 365 App Launcher.

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Zunächst empfiehlt ein Popup, Artikel (“Items”) anzulegen. Netterweise gibt es hier bereits einige Artikel – als Unternehmen “Cronus US” verkaufen wir hier Möbel…

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Eine Neuanlage eines Items (hier ein “IT Service”) sieht dann so aus:

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Auch die Customers und Vendors sind bereits befüllt und präsentieren sich als Listen.

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Die Details Card lässt bereits erahnen, welche Funktionalität hier enthalten ist:
Invoicing, Payment, Statistics, Special Prices & Discounts usw.

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Wenn wir nun in die Actions schauen, finden wir das erwartete Rechnungsformular…
Dieses ist auch so intelligent und prüft etwa den Lagerstand – ob genügend Artikel im Lager vorhanden sind, um sie zu verkaufen. Etwas schade ist, dass die Spaltenbreiten in den Listen nicht angepasst werden können. Kontextmenüs ermöglichen weitere Aktionen, je nach Bereich.

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Mit “Post” bzw. “Post and Send” wird die Rechnung abgesendet (natürlich wird die erforderliche SMTP Konfiguration und korrekten Kunden-Kontaktdaten vorausgesetzt). Danach wird die Rechnung abgeschlossen und kann nicht mehr geändert werden. Die Rechnung wird als PDF erzeugt, “Preview” zeigt diese an. Diese sieht dann recht ansprechend aus, oder?

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Gut gefällt mir, dass man Dokumente auch in Microsoft Word zur weiteren Bearbeitung erstellen lassen kann:

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Popups helfen, die Funktionen weiter zu entdecken. Das Dashboard zeigt am Ende auch Favorite Accounts, Reports und Balances an. Die Ribbons bieten eine Fülle an Möglichkeiten, diese müssen nach und nach entdeckt werden.

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Project Madeira bietet bereits eine Fülle an Reports.

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Reports können ebenso in verschiedenen Formaten ausgegeben und sogar zu bestimmten Zeiten erstellt werden.

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Wie bei jeder ERP Lösung wird es auch in Project Madeira nötig sein, die Lösung zu erkunden und die eigenen Prozesse an das System anzupassen. Auf den ersten Blick sieht Project Madeira hübsch aus und erinnert mich recht an Microsoft CRM.

Ich hoffe, dieser Einblick in Project Madeira liefert einen ersten Eindruck, wie die Lösung aussieht und wie sie sich anfühlt. Ich bin schon sehr auf Einsatzmöglichkeiten und mögliche Customizations gespannt, wann Project Madeira auch bei uns verfügbar sein wird und wie sich das Produkt weiterentwickeln wird.

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